Theologische FakultätEvangelische Theologie – Magister Theologiae

Die Evangelische Theologie ist viel mehr als nur Pfarramt und Lehramt: Theologie studieren heißt, Menschen, Texte und Ideen der Gegenwart und Vergangenheit zu entdecken. Studierende lernen mit einer einzigartigen Methodenvielfalt die christliche Religion zu erforschen.

Fakten & Formalia

AbschlussMagister Theologiae
StudiengangstypGrundständig
StudienbeginnWinter- und Sommersemester
Regelstudienzeit10 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch
Gebühren und Beiträge169.25 € / Semester
BewerbungsverfahrenStudienanmeldung für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung und ohne Aufnahmeprüfung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.

Inhalt des Studiums

Das Studium im Studiengang Magister Theologiae entspricht einem Vollstudium der Evangelischen Theologie. Es vermittelt eine theoretische und empirisch fundierte Ausbildung in theologischer Wissenschaft. Mit dem kirchlichen Examen führt der Abschluss die Absolventinnen und Absolventen in der Regel ins Pfarramt einer Evangelischen Landeskirche. Das Fakultätsexamen entspricht dem akademischen Grad Magister/Magistra Theologiae (Master of Theology).

Das Studium beinhaltet alle Disziplinen der Evangelischen Theologie: Die exegetischen Fächer Altes Testament und Neues Testament, Kirchen- und Dogmengeschichte, Systematische Theologie (mit den Teilbereichen Dogmatik, Ethik, Ökumenische Theologie und Religionsphilosophie), Religionswissenschaft/Interkulturelle Theologie und Praktische Theologie (mit den Bereichen Homiletik, Religionspädagogik, Poimenik/Pastoralpsychologie, Kirchentheorie/Pastorallehre und Diakoniewissenschaft).

Das Studium beinhaltet einen interdisziplinären Bereich, in dem Lehrveranstaltungen aus dem wissenschaftlichen Lehrangebot der gesamten Universität angerechnet werden können und einen Wahlbereich zur eigenen thematischen und fachlichen Spezialisierung.

Voraussetzung für das Studium im Magister Theologiae ist der Nachweis von Sprachabschlüssen in Hebräisch (Hebraicum), Griechisch (Graecum) und Latein (Latinum). Die Sprachen und entsprechende Abitur-Ergänzungsprüfungen können die Studierenden während des Grundstudiums nachholen, sofern sie nicht bereits während der Schulzeit oder an anderer Stelle erworben wurden.

Aufbau des Studiums

Das Studium zum Magister Theologiae ist in drei Phasen unterteilt:

Im Grundstudium erhalten die Studierenden methodische Einführungen in die Arbeitsschritte der einzelnen theologischen Disziplinen und erwerben Überblickswissen sowie bibelkundliche Grundlagen. Im Rahmen des Basismoduls Praktische Theologie absolvieren die Studierenden ein Gemeindepraktikum. Vor- und Nachbereitung liegen in der Verantwortung der Theologischen Fakultät, die dafür ein Vorbereitungsseminar ("Gemeinde wahrnehmen" o.ä.) jeweils im Wintersemester sowie ein Auswertungs-Blockseminar zum Ende der Frühjahrssemesterferien anbietet. Das Praktikum selbst wird von den jeweiligen Landeskirchen organisiert. Das Grundstudium schließt mit der Zwischenprüfung ab. Diese besteht aus einer Klausur und einer mündlichen Prüfung in den exegetischen Fächern und einer mündlichen Prüfung in der Kirchengeschichte.

Im Hauptstudium werden die methodischen und inhaltlichen Kenntnisse und Kompetenzen der Basismodule weiter vertieft. Neben den Aufbaumodulen ist die Vertiefung nach eigenen Interessen im Wahlmodul möglich. Je nach Landeskirchenzugehörigkeit können die Inhalte des Hauptstudiums von der Prüfungsordnung abweichen. Studierende für das Pfarramt sollten sich vor Beginn des Hauptstudiums daher bei Ihrer Landeskirche informieren, welche Sonderregelungen sie möglicherweise einhalten müssen.

Den Abschluss des Theologiestudiums bildet die Integrations- und Examensphase, die auf die Examensprüfung vorbereitet. Neben der Examensarbeit legen die Studierenden Klausuren und mündliche Prüfungen in allen Theologischen Disziplinen ab. Die Examensprüfungen werden bei der Landeskirche abgelegt, bei der eine Anstellung angestrebt wird (kirchliches Examen) oder als Fakultätsexamen direkt vor Ort.

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