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Digitale Prozesse heiANALYTICS

heiANALYTICS – Vernetzte Forschungsanalyseplattform für die Universität Heidelberg

heiANALYTICS baut eine integrierte Plattform, die interne (heiFIS, SAP, SVA) und externe Quellen (DFG GEPRIS, EU CORDIS, OpenAlex; perspektivisch WIPO-Patente) automatisiert zusammenführt. Ziel ist es, auf gut zugängliche Weise valide, aktuelle und vernetzte Forschungsinformation für Forschung, Verwaltung und Leitung bereitzustellen, die Analysen u.a. zu Forschungsschwerpunkten und Benchmarking ermöglicht.

Ausgangslage / Hintergrund

Daten zu Forschungsaktivitäten und -output sind über viele Quellen verteilt und bislang nicht verknüpft. KI eröffnet neue Analyse- und Abfragemöglichkeiten ohne technische Vorkenntnisse. heiANALYTICS automatisiert Erfassung, Bereinigung und Verknüpfung dieser Daten und stellt sie für nutzerfreundliche Analysen bereit. Es ermöglicht so insbesondere auch eine automatisierte Datenfütterung des Forschungsinformationssystems heiFIS.

Geplante Maßnahmen / Vorgehen

  • Anbindung externer Quellen (GEPRIS, CORDIS, OpenAlex)
  • Integration interner Systeme über heiFIS (Zulieferung SAP/SVA, KDSF-kompatibel)
  • Aufbau Rohdatenpuffer und reproduzierbarer ETL-Pipelines (Airflow)
  • Implementierung Matching/Deduplikation (z. B. per IDs/Regeln, später ML-gestützt)
  • Befüllung VIVO-Datenbank als Single Source of Truth für verknüpfte Forschungsdaten
  • Datenvisualisierungen/Netzwerkanalysen (VIVO, Cosmograph)
  • KI-Agent & Chat-Bot als nutzerfreundliches Frontend für Datenabfragen und individuelle Analysen

Beteiligte / Rollen

  • Projektleitung heiANALYTICS: Dr. Moritz Vogel
  • Technische Umsetzung: heiANALYTICS- und heiFIS-Team, URZ/IT-Services, Kooperation mit externen Entwickler:innen
  • Fachliche Expertise: Dezernat Forschung, hei_INNOVATION, Forschungsdekanate Medizinische Fakultäten

Nutzen für die Universität

  • Wissenschaft: Identifikation von Forschungstrends und -schwerpunkten sowie relevanten fachlichen Netzwerken
  • Universitätsverwaltung: Automatisierung der Datenerhebung, belastbare Berichte/Statistiken, Hilfsmittel bei der Beratung von Drittmittelanträgen
  • Strategie und Leitung: Evidenzbasierte Entscheidungen durch aktuelle und valide, aufbereitete Daten im Bereich Forschung

Zeitplan

  • September 2025: Abschluss einer Machbarkeitsstudie gefördert durch die Klaus Tschira Stiftung
  • Bis Q3 2027: Technische Umsetzung eines Kernsystems (Integration der Daten aus CORDIS, GEPRIS und OpenAlex; Realisierung zentraler Funktionalitäten)
  • Ab Q4 2027: Interne Evaluation, Optimierung und Integration weiterer Daten
  • Anschließend: Schrittweise Freigabe des Systems zur Nutzung innerhalb der Universität Heidelberg