Kommunikation

Um den Transfer von Forschungsergebnissen in alle gesellschaftlichen Ebenen hinein zu ermöglichen und damit auch Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Perspektiven zu eröffnen, sucht die Universität systematisch den Dialog mit der breiten Öffentlichkeit sowie definierten Teilöffentlichkeiten. Durch vielfältige Veranstaltungsformate findet ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft statt.

Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Kommunikationsformaten, darunter die Akademische Mittagspause, die Studium Generale-Vorlesungen, aber auch Meetings von Politik und Wissenschaft, Kultur und Wissenschaft oder Wirtschaft und Wissenschaft strebt die Universität Heidelberg die strategische Verbindung von Forschungsexpertise und Fachwissen einerseits mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Zielgruppen andererseits an. Es geht darum, die Öffentlichkeit zu informieren und das Bewusstsein für den gesellschaftlichen Impact von wissenschaftlicher Arbeit zu stärken.

Das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg hat dazu das neue Veranstaltungsformat „Marsilius kontrovers“ ins Leben gerufen, das als öffentliches Forum für die kontroverse Diskussion von gesellschaftlich relevanten Themen mit einem breiten Publikum dient (z.B. Leihmutterschaft, Genom-Editierung, Big Data in der Medizin).

Auch das Heidelberg Zentrum Kulturelles Erbe (HCCH), das Heidelberg Center for the Environment (HCE), die Forschungsstelle Geschichte und Kulturelles Erbe (FGKE) sowie Veranstaltungen im Fachbereich Public History ermöglichen einen Austausch an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Über die enge Zusammenarbeit zwischen der FGKE und den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim wurden in den vergangenen Jahren international bedeutsame Ausstellungen organisiert, die jeweils Tausende von Besuchern anzogen. Ein breites Publikum erreichen Mitglieder der Universität zudem durch Expertenbeiträge in unterschiedlichen Medien.

Springer Nature Gastprofessur

Am Marsilius-Kolleg wurde in Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsforum der Holtzbrinck Publishing Group und der Klaus Tschira Stiftung die Springer Nature Gastprofessur für Wissenschaftskommunikation eingerichtet. Als Experten auf den Feldern Wissenschaftskommunikation und Qualitätsjournalismus vermitteln die jeweiligen Gastprofessoren Nachwuchswissenschaftlern, wie sie ihre Forschungsergebnisse einer differenzierten Öffentlichkeit am besten kommunizieren können. Mit der Einrichtung der Springer Nature Gastprofessur soll das Bewusstsein für die stark gewachsene Bedeutung guter Wissenschaftskommunikation geschärft werden. Die Gastprofessur leistet einen Beitrag dazu, die gesellschaftliche Teilhabe an der Gestaltung von Zukunft durch Wissenschaft zu ermöglichen.

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Sir Philip Campbell - Springer Nature Gastprofessor 2018/2019

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