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Antworten auf die großen Fragen der Menschheit zu suchen und mit den Beteiligten in Politik und Gesellschaft in einen Diskussionsprozess über universitäre Forschung und ihre Ergebnisse einzutreten, sind wesentliche Aufgaben von Wissenschaft. Die Universität Heidelberg möchte auch in Zeiten der Corona-Pandemie mit digitalen Formaten diesen wichtigen Diskurs mit der Öffentlichkeit aufrechterhalten. Vortragsreihen als Videoangebote und Podcasts ersetzen nicht die persönliche Begegnung mit der Wissenschaft und ihren Vertretern, aber sie können wichtige Anregungen und Impulse geben. Bewusst richtet sich heiONLINE nicht allein an den Kreis von Expertinnen und Experten, sondern an eine breite Öffentlichkeit. Neben Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitern sind alle Interessierten herzlich willkommen.

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IM FOKUS: MAX WEBER

Aus Anlass seines 100. Todestages

Aus Anlass seines 100. Todestages steht der als einer der Gründerväter der deutschen Soziologie noch heute einflussreiche Max Weber im Fokus von zwei Veranstaltungsangeboten, die im Sommersemester 2020 im digitalen Format in die Öffentlichkeit treten: Im Rahmen der „Studium Generale“-Vortragsreihe „Entfesselt: Kapitalismus, Religion und Demokratie“ wird vor allem die breite wissenschaftliche Wirkgeschichte Max Webers thematisiert. Die Tagung des Universitätsarchivs stellt „Max Weber in Heidelberg“ in den Mittelpunkt zunächst digitaler Betrachtungen, die im Jahr 2021 vor Ort in Heidelberg fortgeführt werden sollen.


Studium Generale – Digital
Entfesselt: Kapitalismus, Religion und Demokratie

Podiumsdiskussion im Livestream
am 15. Juni 2020, 19:30 Uhr
Max Weber: Interpret der Moderne. Person und Werk

Tagung des Universitätsarchivs – Digital
Max Weber in Heidelberg

Aufzeichnungen der Vorträge wöchentlich abrufbar ab 11. Mai 2020

Videos

Max Weber

Im Mittelpunkt der „Studium Generale“-Vortragsreihe steht die disziplinenübergreifende Anschlussfähigkeit des Werks von Max Weber. Seine Schriften gelten heute nicht nur als Klassiker der Soziologie, sondern werden von der Religionswissenschaft über die Geschichts-, die Politik- und die Rechtswissenschaft bis zur Philosophie breit rezipiert. Max Weber ist aufs Engste mit der Universität Heidelberg verbunden, was vorrangig Thema der Tagung des Universitätsarchivs sein wird. Jene berühmten Gesprächszirkel im Haus Fallenstein (heute Max-Weber-Haus), an denen bekannte Intellektuelle wie Karl Jaspers, Gustav Radbruch, Ernst Troeltsch, Georg Jellinek, Karl Mannheim oder Ernst Bloch teilnahmen, waren Ausdruck einer gelebten Interdisziplinarität und prägten ganz maßgeblich den oft beschworenen „Heidelberger Geist“.

Heidelberger Brücke

Im Rahmen des 2011 gegründeten Heidelberg Center for the Environment (HCE) werden die bestehenden Kompetenzen in den Umweltwissenschaften an der Universität Heidelberg vernetzt und neue Forschungsvorhaben initiiert. Ziel ist es, über Fächer- und Disziplingrenzen hinweg den existentiellen Herausforderungen und ökologischen Auswirkungen des natürlichen, technischen und gesellschaftlichen Wandels auf den Menschen wissenschaftlich zu begegnen. Das Kolloquium „Heidelberger Brücke“ ist eine Veranstaltungsreihe, die sich diesen Themen widmet und eine Plattform schafft für den interdisziplinären Austausch und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit.

Kolloquium im Livestream
Zeit für Umwelt?

Ab 11. Mai 2020, montags ab 16.00 Uhr s.t. im Livestream

Livestream

HCE: Heidelberger Brücke 2020

Im Sommersemester 2020 lädt das Heidelberg Center for the Environment (HCE) zum Kolloquium „Heidelberger Brücke“ mit dem Titel„ Zeit für Umwelt?“ ein. Im digitalen Format greift die Reihe aktuelle Fragestellungen zu Klimawandel und Nachhaltigkeitsforschung Dazu refererien Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen sowie Experten aus der Praxis.auf. Veranstaltungen werden an in einem Livestream online übertragen. Die Liveübertragungen finden in der Regel montags statt und beginnen um 16 Uhr.

Podcast Heidelberg Center for American Studies

Das Heidelberg Center for American Studies (HCA) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Heidelberg. An dem im Jahr 2003 gegründeten multidisziplinären Zentrum werden historische, kulturelle, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA erforscht und in verschiedenen Studiengängen interkulturell qualifizierte Amerikaexperten ausgebildet. . Das HCA fördert zudem den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit und trägt zur Schaffung und Stärkung transatlantischer Netzwerke bei.

Podcast
Corona in den USA

Ab 30. April 2020, jeweils donnerstags

Podcast

HCA-Podcast Corona in den USA

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sowie Experten aus der Praxis diskutieren die Auswirkungen der globalen Pandemie auf die Vereinigten Staaten.
Neue Beiträge des Podcast werden jeweils donnerstags veröffentlicht und von Dr. Anja Schüler moderiert. Die Dateien im MP3-Format können online gestreamt oder heruntergeladen werden.

Montagskonferenz

Seit mehr als 80 Jahren lädt das Institut für Übersetzen und Dolmetschen jedes Semester ein breites Publikum zur wöchentlichen „Montagskonferenz“ ein. Die Reihe widmet sich aktuellen gesellschaftlichen Themen, zu denen Experten aus dem In- und Ausland referieren. In diesem Semester steht die Frage „Energie und Klima: Wende oder Wandel?“ im Mittelpunkt. Als öffentliche Lehrveranstaltung verfolgt die „Montagskonferenz“ das Ziel, für die angehenden Konferenzdolmetscher des Instituts zur Übung eine realistische Arbeitssituation zu schaffen.

Konferenz im Livestream
Energie und Klima: Wende oder Wandel?

Ab 11. Mai 2020, montags ab 16.00 Uhr c.t.

Livestream

Montagskonferenz 2020

Aktuelle Fragen rund um Energie- und Klimapolitik sind Thema der „Montagskonferenz: Energie und Klima: Wende oder Wandel?“ im Sommersemester 2020. Die Veranstaltungen werden bis auf Weiteres in einem Livestream online übertragen. Zum Auftakt am 11. Mai 2020 spricht der Verfahrenstechniker und Unternehmensberater Dr. Otto Machhammer über Energieformen für die Mobilität der Zukunft.

Marsilius kontrovers

Mit seinem Veranstaltungsformat „Marsilius kontrovers“ rückt das Marsilius-Kolleg gesellschaftlich relevante Fragen der interdisziplinären Forschung stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen sollen ein Forum bieten, in dem Wissenschaftler/innen unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema verdeutlichen, Argumente austauschen und in einen Diskurs mit dem Publikum eintreten – sachlich, differenziert, aber durchaus kontrovers.​​

Podiumsdiskussion im Livestream
Corona - Was wird sich ändern?

Am 27. Mai 2020 um 18:00 Uhr

Livestream

Marsilius kontrovers: Corona – Was wird sich ändern?

In der öffentlichen Debatte wird die Corona-Epidemie oft als die größte Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg bezeichnet. Wie viel und was wird sich mittel- und langfristig ändern – im Gesundheitswesen, in der Wirtschaft oder in unserm kulturellen Miteinander? Was wissen wir aus früheren Pandemien? Welche Risiken sind erkennbar und welche Chancen könnten aus der Krise erwachsen? In der Veranstaltung Marsilius kontrovers online diskutieren eine Wirtschaftswissenschaftlerin, ein Virologe und ein Historiker über die Auswirkungen und die Bedeutung der aktuellen Krise.

GIFFORD LECTURES

Zu den „Gifford Lectures“, erstmals ausgerichtet im Jahr 1888, laden die Universitäten Edinburgh, Glasgow, Aberdeen und St. Andrews ein. Gestiftet wurde die Reihe von dem Rechtsanwalt und Richter Adam Lord Gifford (1820 bis 1887), um zur Förderung des philosophischen und theologischen Denkens beizutragen. Die bisher zu den „Gifford Lectures“ eingeladenen deutschsprachigen Theologen waren Albert Schweitzer, Karl Barth, Emil Brunner, Paul Tillich, Rudolf Bultmann und Jürgen Moltmann. Zu den Rednern vergangener Jahrzehnte zählen außerdem die Philosophin Hannah Arendt und der Physiker Werner Karl Heisenberg.

Vorlesungsreihe im Livestream
Zu Gottes Bild. Eine Anthropologie des Geistes

12., 19. und 26. Juni 2020

Livestream

heiONLINE: Plakatmotiv – Zu Gottes Bild

Prof. Dr. Dr. Michael Welker, Seniorprofessor an der Universität Heidelberg wurde im Jahr 2019 eingeladen, die sogenannten Gifford Lectures an der University of Edinburgh in Schottland zu halten. Diese Einladung gilt als eine der höchsten internationalen Auszeichnungen im Bereich der Religionswissenschaften und der Religionsphilosophie mit ihren Nachbardisziplinen. In insgesamt sechs Vorträgen hat sich Michael Welker unter anderem mit dem Menschen als „Ebenbild Gottes“ befasst und sich darüber hinaus mit Fragen von Gerechtigkeit, Freiheit und Wahrheit auseinandergesetzt. Diese Vorträge werden jetzt erstmals in deutscher Sprache der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.