Fakultät für Verhaltens- und Empirische KulturwissenschaftenGerontologie, Gesundheit und Care

Studierende des Faches Gerontologie, Gesundheit und Care beschäftigen sich multidisziplinär mit den allgemeinen und speziellen Fragen des Alterns und Alters.

Das Studium Gerontologie, Gesundheit und Care beinhaltet die fachliche und methodische Einführung in die Gerontologie (Wissenschaft vom Alter und Altern), in die Pflegewissenschaft, in die Geriatrie (Altersmedizin) und in die wissenschaftlichen Nachbardisziplinen. Es setzt sich inhaltlich mit den Arbeitsfeldern der Gerontologie und dem Berufsfeld der (rehabilitativen, palliativen) Pflege von alten Menschen auseinander und bezieht dabei rechtliche, soziale und gesellschaftspolitische Bedingungen und Entwicklungen ein.

Besonderheiten und Merkmale

Der Studiengang vereinigt zentrale Elemente einer rehabilitativen Pflege und zentrale medizinische, psychologische, soziologische und ethische Inhalte zu einem multidisziplinären Konzept. In den Bachelorstudiengang integriert ist eine zusätzliche, parallel zum Studium zu absolvierende, Pflegefachqualifikation. Neben den theoretisch-wissenschaftlichen Studieninhalten findet eine praktische Ausbildung in Kooperation mit einer staatlichen Berufsfachschule für Pflegeberufe statt. Das Studium schließt demnach neben dem Bachelor mit einem Examen zur Pflegefachkraft ab. Das Institut für Gerontologie verfügt außerdem über eine umfangreiche Institutsbibliothek. Für Recherche und PC-Arbeiten steht den Studierenden zudem ein gut ausgestatteter PC-Pool zur Verfügung.

Forschung

Das Forschungsportfolio am Institut für Gerontologie beschäftigt sich vor allem mit den folgenden Themen rund um den demographischen Wandel und die älter werdende Gesellschaft und nutzt dabei ein breites Spektrum sozialwissenschaftlicher Methoden:

  • Mit den Potenzialen und Ressourcen des Alters für gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung, für Generationensolidarität und Generationengerechtigkeit.
  • Mit den Interaktionen zwischen körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Alternsprozessen, um zu einem vertieften Verständnis von Altern und Alter zu gelangen, sowie ein umfassendes System von Interventionsstrategien zu entwickeln.
  • Mit der Lebensqualität von Menschen, die an (physischen und psychischen) Erkrankungen leiden.
  • Mit der Entwicklung von Interventionsstrategien, die sich auch an objektiven und subjektiven Kriterien von Lebensqualität orientieren.

In den verschiedenen Projekten wird ein praxisrelevanter Bezug durch die Einbeziehung von Altenhilfeinstitutionen, Pflegeheimen, Krankenkassen, Stadtverwaltungen und mit politisch Verantwortlichen erzielt.

Berufsfelder

Der Schwerpunkt der beruflichen Tätigkeit nach Abschluss des Studiums liegt im Schuldienst an beruflichen Schulen. Aber auch Beschäftigungsmöglichkeiten in der Wissenschaft, im Management des Gesundheitswesens, dem öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft sind möglich, speziell im Hinblick auf den demographischen Wandel, die Stadt- und Quartiersentwicklung, Sport im Alter und viele weitere Themen.

Insights

Ich bin gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und möchte gerne in diesem Bereich unterrichten. Gerontologie, Gesundheit und Care ergänzt dabei gut meinen Bachelor in Psychologie.

Claudia Wolff, 28, Gerontologie, Gesundheit und Care, 1. Semester Bachelor

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