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SFB 1671 Heimat(en) Home and Belonging: Moonlight (2016, OmU)

  • Wednesday, 20 May 2026, 19:30
  • GLORIA-Kino, Hauptstraße 146, 69117 Heidelberg
    • Prof. Dr. Dan Malachuk, Western Illinois University (USA), Department of English
    • Kieran Sommer, Universität Heidelberg, Anglistisches Seminar

Im Mittelpunkt des dreiteiligen Dramas steht Chiron (in den jeweiligen Lebensabschnitten gespielt von Ashton Sanders, Alex R. Hibbert und Trevante Rhodes), dessen Geschichte von seiner Kindheit, über seine Jugend bis hin zum Erwachsenenalter erzählt wird. Mit viel Verletzlichkeit inszeniert Regisseur Barry Jenkins entscheidende Momente im Leben seines Protagonisten und hinterfragt zugleich soziale Erwartungen an Schwarze Männer, mit denen der schwule Protagonist konfrontiert wird. Die Beziehungen zur schwierigen Mutter (Naomie Harris), der verständnisvollen Vaterfigur (Mahershala Ali) sowie Chirons erste Liebe bilden dabei den Dreh- und Angelpunkt des Films.

Foto: altes Abspielgerät mit großen Bildspulen

Tickets

Tickets sind erhältlich zu 11 Euro (ermäßigt 9 Euro), Studierende zahlen 8 Euro (ggf. zzgl. Zuschlag ab 120 Min. Filmlänge).

Ticketvorverkauf

All Dates of the Event 'Home and Belonging'

Filmvorführungen mit Einführung und Publikumsgespräch

Die Filmreihe „Home and Belonging“ widmet sich dem Thema Heimat und Zugehörigkeit in zeitgenössischen US-amerikanischen Filmen verschiedener Genres, von Science Fiction über Coming-of-Age bis hin zum Drama. Heimat und Zugehörigkeit tauchen hier als Entwürfe auf, die anhand der Gedanken- und Gefühlswelt sowie der (oft alltäglichen) Handlungen der Charaktere verhandelt werden. Dabei geht es etwa darum, wie Protagonist:innen Familienbande, Freundschaften oder ihre Beziehung zu identitätsstiftenden Orten reflektieren, neu knüpfen oder verwerfen, und wie sie Heimatsentwürfe entwickeln. Die Charaktere hadern auf unterschiedliche Weise mit den eigenen Sehnsüchten und den Erwartungen ihrer Umgebung, erleben Ausgrenzung, schaffen aber auch selbst Verbundenheit. Die verschiedenen Filmgenres erlauben jeweils eine andere Schwerpunktsetzung, da die Filmschaffenden nicht nur unterschiedliche Orte und soziale Kontexte erkunden, sondern sich auch auf unterschiedliche Erzähl- und Darstellungskonventionen beziehen und dadurch verschiedene Facetten von Heimat und Zugehörigkeit beleuchten.

Die Filmvorführungen werden von einer Einführung und einer anschließenden Diskussion begleitet. Zu der öffentlichen Film- und Vortragsreihe in Kooperation mit dem GLORIA-Kino lädt der Sonderforschungsbereich 1671 Heimat(en) der Universität Heidelberg ein.