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Q+Ampel-VerfahrenUmgang mit fächerübergreifenden Themen

Zur Bearbeitung fächerübergreifender Themen und Herausforderungen an der Universität Heidelberg existiert ein eigener Prozess.

Werden wiederkehrende Themen in den Q+Ampel-Verfahren verschiedener Fächer identifiziert, bringen die Prorektorate für Qualitätsentwicklung und für Studium und Lehre diese in die QM-Runde und in den Senatsausschuss Lehre (SAL) zur Diskussion ein. Das Ergebnis der Diskussion wird dem Rektorat vorgelegt, welches nach Beratung im heiQUALITY-Beirat entsprechende Empfehlungen in den Senat einbringt. Daraus resultierende universitätsweite Maßnahmen werden im Senat beschlossen und in der Folge umgesetzt. Die Effekte dieser Maßnahmen werden sowohl in den Q+Ampel-Verfahren als auch auf gesamtuniversitärer Ebene verfolgt.

Ablauf des Prozesses zur Bearbeitung fächerübergreifender Themen

QM fächerübergreifende Themen

Datenbasis (Schritt 1): Die Datenbasis für den Umgang mit fächerübergreifenden Themen sind zum einen die Ergebnisse der gemeinsamen Auswertungsgespräche – sogenannte Metaevaluationen – mit den in einem bestimmten Semester evaluierten Fächern und den SBQE sowie zum anderen die Monitoringberichte derjenigen Fächer, deren Q+Ampel-Klausur bereits mehrere Semester zurückliegt.

Im Regelfall findet jedes Semester ein so genanntes Metaevaluationstreffen des heiQUALITY-Büros mit den Fächern statt, die im vorangegangenen Semester die Klausurphase durchlaufen haben. Gegenstand des Treffens ist die Auswertung der Q+Ampel-Klausuren auf Metaebene: Mit welchen Herausforderungen sind mehrere oder alle Fächer konfrontiert und wie gehen sie damit um? Welche Stärken nutzen sie, um Herausforderungen anzugehen und Probleme zu lösen?

Auch auf den SBQE-Konferenzen werden Metaevaluationen der zurückliegenden Klausur- und Monitoringphasen vorgenommen, um die entsprechende Perspektive der SBQE einzuholen: Was sind wiederkehrende Herausforderungen und gemeinsame Themen mehrerer Fächer und welche Maßnahmen erachten die SBQE als zielführend zu deren Meisterung?

Auswertung der Ergebnisse (Schritte 2 und 3): Auf Basis der in Schritt 1 gewonnenen Ergebnisse werden fächerübergreifende Stärken und Verbesserungspotenziale sowie bereits erfolgreich umgesetzte Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung der Studiengänge identifiziert und Impulse für mögliche Lösungen und Maßnahmen für bestehende Herausforderungen fakultätsübergreifend diskutiert.  Dies geschieht in gemeinsamer Abstimmung zwischen dem Prorektorat für Qualitätsentwicklung und dem Prorektorat für Studium und Lehre in einer eigens hierfür vorgesehenen Themensitzung des Senatsausschuss Lehre (SAL) unter Beteiligung der Studiendekane und QM-Beauftragten aller Fakultäten (= QM-Runde). Mögliche Empfehlungen an das Rektorat als Ergebnis dieser Diskussion können sein:

  • Konkrete Lösungen für eine identifizierte Herausforderung sollen in einem bereits bestehenden Gremium wie dem SAL oder in einer eigens einzuberufenden Arbeitsgruppe mit spezifischen Expertisen erarbeitet werden.
  • Es soll zunächst im Rektorat eine Strategie zu einer bestimmten Thematik beschlossen werden. Erst danach wird ein Gremium oder eine Arbeitsgruppe mit der konkreten Umsetzung von Lösungsmöglichkeiten beauftragt.

Die Ergebnisse der Diskussion im SAL und der QM-Runde werden von den Prorektoraten für Qualitätsentwicklung und für Studium und Lehre gemeinsam ins Rektorat zur weiteren Beschlussfassung eingebracht. 

Verabschiedung und Umsetzung von Maßnahmen, Erfolgskontrolle (Schritte 4 und 5): Nach strategischer Beratung in Universitätsrat und Wissenschaftlichem Beirat (Academic Advisory Council – AAC) bringt das Rektorat entsprechende Maßnahmenentwürfe in den Senat zur Diskussion und Verabschiedung ein. Für die Umsetzung der im Senat beschlossenen Maßnahmen verantwortlich sind dann das Rektorat, die Fakultäten und Fächer sowie die zuständigen Fachdezernate in der Verwaltung und ggf. weitere zentrale Dienstleistungseinrichtungen, je nach Art der Maßnahme. Beschlossen werden im Senat darüber hinaus Zeitpunkt und Form der Erfolgskontrolle der umgesetzten Maßnahmen, deren Wirksamkeit dann im zeitlichen Längsschnitt überprüft und wieder an SAL, QM-Runde, Rektorat und Senat rückgespiegelt sowie auch in den künftigen Metaevaluationstreffen der Q+Ampel-Verfahren thematisiert wird. Für die Nachverfolgung der konkreten Maßnahmen im Rahmen der Metaevaluationstreffen ist federführend das Prorektorat für Qualitätsentwicklung und (operativ) das heiQUALITY-Büro zuständig.