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Namen und Nachrichten

Februar 2026

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HAt ANGENOMMEN

Prof. Dr. Mathias Trabs, Karlsruher Institut für Technologie, auf die W3-Professur „Mathematische Statistik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

DIE BEZEICHNUNG „AUSSERPLANMÄSSIGER PROFESSOR“ WURDE VERLIEHEN AN (FÜR DIE DAUER DER LEHRBEFUGNIS)

Priv.-Doz. Dr. Jens Keßler (Medizinische Fakultät Heidelberg)

ALEXANDER VON HUMBOLDT-STIFTUNG PREISTRÄGER / STIPENDIATEN AN DER UNIVERSITÄT HEIDELBERG

Dr. Bhavana Gupta (Elektrochemie, Physikalische Chemie), University of Petroleum and Energy Studies, Dehradun (Indien)
Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrene Forschende
Gastgeber: Prof. Dr. Peer Fischer, Universität Heidelberg, Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials

EHRUNGEN – AUSZEICHNUNGEN – ERNENNUNGEN

Sprachwettbewerb „Chinese Bridge“

Einen außergewöhnlichen Erfolg auf internationaler Bühne hat Eva-Anne Kirst erzielt: Als erste deutsche Teilnehmerin gewann die 24-Jährige das Weltfinale des Sprachwettbewerbs „Chinese Bridge“, der inoffiziell als Chinesisch-Weltmeisterschaft gilt. Eva-Anne Kirst, die Ostasienwissenschaften mit Schwerpunkt Sinologie an der Universität Heidelberg studiert hat, setzte sich in der Endrunde gegen 154 Studierende aus mehr als 130 Ländern durch. Als Preis erhält sie ein Stipendium für ein Masterstudium in China im Bereich „Chinesisch als Fremdsprache“. Der „Chinese Bridge“-Wettbewerb wird seit 2002 jährlich vom Center for Language Education and Cooperation – einer Kulturorganisation, die dem chinesischen Bildungsministerium untersteht – ausgetragen und besteht aus zwei Phasen: den Vorrunden in den einzelnen Ländern und dem Finale in China. Die Veranstaltung mit tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern zählt international zu den größten Sprachwettbewerben. Das Finale hat im Sommer 2025 in Pingtan (China) stattgefunden.

Portrait Eva-Anne Kirst

Lieselotte Pongratz-Promotionspreis der Studienstiftung

Die Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Julia Lemp ist mit dem Lieselotte Pongratz-Promotionspreis der Studienstiftung des deutschen Volkes ausgezeichnet worden. Sie erhält die Ehrung in Anerkennung ihrer herausragenden Dissertation auf dem Gebiet des Öffentlichen Gesundheitswesens, die am Heidelberger Institut für Global Health entstanden ist. Das Heidelberger Institut für Global Health ist an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und am Universitätsklinikum Heidelberg angesiedelt. In ihrer Arbeit untersucht Julia Lemp die Umsetzung von Lebensstilprogrammen, ihre organisatorischen, sozialen sowie strukturellen Hürden und ihren Beitrag zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit. Julia Lemp studierte Psychologie an den Universitäten Mainz und Heidelberg; ein Auslandsjahr im Rahmen des Masterstudiums führte sie an die University of Massachusetts (USA). Anschließend war sie als Doktorandin am Heidelberg Institute of Global Health tätig. Seit März 2024 forscht sie als Postdoktorandin am Centre for Addiction and Mental Health in Toronto (Kanada). Die Studienstiftung vergibt jährlich drei mit jeweils 5.000 Euro dotierte Promotionspreise. Um die Promotionspreise 2026 bewarben sich insgesamt 72 ehemalige Promotionsgeförderte der Studienstiftung. Die diesjährigen Auszeichnungen hat die Studienstiftung am 2. Februar 2026 bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 1. Juni 2026 in Berlin statt.

Umweltpreis der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung

Für hervorragende Forschungsleistungen mit großer Relevanz für die Umweltforschung ist die Physikerin Dr. Eva-Marie Metz ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Umweltpreis der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung. Das Heidelberg Center for the Environment (HCE), das umweltwissenschaftliche Forschungszentrum der Universität Heidelberg, würdigt damit ihre Dissertation zur komplexen Dynamik von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Schwankungen im Kohlendioxidhaushalt der Erde und kann so die Grundlage für präzisere Klimamodelle bilden, so die Begründung des HCE für die Vergabe des Preises an Dr. Metz. Eva-Marie Metz studierte Physik und Geographie an den Universitäten Heidelberg und Marburg. Ihre Doktorarbeit entstand in der Arbeitsgruppe „Atmosphäre und Fernerkundung“ am Institut für Umweltphysik und wurde von Prof. Dr. André Butz betreut. Aktuell ist Eva-Marie Metz am California Institute of Technology in Pasadena (USA) tätig. Mit dem Umweltpreis der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung werden herausragende Masterarbeiten, Dissertationen oder Habilitationen auf dem Gebiet der Umweltforschung ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde am 10. Februar 2026 von Andreas Zühlcke von der Dulger Stiftung überreicht. Eva-Marie Metz war aus Pasadena zugeschaltet.

Porträt Eva-Marie Metz

Vorsitzender des Wissenschaftsrats

Prof. Dr. Wolfgang Wick, Wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, ist als Vorsitzender des Wissenschaftsrats (WR) bestätigt worden. Der Geschäftsführende Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg und Leiter einer Klinischen Kooperationseinheit am Deutschen Krebsforschungszentrum wurde in den WR-Wintersitzungen wiedergewählt und wirkt damit in einer vierten Amtszeit an der Spitze des wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums in Deutschland. Der Wissenschaftsrat setzt sich für ein leistungsstarkes, funktional und auch institutionell differenziertes Wissenschaftssystem ein. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Wolfgang Wick wurde 2007 auf eine Professur für Neurologie an die Medizinische Fakultät Heidelberg berufen und übernahm als Ärztlicher Direktor die Abteilung Neuroonkologie am Universitätsklinikum Heidelberg, an dem er seit 2014 Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik sowie Sprecher des Zentrums Kopfklinik ist. Am Deutschen Krebsforschungszentrum leitet er die Klinische Kooperationseinheit Neuroonkologie. Wolfgang Wick gehört dem Wissenschaftsrat bereits seit 2021 an, seit 2022 leitet er den WR-Medizinausschuss. Im Jahr 2023 wurde er erstmals zum Vorsitzenden gewählt. Prof. Wicks neue Amtszeit hat im Februar 2026 begonnen.

Portrait Wolfgang Wick