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hei_ONLINERuperto Carola Ringvorlesung: Columbus, Jefferson, Bismarck und Co vom Sockel holen?

Pressemitteilung Nr. 101/2020
19. November 2020

Amerikanistin Sabine Sielke spricht über Erinnerungskulturen – Vortrag ab dem 25. November über heiONLINE abrufbar

Gibt es „gute“ und „böse“ Formen der Erinnerung und der öffentlichen Erinnerungsorte? „Columbus, Jefferson, Bismarck und Co vom Sockel holen? Aktuelle Konflikte um Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik“ ist das Thema des nächsten Vortrags in der Ruperto Carola Ringvorlesung. Dazu spricht die Amerikanistin Prof. Dr. Sabine Sielke von der Universität Bonn. In ihrem Beitrag wird sie sich mit verschiedenen Formen des öffentlichen Gedenkens auseinandersetzen und aktuelle Debatten um Monumente, Straßennamen sowie Erinnerungsorte in Deutschland und den USA in den Blick nehmen. Er ist als Videoaufzeichnung von Mittwoch, 25. November 2020, an abrufbar über heiONLINE – das zentrale Portal der Ruperto Carola mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Veranstaltungen in digitalen Formaten. Mit der Ringvorlesung zum Thema „Quo Vadis USA?“ wendet sich die Universität Heidelberg im Wintersemester 2020/2021 an die breite Öffentlichkeit.

Poster Ruperto Carola Ringvorlesung WS2020

Wie unterscheiden sich die Konflikte um Formen und Figuren kultureller Erinnerung in Deutschland und den USA? Warum entzündet sich die kulturelle Selbstverständigung vornehmlich an Skulpturen, Kunstobjekten und Architektur? Welche Bedeutung hat die Ästhetik dieser Objekte und ihre Verortung in Erinnerungslandschaften? Diesen Fragen wird Prof. Sielke in ihrem Vortrag nachgehen und dabei unter anderem auf die Denkmäler für Thomas Jefferson und Martin Luther King Jr. auf der Washington Mall eingehen. Sabine Sielke lehrt und forscht am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie der Universität Bonn. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Literatur- und Kulturtheorie, den Gender Studies sowie den Kulturwissenschaften.

Die Ruperto Carola Ringvorlesung ist Teil eines Konzepts von Fokusthemen, mit dem die Universität Heidelberg künftig zweimal jährlich gesellschaftlich relevante Forschungsfragen in unterschiedlichen Formaten an die breite Öffentlichkeit herantragen wird. Die Reihe im Wintersemester 2020/2021 ist Teil des Themas „Im Fokus: Freund und Feind“ und wurde in Zusammenarbeit mit dem Heidelberg Center for American Studies (HCA) konzipiert. Alle Vorträge, die montags stattfinden und zu denen aktuell keine Zuhörer in Präsenz zugelassen sind, werden aufgezeichnet und sind als Video jeweils mittwochs über das Portal heiONLINE abrufbar.