DHV-Symposium 2026 Streitkultur: Müssen wir reden?
- Friday, 11 September 2026, 11:00 - 18:00
- Alte Universität, Aula, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg
- Moderation: Anja Braun, Wissenschaftsredakteurin
Demokratien leben vom produktiven Streit. Die besseren und nicht die lautesten Argumente sollen sich im gleichberechtigten Austausch aller gesellschaftlichen Kräfte nach Möglichkeit durchsetzen. Doch in freiheitlichen Gesellschaften wächst das Misstrauen in demokratische Prozesse. Der politische Umgangston wird rauer, Zuspitzungen und Polarisierung nehmen zu. Einerseits scheint es möglich, alles sagen zu können, andererseits fühlen sich Menschen laut Umfragen in der Freiheit, ihre Meinung zu äußern, eingeschränkt. Wie ist es um die Streitkultur hierzulande bestellt? Welche Spielregeln braucht produktiver Streit? Wo verlaufen rote Linien, wer definiert oder verschiebt sie? Diesen Fragen geht das DHV-Symposium nach, das 2026 in der Aula der Alten Universität stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Address
Alte Universität
Aula
Grabengasse 1
69117 HeidelbergOrganizer
Event Type
Meeting
Event Homepage
Programmübersicht
09.00 bis 09.30 Uhr | Eröffnung
- Begrüßung und Einführung | Lambert T. Koch, Präsident des Deutschen Hochschulverbands
- Grußwort | Frauke Melchior, Rektorin der Universität Heidelberg
- Gespräch | Anja Braun, Wissenschaftsredakteurin, im Dialog mit Jan Berg, MLP
09.30 bis 12.40 Uhr | Die Perspektive der Wissenschaft
- Wie ist es um die Streitkultur in Deutschland bestellt? | Richard Traunmüller, Universität Mannheim
- Determinanten einer Streitkultur | Olaf Kramer, Universität Tübingen
- Welche Grenzen braucht eine Streitkultur? | Klaus Ferdinand Gärditz, Universität Bonn
- Ist die wissenschaftliche Streitkultur in Gefahr? | Anja Steinbeck, Universität Düsseldorf / Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz
14.00 bis 16.00 Uhr | Die Perspektive der Praxis
- Mehr Streit wagen? | Alexander Schweitzer, Ministerpräsident a.D.
- Podiumsdiskussion: Richtig streiten – aber wie?
- Schlusswort | Lambert T. Koch, Präsident des Deutschen Hochschulverbands