Digitalisierung | Projektmanagement EMMA
Pilotprojekt “Prozessautomatisierung mit EMMA”
Das Pilotprojekt erprobt, inwieweit die Prozessautomatisierung mit EMMA einen Beitrag zur Entlastung und höherer Arbeitszufriedenheit unserer Verwaltungsmitarbeiter:innen sowie Qualitätssicherung und Effizienzsteigerung in den Verwaltungsprozessen der Universität leisten kann. Zu diesem Zweck sollen wiederkehrende, zeitintensive, regelbasierte und fehleranfällige administrative Tätigkeiten automatisiert werden.
Ausgangslage / Hintergrund
Der sich verschärfende Fachkräftemangel, die hohen administrativen Arbeitslast sowie steigende Anforderungen an die Effizienz universitärer Verwaltungsprozesse führen zu einer hohen Belastung unserer Verwaltungsmitarbeiter:innen. EMMA bietet eine technologische Entlastungslösung, mit der regelbasierte Routinetätigkeiten zuverlässig durch Software-Roboter abgewickelt werden können. Ein erster Pilot ermöglicht eine realistische Einschätzung von Nutzen, Alltagstauglichkeit und Skalierbarkeit dieser Technologie im universitären Umfeld.
Geplante Maßnahmen / Vorgehen
- Beschaffung von EMMA (inkl. Lizenzen, Schulungen, Support)
- Gründung eines EMMA-Komitees zur Prüfung und Freigabe von Use-Cases (inkl. Personalrat und Datenschutz)
- Aufbau eines EMMA-Pilotteams (Power-User)
- Durchführung von EMMA-Schulungen (März 2026)
- Umsetzung und Testbetrieb von EMMA in ausgewählten Prozessen
- Zwischenevaluation (ab 01.09.2026)
- Entscheidung zur möglichen Überführung in den Regelbetrieb (bis 28.02.2027)
Zeitplan / Work Packages
- Q4/2025: Beschaffung EMMA
- Q4/2025: Gründung EMMA-Komitee, EMMA-Pilotteam, Nutzerzugänge anlegen
- 01.03.2026 – 28.02.2027: Pilotphase EMMA
- März 2026: Durchführung EMMA-Schulungen
- Ab 01.09.2026: Zwischenevaluation Pilotphase
- Bis 28.02.2027: Entscheidung zur Überführung in den Regelbetrieb
Beteiligte / Rollen
- Co-Projektleitung: Dipl.-Ing. Christian Schulz, Dr. Lisa Fromm
- Fachbereiche: ausgewählte Verwaltungseinheiten mit Pilotprozessen (insb. D5, D6 evtl. D2)
- Mitarbeiter:innen der Fachbereiche, die ihre fachliche Expertise in der Prozessautomatisierung einbringen wollen (z.B. als Teil der EMMA Pilotteams)
- URZ: technische Einrichtung
- Personalrat & Datenschutz: aktive Begleitung über EMMA-Komitee
- Externer Partner (wianco OTT Robotics GmbH): Bereitstellung und Support von EMMA
Nutzen für die Universität
- Durch die Übernahme von wiederkehrenden Standardprozessen werden Mitarbeitende spürbar entlastet
- Entstehende Freiräume können für vielfältigere Aufgaben genutzt werden, was zu einer höheren Arbeitszufriedenheit von Mitarbeiter:innen führt
- Zusätzliche Qualitätsprüfungen und verkürzte Bearbeitungszeiten durch automatisierte Unterstützung sorgen für mehr Zufriedenheit in der Wissenschaft
- Mit der Erhöhung der Prozesseffizienz werden Ressourcen geschont
- Die aktive Einbindung und Weiterbildung von Mitarbeiter:innen im Zuge der Erprobung moderner Automatisierungstechnologien ermöglicht eine menschenzentrierte Digitale Transformation
- Stärkung der Innovationsfähigkeit
- Personalrat und Datenschutz begleiten das Projekt und stellen sicher, dass Transparenz und Mitgestaltungsmöglichkeiten gewährleistet sind
Aktueller Status (Februar 2026)
Projektvorbereitung abgeschlossen. Beschaffung abgeschlossen. Nächste Schritte: Pilotprojekt & EMMA-Schulungen.