This page is only available in German.

Institut für Europäische Kunstgeschichte Der Hamburger Sammler Max J. Emden, der Schweizer Waffenfabrikant Emil G. Bührle und die NS-Raubkunst im Kunsthaus Zürich

  • Date in the past
  • Thursday, 4. December 2025, 18:15
  • Institut für Europäische Kunstgeschichte, Graimberg-Raum R.001, Seminarstraße 4, 69117 Heidelberg
    • Hubertus Butin, Kunsthistoriker, Publizist und Kurator, Berlin

Der Kaufhauskönig Max Emden und der Rüstungsindustrielle Emil Bührle sind sich wohl nie begegnet und sind doch auf unselige Weise miteinander verbunden. Beide waren leidenschaftliche Kunstsammler, doch während Emden aufgrund seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt und enteignet wurde, kaufte Bührle wissentlich NS-Raubkunst und wurde mit seinem Konzern zum reichsten Schweizer. 1941 erwarb Bührle aus der Sammlung Emden ein äußerst bedeutendes Gemälde von Claude Monet. Im Jahr 2021 gelangte dieses Bild aus der Stiftung Bührle in das Kunsthaus Zürich, obwohl es als NS-verfolgungsbedingter Vermögensverlust einzustufen ist. Wie gehen die Stiftung und das Museum mit diesem Problem um, und lässt sich eine faire und gerechte Lösung finden?

Der Hamburger Sammler Max J. Emden, der Schweizer Waffenfabrikant Emil G. Bührle und die NS-Raubkunst im Kunsthaus Zürich