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Ruperto Carola RingvorlesungColumbus, Jefferson, Bismarck und Co vom Sockel holen?

23. November 2020

In ihrem Vortrag wird sich Prof. Dr. Sabine Sielke mit verschiedenen Formen des öffentlichen Gedenkens auseinandersetzen und aktuelle Debatten um Monumente, Straßennamen sowie Erinnerungsorte in Deutschland und den USA in den Blick nehmen. Wie unterscheiden sich die Konflikte um Formen und Figuren kultureller Erinnerung in Deutschland und den USA? Warum entzündet sich die kulturelle Selbstverständigung vornehmlich an Skulpturen, Kunstobjekten und Architektur? Welche Bedeutung hat die Ästhetik dieser Objekte und ihre Verortung in Erinnerungslandschaften? Diesen Fragen wird die Amerikanistin in ihrem Beitrag nachgehen und dabei unter anderem auf die Denkmäler für Thomas Jefferson und Martin Luther King Jr. auf der Washington Mall eingehen.

Pressemitteilung

 

Prof. Dr. Sabine Sielke

Prof. Dr. Sabine Sielke lehrt und forscht am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie der Universität Bonn. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen unter anderem in der Literatur- und Kulturtheorie, den Gender Studies sowie den Kulturwissenschaften. Sabine Sielke ist Mitbegründerin des „Zentrum für Kulturwissenschaft/Cultural Studies“ an der Universität Bonn, wo sie von 2004 bis 2012 auch das Forum Frauen- und Geschlechterforschung leitete. Lehr- und Forschungsaufenthalte führten die Wissenschaftlerin an zahlreiche Universitäten im Inland sowie den USA, Kanada und Australien.

Columbus, Jefferson, Bismarck & Co vom Sockel holen? Aktuelle Konflikte um Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik