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Universität HeidelbergLaufende Ausstellungen

Zwischen Unehre und Kohlrüben

Emil Julius Gumbel in Heidelberg

noch bis 26. September 2019

Ort:
Universitätsarchiv
Akademiestraße 4-8
69117 Heidelberg

Öffnungszeiten:
Di., Mi. 9–18 Uhr
Do. 9–12.30 Uhr

Schriftstücke zu seiner Zeit an der Ruperto Carola zeigt das Universitätsarchiv in einer Kabinettausstellung, mit der sie an den Wissenschaftler und Pazifisten Emil Julius Gumbel (1891 bis 1966) erinnert. Der Mathematiker, der von 1923 bis 1932 an der Universität Heidelberg lehrte, engagierte sich in der Deutschen Friedensgesellschaft, der Deutschen Liga für Menschenrechte und der SPD – und rief mit seinen politischen Aussagen immer wieder den Unmut und Proteste national gesonnener Studenten und Dozenten hervor. Welche Konsequenzen sein pazifistisches Engagement in der Weimarer Republik hatte, thematisiert die Ausstellung „Zwischen Unehre und Kohlrüben – Emil Julius Gumbel in Heidelberg“, die noch bis zum 26. September 2019 gezeigt wird. Sie umfasst auch eine Audiostation, an der Briefe über Gumbel sowie eine Rückschau auf seine Heidelberger Zeit angehört werden können. Eingesprochen wurden die Dokumente von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs.

Meldung zur Ausstellung

Emil Julius Gumbel

Show & Tell

Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme

15. Mai 2019 bis 16. Februar 2020

Ort:
Universitätsbibliothek
Plöck 107–109
69117 Heidelberg

Öffnungszeiten:
Täglich 10:00–18:00 Uhr

Bilder und Objekte aus der Sammlung des Heidelberger Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Erik Jayme sind in einer Sonderausstellung an der Universitätsbibliothek Heidelberg zu sehen. Das Konzept dafür erarbeiteten Studentinnen und Studenten am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruperto Carola unter der Leitung von Prof. Dr. Henry Keazor.

Für die Ausstellung wählten die Studierenden mehr als 50 Gemälde und Grafiken sowie Objekte des Kunsthandwerks – von der Frühen Neuzeit über die Moderne bis hin zu zeitgenössischen Werken – aus der Sammlung Jayme aus. Unter den Exponaten finden sich Werke der Maler Otto Dix, Anselm Feuerbach, Wilhelm Trübner und Walter Ophey. Zu sehen sind auch Arbeiten der Grafiker Max Klinger, Ludwig von Hofmann, Jules Chéret und Giulio Turcato. Fachveröffentlichungen aus dem Bestand der Universitätsbibliothek sollen den Besucherinnen und Besuchern dabei helfen, die Werke in den aktuellen Kontext der Forschung einzuordnen. „Bilder sind für mich Erinnerungsstützen“, sagt Erik Jayme. Als Sammler sieht er seine Verantwortung darin, Kunstwerke zu erhalten und sie zugänglich zu machen.

Homepage der Ausstellung

Kunstwerke aus der Sammlung Erik Jayme

Searching for the Music

The CHIME Collection for Chinese Music Research at the CATS Library

13. Juli 2019 bis 4. April 2020

Ort:
Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS)
Vossstraße 2, Gebäude 4131
69115 Heidelberg

Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 09:00–20:00 Uhr
Sa. 12:00–20:00 Uhr

"In fact nobody (myself included) knows a damn thing about Chinese music. We know a few things, but mostly we have no clue what we are listening to, or only in very rudimentary ways." – Frank Kouwenhoven, CHIME Foundation

Die CHIME-Collection, die seit kurzer Zeit in der CATS Bibliothek untergebracht ist, ist eine der wichtigsten Sammlungen chinesischer Musik weltweit. 1986 als Privatbibliothek von den niederländischen Musikforschern Antoinet Schimmelpenninck und Frank Kouwenhoven begonnen beherbergt sie nicht nur zahlreiche seltene Partituren und Aufnahmen, sondern auch über 4000 Bücher und musikethnologische Zeitschriften zu den verschiedenen Ausprägungen chinesischer Musik.

Vom 13. Juli 2019 bis zum 4. April 2020 werden im Foyer der CATS-Bibliothek wichtige Exponate der Sammlung ausgestellt sowie exemplarisch – u.a. in eindrücklichen Multimediapräsentationen – die Geschichte der CHIME-Sammlung, die Besonderheiten der klassischen chinesischen Griffbrettzither Guqin sowie die Entwicklung einer neuen Musikbewegung in den 1980ern in China beleuchtet.

Wir laden Sie herzlich ein, die vielfältige Musik Chinas kennen zu lernen und die neue CATS Bibliothek zu besuchen!

Homepage der Ausstellung

CHIME CATS Poster

Statistiker, Pazifist, Publizist

Universitätsmuseum zeigt Ausstellung zu Emil Julius Gumbel

16. Juli bis 19. Oktober 2019

Ort:
Universitätsmuseum
Grabengasse 1
69117 Heidelberg

Öffnungszeiten:
Di.–So., feiertags 10:00–18:00 Uhr

Ein exzellenter Wissenschaftler, der zugleich als politischer Autor und Justizkritiker in Erscheinung trat: Leben und Werk des Mathematikers Emil Julius Gumbel stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die das Universitätsmuseum der Ruperto Carola zeigt. Zunehmend angefeindet und noch vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten aus der Universität Heidelberg herausgedrängt, wird er 1933 formal aus dem „Dritten Reich“ ausgebürgert und muss später in die USA fliehen. Historische Dokumente zeigen wichtige Lebensstationen und Weggefährten im Leben Gumbels. Die Ausstellung „Emil Julius Gumbel (1891 bis 1966) – Statistiker, Pazifist, Publizist – Im Kampf gegen Extreme und für die Weimarer Republik“ wird am 15. Juli 2019 eröffnet.

Die Ausstellung wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität München sowie des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin kuratiert. Im Zuge eines dreijährigen Projekts forschten sie in Europa und den USA, führten Interviews mit Zeitzeugen und erschlossen neue Dokumente zum Leben Gumbels. Mit seinem Werk und Wirken befasst sich auch eine Tagung, die am 22. Juli 2019 im Universitätsarchiv Heidelberg stattfindet.

Homepage des Universitätsmuseums

Emil Julius Gumbel, Porträt