iGEM Diskussion zur Mitbestimmung von Patientinnen und Patienten im Gesundheitssystem
7. Juli 2026
Studierende laden zu Debatte mit Expertinnen und Experten ein
Wie kann eine stärkere Beteiligung von Patientinnen und Patienten zu einem gerechteren und inklusiveren Gesundheitssystem beitragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der das studentische iGEM-Team an der Universität Heidelberg einlädt. Fünf Expertinnen und Experten aus Forschung, Klinik, Ethik und Patientenvertretung und stehen dabei auch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Veranstaltung „Deine Teilhabe in Medizin und Forschung“ findet am Donnerstag, 9. Juli 2026, von 19 bis 21 Uhr in der Aula der Alten Universität statt und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Um eine Anmeldung wird gebeten.
Die Mitbestimmung von Patientinnen und Patienten bei Diagnostik und Therapieentscheidungen steht im Mittelpunkt der Diskussion. Expertinnen und Experten verschiedener Arbeits- und Forschungsfelder erörtern, welche Chancen und Herausforderungen sich aus einer stärkeren Beteiligung ergeben. Prof. Dr. Stefan Pfister forscht an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg sowie am Deutschen Krebsforschungsinstitut (DKFZ). Er ist zudem Kinderonkologe und einer der drei Direktoren des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ). Privatdozentin Dr. Laura Michel ist Oberärztin an der Klinik für Medizinische Onkologie des Universitätsklinikums Heidelberg. Auf dem Podium sitzen zudem Prof. Dr. Anja Leist, Direktorin des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg und Expertin für kognitives Altern, sowie Prof. Dr. Thorsten Moos, der an der Theologischen Fakultät zu Fragen der Bio- und Medizinethik forscht und dem Direktorium des Camilla- und Georg-Jellinek-Zentrums für Ethik der Universität Heidelberg angehört. Die Perspektive der Patientinnen und Patienten bringt Dr. Cindy Körner, Krebsforscherin am DKFZ und Sprecherin des Patientenforschungsrates am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), ein.
Im iGEM-Team an der Universität Heidelberg schließen sich Studierende aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die an einem internationalen Wettbewerb auf dem Gebiet der synthetischen Biologie, dem „International Genetically Engineered Machine“ (iGEM), teilnehmen. Dabei setzen sie Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Biologie, Technik und Gesellschaft um. Zudem engagiert sich das Team, das von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie betreut wird, in der Wissenschaftskommunikation, um Öffentlichkeit und Politik für Aspekte der Synthetischen Biologie zu begeistern. Die Anmeldung zu der Veranstaltung ist über die Webseite von iGEM Heidelberg möglich.