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ÜberLebensStrategienÜber die Veranstaltungsreihe

Über Lebensstrategien und Überlebensstrategien kann man aus der Perspektive vieler Fachdisziplinen forschen und berichten. Mit der neuen Vortragsreihe möchten wir Ihnen diese Themen aus Sicht der molekularen Lebenswissenschaften nahebringen.

Ueberlebensstrategien 2018/2019 Grafik Landscape-Format 100px hoch mit Text

Im Vordergrund unserer Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen steht die Frage, wie unter widrigen Umständen und schwierigen Bedingungen Lebewesen vom Einzeller bis zu Pflanzen, Tieren und Menschen leben und überleben, wie äußere Einflüsse schädigen können und wie wir dieses Wissen langfristig zur Verbesserung von Lebensbedingungen nutzen können. Nahebringen möchten wir Ihnen aber auch, wie wir eigentlich forschen und warum experimentelle Forschung sehr von der Zusammenarbeit von Forschenden profitiert.

Getragen wird diese Veranstaltungsreihe von den Heidelberger Sonderforschungsbereichen (SFBs), die solche Themen bearbeiten. SFBs sind durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Verbünde, die sich typischerweise aus 15 bis 20 Arbeitsgruppen zusammensetzen. Während die meisten Sonderforschungsbereiche an einem Ort angesiedelt sind, verteilen sich die Arbeitsgruppen von Transregio-Sonderforschungsbereichen (TRRs) auf zwei oder drei Standorte. Projekte, die innerhalb eines SFBs gefördert werden, behandeln eine übergreifende Fragestellung der Grundlagenforschung aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Techniken über einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren. An der Universität Heidelberg sind zurzeit 12 SFBs und TRRs mit lebenswissenschaftlichen Fragestellungen angesiedelt, eine weitere Initiative ist in Vorbereitung. Beteiligt sind Forschende aus beiden medizinischen Fakultäten, den Biowissenschaften, der Chemie und der Physik, sowie Kollegen und Kolleginnen aus unseren Partnereinrichtungen vor Ort und in der Region.

In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum möchten wir unsere Fragestellungen, Methoden und langfristigen Ziele vorstellen und mit Ihnen erörtern. Wir freuen uns auf Sie.


Frauke Melchior,
stellvertretend für die Mitglieder der lebenswissenschaftlichen SFBs