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Personalien

Juni 2021

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HABEN ERHALTEN

Prof. Dr. Peer Fischer, Universität Stuttgart und Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Stuttgart, auf die W3-Professur „Experimentalphysik (Molecular Systems Engineering – IMSE II)“ (Fakultät für Physik und Astronomie)

Prof. Dr. Michael Meinecke, Universitätsmedizin Göttingen, auf die W3-Professur „Biochemie / Molekulare Zellbiologie“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Dr. Sebastian Schuck, Universität Heidelberg, auf die W3-Professur „Biochemie / Molekulare Zellbiologie“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Dr. Peter Smillie, California Institute of Technology, Pasadena (USA), auf die W1-Juniorprofessur „Geometrie plus“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HAT ANGENOMMEN

Prof. Dr. Diana Wolff, Universitätsklinikum Tübingen, auf die W3-Professur „Zahnerhaltungskunde“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

ZUM HONORARPROFESSOR WURDE BESTELLT

Dr. Heinrich Schoppmeyer, Richter am Bundesgerichtshof, Karlsruhe, und stellvertretender Vorsitzender des IX. Zivilsenats (Juristische Fakultät)

DIE BEZEICHNUNG „AUSSERPLANMÄSSIGER PROFESSOR“ WURDE VERLIEHEN AN (FÜR DIE DAUER DER LEHRBEFUGNIS)

Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Bömicke (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Sabine Chourbaji (Fakultät für Biowissenschaften)

Priv.-Doz. Dr. Holger Engel (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. André Hennigs (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Michael Karremann (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Phillip Knebel (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Birgit Spiess (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Markus Weiler (Medizinische Fakultät Heidelberg)

ALEXANDER VON HUMBOLDT-STIFTUNG PREISTRÄGER / STIPENDIATEN AN DER UNIVERSITÄT HEIDELBERG

Dr. Giulio Belletti (Geometrie, Topologie), Scuola Normale Superiore, Pisa (Italien) Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden Gastgeberin: Prof. Dr. Maria Beatrice Pozzetti, Mathematisches Institut

Dr. Rezvaneh Jamaliashtiani (Geologie), Shahid Beheshti University, Tehran (Iran) Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden Gastgeber: Prof. Dr. Axel Schmitt, Institut für Geowissenschaften

ALEXANDER VON HUMBOLDT-STIFTUNG / HENRIETTE-HERZ-SCOUTING-PROGRAMM

Prof. Dr. Anna Wienhard, Mathematisches Institut – Naturwissenschaften

Prof. Dr. Jana Zaumseil, Physikalisch-Chemisches Institut – Naturwissenschaften

MITGLIEDSCHAFT IN AKADEMIEN UND GREMIEN

Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi, Organisch-Chemisches Institut – Gewähltes Mitglied der Academia Europaea, Sektion Chemie

Prof. Dr. Dieter W. Heermann, Institut für Theoretische Physik – Mitglied im International Advisory Board der Shanghai Jiao Tong University (China)

EHRUNGEN – AUSZEICHNUNGEN – ERNENNUNGEN

Prof. Dr. Valery Grinevich, Leiter der Abteilung für Neuropeptidforschung in der Psychiatrie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, erhält den diesjährigen Forschungspreis des ECNP. Der Award des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) wird jährlich für herausragende Leistungen in den angewandten und translationalen Neurowissenschaften verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Das ECNP ist eine wissenschaftliche Vereinigung, die sich der Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns widmet. Prof. Grinevich erforscht, wie sich Botenstoffmechanismen im Gehirn auf Stress, Angst und Sozialverhalten auswirken – vom molekularen Niveau hin zur Ebene des gesamten Organismus. Hierzu arbeitet er mit bahnbrechenden viralen, opto- und chemogenetischen, elektrophysiologischen sowie verhaltensorientierten Ansätzen. Valery Grinevich ist Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Neurowissenschaften der Universität Heidelberg. Seine Auszeichnung wurde Ende Mai bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet im Oktober 2021 statt.

Porträt Prof. Dr. Valery Grinevich

Für seine Arbeiten zur Messung von gesellschaftlichem Mehrwert, den Organisationen schaffen, hat Dr. Gorgi Krlev den mit 20.000 Euro dotierten Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2021 erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt das Roman Herzog Institut im München seine Dissertation, die der Organisationstheoretiker vom Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen der Universität Heidelberg an der University of Oxford und der Ruperto Carola vorgelegt hat. Darin beschäftigt sich Dr. Krlev vornehmlich mit der sozialen Wirkungsmessung – mit der „Vermessung“ des Beitrags, den Organisationen insbesondere durch Sozialunternehmertum und soziale Innovationen für die Gesellschaft leisten. Auf ihre Wirkung hin hat er unter anderem Verhaltenstrainings an Schulen, eine politische Webplattform sowie gemeinschaftsorientierte Wohnmodelle untersucht. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert und wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vergeben, die sich in ihren Doktorarbeiten oder Habilitationen mit der Zukunft der sozialen Marktwirtschaft auseinandersetzen. Dr. Krlev wurde am 30. Juni 2021 in München mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Porträt Dr. Gorgi Krlev

Die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Anne Peters ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Sie erhielt das Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr außerordentliches Engagement, mit dem sie sich um die Ausbildung junger Völkerrechtlerinnen und Völkerrechtler in der Schweiz und um die Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Europa und weltweit verdient gemacht hat. Dazu habe Prof. Peters mit den von ihr initiierten und begleiteten Studien- und Mentoring-Programmen einen unschätzbaren Beitrag geleistet, wie es in einer Mitteilung der Deutschen Botschaft in der Schweiz heißt. Gewürdigt wird auch ihre Tätigkeit als Völkerrechtsexpertin, mit der sie als wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und der Schweiz gewirkt habe, unter anderem in der unabhängigen internationalen Fact-Finding Mission zum Georgienkonflikt. Prof. Peters ist Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, Honorarprofessorin an der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin sowie Titularprofessorin an der Universität Basel, an der Anne Peters zuvor den Lehrstuhl für Völker- und Staatsrecht inne hatte. Der deutsche Botschafter Michael Flügger überreichte den Orden am 3. Juni 2021 in Bern.

Der Umwelttoxikologe Prof. Dr. Uwe Strähle wird künftig als Seniorprofessor der Fakultät für Biowissenschaften am Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg wirken. Mit seiner Ernennung zum Juni 2021 ist er – neben der Forschung – weiter in der Lehre tätig und wird Lehrveranstaltungen für den Bachelorstudiengang Biowissenschaften sowie den Masterstudiengang Molecular Biosciences durchführen. Prof. Strähle wurde im Jahr 2003 zu einem der beiden Direktoren des Instituts für Toxikologie und Genetik am damaligen Forschungszentrum Karlsruhe ernannt; zugleich nahm er einen Ruf auf die Professur für Umwelttoxikologie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Ruperto Carola an. Die Universität Heidelberg verleiht die Bezeichnung Seniorprofessor an ausgezeichnete Forscher und akademische Lehrer. Sie verfolgt damit das Ziel, den reichen Erfahrungsschatz emeritierter oder im Ruhestand befindlicher Professorinnen und Professoren weiter aktiv zu nutzen. Uwe Strähle wird bis Mitte 2024 als Seniorprofessor wirken.

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