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Workshop-Sessions

EXIST-Workshop | Market Garden, 7. und 8. Oktober, 14.30 - 17.30 Uhr

Der Market Garden ergänzt den EXIST-Workshop paralell zu den Workshop Sessions an beiden Tagen um ein Netzwerkformat für das EXIST-Ökosystem. Rund um den Startup Nation-Stand als zentrale Anlaufstelle findet ein abwechslungsreiches Programm mit Impulsen, Vorträgen und Raum für Diskussionen für und mit der EXIST-Community statt. Neben der Wissensvermittlung zu spezifischen Themen der universitären Gründungsunterstützung, der Suche und Stärkung von Synergien in der Gründungsunterstützung steht natürlich auch das Networking im Vordergrund.

EXIST-Workshop, 7. Oktober 2025, 14.30 - 17.30 Uhr

Session I
EXIST-Women Community Plattform – Vernetzung von Gründerinnen und Hochschulen

Ramona Grimm und Sophia Reiner (Hochschule Ansbach), Dr. Claas Triebel (Perform Partners)

EXIST-Women startet in die dritte Runde und fördert den Aufbau der Female Entrepreneurship Community. Inspirierende Praxisbeispiele, Eindrücke aus dem Seminar „Gründerin“ und ein interaktiver Austausch bieten Impulse für die eigene Arbeit in der Gründungsberatung.

Session II
EXIST Startup Factories

Projektträger Jülich

Nach dem Wettbewerb - vor der Umsetzung: die EXIST Startup Factories sind gestartet! Was kann die EXIST-Community erwarten? Wie kann dieser Impuls von der EXIST-Community aufgenommen werden? Wie kriegen wir gemeinsam Synergien gehoben? Welches Angebot bieten die EXIST Startup Factories? Wir blicken auf das Angebotsportfolio der XSF und überlegen gemeinsam mögliche Optionen der Zusammenarbeit.

Session III
KI-gestützte Expertengespräche in der Startup-Begleitung und Entrepreneurship Education – ein Train-the-Trainer-Workshop

Dr. Birgit Stelzer (Campus H1), Dr. Noah Bellwald (Schweizerisches Institut für KMU und Unternehmertum, Universität St. Gallen), Dr. Raoul Haschke (hei_INNOVATION, Universität Heidelberg)

In der Startup-Begleitung wie auch in der Entrepreneurship Education sehen sich Coaches und Lehrende mit wiederkehrenden Herausforderungen konfrontiert: Wie können Geschäftsideen fundiert validiert werden, wenn der Zugang zu relevanten Expert:innen begrenzt ist? In diesem Workshop werden zwei zentrale Werkzeuge vorgestellt: das LLM-Interview-Canvas und ein Chatbot zur Simulation von Expert:inneninterviews. Das Canvas bietet Coaches und Lehrenden eine strukturierte Grundlage, um andere – etwa Gründende oder Studierende – in der Vorbereitung, Durchführung und Analyse von KI-gestützten Interviews anzuleiten. Der Chatbot ermöglicht realitätsnahe, interaktive Interviews und schafft neue Lernräume für die Validierung von Ideen und die Förderung unternehmerischen Denkens. 

Session IV
EXIST Academy

Projektträger Jülich

Die Session beleuchtet die Konzeption und den Aufbau der EXIST Academy. Im Vordergrund steht die Erarbeitung eines passfähigen Angebotes für die EXIST-Community: was wird benötigt für die Sicherung der Betreuungsqualität an Hochschulen und Gründungsnetzwerken? Welche Austausch-Formate sind sinnvoll? Wie können EXIST-Alumni sinnvoll eingebunden werden? Was kann eine EXIST Matchmaking Plattform leisten? Die sinnvolle und praxisnahe Umsetzung der EXIST Academy soll mit den Teilnehmenden diskutiert und Handlungsanleitungen entwickelt werden.

EXIST-Workshop, 8. Oktober 2025, 09:30 - 12:30 Uhr

Session V
Messbar erfolgreich: Daten- und Monitoringprozesse für die Startup Factories (CEO-Meeting)

Christoph Müller, Iris Ekhardt (GTI Monitoring)

Die Session beleuchtet den geplanten Datenfluss und die Monitoring-Struktur für die Förderphase der EXIST Startup Factories. Gemeinsam werden Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Prozesse zur Datenerhebung diskutiert, um eine effiziente, einheitliche und praxisnahe Umsetzung zu gewährleisten. Dabei werden auch die vorgesehenen Kennzahlen betrachtet, um ein gemeinsames Verständnis ihrer Erhebung zu schaffen und Rückmeldungen zur praktischen Umsetzbarkeit einzuholen.

Session VI
The Migrant Accelerator & Global Certification and Consultancy Centre - GCCC

Kristina Coric & Shamila Borchers (Hochchule der Medien), Dr. Thomas Großmann (PtJ)

In diesem Workshop entwickeln wir gemeinsam mit Hochschulvertreter:innen konkrete Lösungsansätze, um bestehende Hürden für internationale Gründer:innen zu überwinden. Dabei entstehen praxisnahe Maßnahmen, die Hochschulen unmittelbar in ihrer Gründungsförderung einsetzen können. Ziel ist es, daraus Handlungsempfehlungen und Leitfäden abzuleiten, die sowohl den Hochschulalltag als auch politische Entscheidungsprozesse unterstützen.

Session VII
From Innovative Ideas to Going Global

Niklas Linss (Start2 Group)

Der German Accelerator (GA) unterstützt Start-ups dabei, international zu skalieren und Zugang zu den wichtigsten Märkten weltweit zu bekommen. Mit dem deutschlandweiten "Kickstart"-Programm erhalten Startup-Founders Orientierung, Wissen und Kontakte, die sie für eine erfolgreiche Internationalisierung brauchen. In unserem Workshop stellen wir den German Accelerator sowie seine heutigen und zukünftigen Angebote vor: Wie können Startup Factories und lokale Innovationsakteure das Thema Internationalisierung stärker in ihre Arbeit einbinden, sodass Gründerinnen und Gründer die besten Ressourcen für ihr Wachstum nutzen können? Wie können wir Startup Success Stories von EXIST und/oder GA gemeinsam national und international vermarkten? Der Workshop gibt Impulse zu den beiden Fragen, mit anschließendem offenen, ergebnisorientiertem Austausch.
Der German Accelerator ist ein Förderprogramm des BMWE und wird unternehmerisch durch die Start2 Group umgesetzt.

Session VIII
EXIST-Efficiency

Projektträger Jülich

Im Workshop wollen wir die Diskussion aus dem letzten Workshop in Chemnitz aufgreifen und weiterführen. Dabei sollen zunächst Neuerungen im EXIST-Programm vorgestellt werden, um bürokratische Hürden zu senken. Zudem wollen wir auch weitere Ansätze diskutieren, um suboptimale Prozesse für Antragstellung und Projektumsetzung zu identifizieren, zu diskutieren und zu priorisieren. Die Ergebnisse sollen in die Arbeit des PtJ und der Netzwerke einfließen sowie ggf. in Arbeitsgruppen und/oder Folgeworkshops vertieft werden.

Community Day, 6. Oktober 2025

Workshop I
Entrepreneurship und Transfer Kooperation neu gedacht

10:00 Uhr | hei_INNOVATION Startup Hub
Cheng-Wen Jaw (hei_INNOVATION @ Universität Heidelberg)

Workshop II 
Lost in Transition? Wie wir aus Workshop-Teilnehmenden echte Gründer:innen machen

11:00 Uhr | hei_INNOVATION Startup Hub
Magdalena Weinle (Hochschule der Medien) 

Viele Entrepreneurship-Programme verlieren ihre Teilnehmenden nach ersten niederschwelligen Angeboten – sie kommen, schnuppern rein, und verschwinden wieder. Warum passiert das? Und viel wichtiger: Wie können wir das ändern? In diesem Workshop analysieren wir die kritischen Punkte im Education Funnel und entwickeln gemeinsam Ideen, um mehr Teilnehmende nachhaltig zu aktivieren und in weiterführende Programme zu überführen. Für wen? Entrepreneurship Educators, Projektleiter:innen Startup-Coaches & alle, die Lernende auf ihrer Gründungsreise begleiten. Lasst uns gemeinsam den Funnel abdichten – und aus Interessierten auch Gründer:innen machen! 

Workshop III
Rechteübertragung und EXIST Gründungsstipendium 

14:00 Uhr | hei_INNOVATION Hub
Amelia Walter (TU München)

In Fördervorhaben mit EXIST Gründungsstipendium sind die Gründerinnen und Gründer keine Mitarbeitenden, sondern Stipendiatinnen und Stipendiaten der jeweiligen Universität, so dass das Arbeitnehmererfindungsgesetz nicht anzuwenden ist. Auszuschließen aber ist tatsächlich nicht, dass im EXIST Projekt IP der Universität entstanden ist. In der Praxis muss das spätestens bei der Due Diligence eines Investors geprüft und abschließend geklärt werden. Eine pauschale Bestätigung der Universität, dass alle Rechte an das gegründete Unternehmen übertragen werden, ist nicht möglich. Einzelfallprüfungen sind aber sehr aufwändig. Idealerweise sollte standardmäßig zum Ende des EXIST Projekts im „Übertragungsvertrag“ nicht nur die Übertragung der mit EXIST Mitteln angeschafften Gegenstände, sondern auch der IP-Rechte geregelt sein. Welche Voraussetzungen erfüllt und welche Schritte dafür im Vorfeld erforderlich sind, hat eine Arbeitsgruppe der bayerischen Universitäten Bamberg, Bayreuth, FAU und Würzburg unter Federführung der TUM erarbeitet. Im Workshop wird das Ergebnis allen interessierten Hochschulen vorgestellt. 

Workshop IV 
Strategisches Netzwerken als wesentlicher Bestandteil der Gründungsförderung 

15:00 Uhr | hei_INNOVATION Hub
Mirco Dragowski

Die Frage des Netzwerks - sowohl der Nutzung als auch des Aufbaus - ist auch für Gründerinnen und Gründer eine Kernfrage und große Herausforderung: 
Wie finde ich Mitgründerinnen?
... Investorinnen?
... etablierte Unternehmen als Kunden oder als Proof of Concept?
... Zugang zu Multiplikatoren wie Kammern und Verbänden/Vereinen?
Welche Netzwerkverbindungen habe ich bereits, wie kann ich sie nutzen, wie baue ich nachhaltig und belastbar neue Verbindungen? Und die Frage an Euch: wie vermittelt Ihr dieses Wissen und diese Kompetenzen an Eure Gründerinnen und Gründer? In dem Workshop sprechen wir darüber, welche Themen theoretisch und auch praktisch wichtig sind für den strategischen Aufbau und die strategische Nutzung eines Netzwerks. Wir sprechen auch darüber, wie wir solche Kompetenzen vermitteln können als Gründungsberaterinnen und -berater. Im Rahmen des Workshops widmen wir uns auch gerne Euren konkreten Fragestellungen und Challenges bei der Frage des Netzwerkens.