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Netzwerk AlternsfoRschung  Ausstellung und Vortragsreihe: Alter und Altern im Wandel

Pressemitteilung Nr. 59/2026
15. Juni 2026

Netzwerk AlternsfoRschung der Universität Heidelberg thematisiert Fragen des Älterwerdens aus unterschiedlichen Perspektiven – Auftakt am 17. Juni

Wie erleben Menschen das Älterwerden? Welche Bilder, Gefühle und Geschichten verbinden sie mit dem Altern? Diese Fragen greift eine Ausstellung auf, die das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg initiiert hat. Gezeigt wird eine Auswahl an kreativen Werken, die aus einem Bilderwettbewerb zum Thema Alter und Altern hervorgegangen sind. Begleitend dazu lädt das NAR zu einer öffentlichen Vortragsreihe ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen befassen sich darin mit Altersbildern in Forschung und Gesellschaft oder Fragen des demografischen Wandels. Ausstellung und Vortragsreihe beginnen am 17. Juni 2026.

PM 59/2026 260615 Ausstellung und Vortragsreihe: Alter und Altern im Wandel

Die vielschichtigen geistigen, körperlichen, sozialen und emotionalen Veränderungen, die mit dem Älterwerden einhergehen, sind Thema der Ausstellung „Altern – ein Leben lang“. Entstanden aus dem Bilderwettbewerb des Netzwerks AlternsfoRschung, zeigt sie persönliche Perspektiven auf das Älterwerden sowie individuelle Vorstellungen vom Leben als älterer Mensch. Aus rund 100 Einsendungen – darunter Fotografien, Tusche- und Aquarellzeichnungen, Collagen sowie Patchwork-Arbeiten – werden 20 Werke präsentiert, die sich humorvoll, berührend, nachdenklich oder kritisch mit dem Thema Altern auseinandersetzen. Zu sehen sind auch die drei Gewinnerbeiträge: das Foto „Der Träne“ von Leumel, ein Linolschnitt von Rizan Khodayar sowie die Zeichnung „Selbstporträt als Kaninchen, Kind, Jugendlicher und Erwachsener“ von Andrei Coca.

Die Vortragsreihe startet mit einem Beitrag von Prof. Dr. Hans-Werner Wahl. Der Heidelberger Psychologe und Alternsforscher hält einen Vortrag über „Altersbilder in Forschung und Gesellschaft“. Bis zum 15. Juli finden vier weitere Veranstaltungen in der Reihe „Alter(n) im Wandel: Perspektiven auf das Älterwerden in Gesellschaft, Arbeit und Kultur“ statt. Am 24. Juni sprechen der Japanologe Dr. Vincent B. Lesch und die Ethnologin Dr. Roberta Mandoki (Universität Heidelberg) über das Phänomen der Überalterung in Japan sowie über die Situation älterer Menschen im urbanen Nepal. Am 1. Juli folgt ein Vortrag zum Thema „Demografischer Wandel und Hochschulen“. Referent ist der Gerontologe Prof. Dr. Moritz Heß (Hochschule Niederrhein), der online zugeschaltet wird. Ebenfalls im Livestream übertragen wird der Vortrag der Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Rumler (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin). Sie spricht am 8. Juli über die Arbeitsrealität von Frauen in der Menopause. Die Reihe schließt am 15. Juli mit einem Beitrag von Prof. Dr. Cornelia Wrzus (Universität Heidelberg). Darin geht sie der Frage nach, wie Altern gelingen kann und präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Zusammenspiel von Einstellungen, Lebensstil und Wohlbefinden.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Altern – ein Leben lang“ lädt das NAR am 17. Juni um 12.00 Uhr ein. Für die Teilnahme an der Vernissage wird um eine Anmeldung über die Webseite des Netzwerks AlternsfoRschung gebeten. Die Ausstellung wird bis zum 24. Juli 2026 gezeigt. Sie kann jeweils zwischen 8.00 und 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten des NAR, Bergheimer Straße 20, im ersten Obergeschoss besucht werden. Vom 27. Juli an wird sie in der Akademie für Ältere Heidelberg, Bergheimer Straße 76, gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Die Vorträge der Reihe „Alter(n) im Wandel“ werden in Kooperation mit UNIFY, der zentralen Einrichtung der Universität Heidelberg für die Themen Vereinbarkeit, Vielfalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung durchgeführt. Sie finden jeweils mittwochs statt; Beginn ist um 12.30 Uhr. Ausnahmen bilden die Vorträge am 1. und 8. Juli, die bereits um 12.00 Uhr beginnen. Veranstaltungsort ist das NAR, Bergheimer Straße 20, Raum 120. Alle Veranstaltungen der Reihe können sowohl online als auch vor Ort verfolgt werden. Der Link zum Livestream ist über die Webseite von UNIFY abrufbar.