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Namen und Nachrichten Januar 2026

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HABEN ANGENOMMEN

Prof. Dr. Tim Hilgenfeld, Universitätsklinikum Heidelberg, auf die W3-Professur „Kopf-Hals-Radiologie“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Dr. Denis Schapiro, Universitätsklinikum Heidelberg, auf die W1-Juniorprofessur mit Tenure Track „Quantitative Gewebeanalytik“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke, Universität Mainz, auf die W3-Professur „Nephrologie“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

ZUR HONORARPROFESSORIN WURDE BESTELLT

Dr. Alexandra Schluck-Amend, Rechtsanwältin und Partnerin bei CMS Deutschland (Juristische Fakultät)

DIE BEZEICHNUNG „AUSSERPLANMÄSSIGER PROFESSOR“ WURDE VERLIEHEN AN (FÜR DIE DAUER DER LEHRBEFUGNIS)

Priv.-Doz. Dr. Fabian Riedel (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Henning Steen (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Julia Winkler (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Cui Yang (Medizinische Fakultät Mannheim)

MITGLIEDSCHAFT IN AKADEMIEN / EXPERTENGREMIEN / FACHGESELLSCHAFTEN

Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt, Musikwissenschaftliches Seminar – Mitglied in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

EHRUNGEN – AUSZEICHNUNGEN – ERNENNUNGEN

Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule

Bianca Brendel, Absolventin des von der Universität Heidelberg und der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris getragenen deutsch-französischen Masterstudiengangs in Geschichtswissenschaften, ist mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis in Anerkennung ihrer Masterarbeit mit dem Titel „‚La France nezradila Tchécoslovaquie‘. Nationalitätsbezüge und -wahrnehmungen im Konzentrationslager aus französisch-tschechischer Perspektive (1939–1945)“. Die Auszeichnung, gefördert von der Max Weber Stiftung, ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro verbunden. Die Deutsch-Französische Hochschule ist ein Netzwerk von mehr als 200 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die integrierte länderübergreifende Studiengänge anbieten. Mit den Exzellenzpreisen würdigt die DFH jährlich hervorragende Absolventinnen und Absolventen ihrer deutsch-französischen Programme. In diesem Jahr wurden insgesamt elf Exzellenzpreise verliehen. Die Preisverleihung hat am 29. Januar 2026 in den Räumlichkeiten der Deutschen Botschaft in Paris stattgefunden.

Auszeichnung Bianca Brendel

Präsident der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit

Der Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Pfeiffer ist zum neuen Präsidenten der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) gewählt worden. Die DIS ist die zentrale Anlaufstelle in Deutschland für Verfahren der alternativen Streitbeilegung insbesondere bei nationalen und internationalen Wirtschaftsstreitigkeiten. Thomas Pfeiffer ist Direktor des Instituts für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Heidelberg. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main. Hier folgten auch die Promotion sowie im Anschluss an einen Forschungsaufenthalt an der Yale Law (USA) School die Habilitation. Im Jahr 1994 wurde Thomas Pfeiffer auf eine Professur an die Universität Bielefeld berufen; seit 2002 lehrt und forscht der Wissenschaftler als Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Verfahrensrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht. Seine Amtszeit als DIS-Präsident beträgt vier Jahre. Die Wahl des neuen Präsidiums durch den Vorstand des DIS hat am 7. Januar 2026 stattgefunden.

Porträt Prof. Dr. Thomas Pfeiffer

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis

In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Cancer Neuroscience wird der Neurologe Dr. Dr. Varun Venkataramani, Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg, mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro verbunden. Varun Venkataramani erhält die Auszeichnung insbesondere für seine wegweisenden Beiträge zur Erforschung von Glioblastomen – besonders aggressive, bösartige Hirntumore. Varun Venkataramani wurde 2019 mit einer medizinischen und 2020 mit einer naturwissenschaftlichen Dissertation an der Universität Heidelberg promoviert. Als Postdoktorand forschte er am Deutschen Krebsforschungszentrum und am Universitätsklinikum Heidelberg sowie als Gastwissenschaftler in Boston (USA) und am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg. Seit 2022 leitet er eine Nachwuchsgruppe, die am Universitätsklinikum Heidelberg angesiedelt ist. Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird jährlich an einen jungen Wissenschaftler oder an eine junge Wissenschaftlerin für hervorragende Leistungen in der biomedizinischen Forschung vergeben. Die diesjährige Auszeichnung für Varun Venkataramani hat der Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung am 27. Januar 2026 bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 14. März 2026 in der Frankfurter Paulskirche statt.