Juristische FakultätUnternehmensrestrukturierung

Der Studiengang Legum Magister in Unternehmensrestrukturierung richtet sich an deutsche und ausländische Juristinnen und Juristen sowie Betriebswirtinnen und Betriebswirte, die sich nach einer breit angelegten rechtswissenschaftlichen beziehungsweise betriebswirtschaftlichen Grundausbildung zu Beraterinnen und Beratern von Unternehmen in der Krise, zu Restrukturierungs- und Sanierungsfachleuten ausbilden und weiterentwickeln wollen.

Unternehmenskrisen stellen die Rechts- und Wirtschaftsordnung vor schwierige Aufgaben. Angesichts der gravierenden Folgen einer Unternehmensinsolvenz stellt sich die Frage, wie sich Unternehmenskrisen rechtzeitig erkennen und bewältigen lassen.

Die Studierenden erwartet eine lehrreiche Verknüpfung aus Theorie und Praxis. Das Studium gliedert sich in sechs Module, die jeweils ihren Schwerpunkt auf ein für die Unternehmensrestrukturierung relevantes Fachgebiet legen. Die Studierenden lernen, Unternehmenskrisen zu erkennen, zu strukturieren und die auftretenden Probleme zu lösen.

Die Lehrveranstaltungen eines Moduls finden verblockt an drei bis vier Tagen und einem zusätzlichen Klausurtag statt.

Besonderheiten und Merkmale

In der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung bleibt für die Vermittlung von für die Bewältigung von Unternehmensrestrukturierungen notwendigen Kenntnissen wenig Raum. Um diese Lücke zu schließen, hat die Universität Heidelberg als erste Universität in Deutschland einen postgradualen interdisziplinären Studiengang zur Unternehmensrestrukturierung eingerichtet. Nach wie vor ist dieses Programm hinsichtlich seiner Interdisziplinarität und seines Praxisbezuges einzigartig. Vorrangiges Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden dazu zu befähigen, wissenschaftliche Fragen und praktische Probleme eigenständig zu erkennen, zu strukturieren und zu lösen. Die sorgfältig ausgewählten Inhalte der Lehrveranstaltungen bilden die Grundlage für eine Ausbildung zu Restrukturierungs- und Sanierungsfachleuten. Aufgrund des interdisziplinären juristisch-ökonomischen Ansatzes sowie durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis verfügen die Absolventinnen und Absolventen über klare Karriereperspektiven und können so einen volkswirtschaftlichen Mehrwert schaffen.

Forschung

Forschungsschwerpunkte sind

  • Handelsrecht
  • Gesellschaftsrecht
  • Insolvenzrecht
  • Steuerrecht
  • Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht
  • Betriebswirtschaft
  • Management und Unternehmensrestrukturierung

Berufsfelder

Das Betätigungsfeld von qualifizierten Restrukturierungs- und Sanierungsfachleuten ist weit gefächert. Es reicht von der Beschäftigung in kleinen, mittelständischen oder großen Anwaltssozietäten über Unternehmensberatungen sowie Insolvenz-, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften hin zu internen Restrukturierungsabteilungen von Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung.

Insights

Der größte Mehrwert für mich war die außerordentliche Qualität der Vorträge und der direkte Zugang zu renommierten Praktikern und ausgewiesenen Kapazitäten ihres Fachs. Hier werden wirklich relevante Inhalte vermittelt.

Marion Linck, 39, Unternehmensrestrukturierung, 3. Semester LL.M.

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