Queer und Gender Studies Science Slam
- Monday, 11. May 2026, 19:00
- Marstallcafé, Marstallhof 5, 69117 Heidelberg
Zu einer weiteren Ausgabe des Queer und Gender Studies Science Slam laden das Historische Seminar und das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg im Rahmen des Forschungsprojekts „Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation – Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten 1945 bis 1980er Jahre“ ein. Vertreten sind unterschiedliche Disziplinen, von der Linguistik und Philosophie über die Gender Medizin bis zur Geschichte, Anthropologie und Bildungswissenschaft. In kurzen Beiträgen sprechen die Slammer:innen über die Stellung von Frauen im deutschen Linksterrorismus, über künstliche Befruchtung bei lesbischen Paaren oder über die biologischen Geschlechtermechanismen von Suchterkrankungen. Durch den Abend führt Drag King Galaxy Diamond von Heideldrag. Der Eintritt ist frei, aufgrund des begrenzten Platzangebots ist jedoch eine Anmeldung erforderlich.

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Marstallcafé
Marstallhof 5
69117 HeidelbergOrganizer
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Other
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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit hei_INNOVATION, der Transferagentur der Universität Heidelberg, dem Netzwerk Gender & Queer Studies der Universität Heidelberg, dem Studierendenwerk Heidelberg, dem Queer Festival Heidelberg und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg statt.
Veranstaltungsposter
Forschungsprojekt „Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation – Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten 1945 bis 1980er Jahre“
Ziel des Forschungsprojekts ist es, Lebenswelten von frauenliebenden Frauen außerhalb der großen Metropolen wie Berlin oder Hamburg zu erschließen. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Frage, welche Nachwirkungen der Nationalsozialismus für frauenliebende Frauen nach 1945 hatte. Anhand von Biographien lesbischer Frauen wollen die beteiligten Wissenschaftler:innen ergründen, ob und inwiefern die Zeit nach dem Ende der NS-Diktatur als Umbruch für lesbische Lebenswelten zu sehen ist. Dabei widmen sie sich auch der zeitlich drängenden Aufgabe widmen, Zeitzeugnisse lesbischer Frauen im Südwesten Deutschlands zu sichern. Das Projekt leiten auf Heidelberger Seite Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern (Historisches Semimar) und Prof. Dr. Karen Nolte (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin) sowie Prof. Dr. Sylvia Paletschek an der Universität Freiburg.