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Projekt „Lernorte“

Das Projekt „Lernorte“ verändert Gewohnheiten und ermöglicht neuen Raum für Lernen, Arbeiten und für Kommunikation: Beispielhaft dafür ist die Erweiterung der Universitätsbibliothek in der Altstadt, durch die z. B. auf einer zusätzlichen Fläche von rund 6.500 Quadratmetern 1.000 neue Lernarbeitsplätze geschaffen worden sind. Dadurch ist eine großzügige Lese- und Studienlandschaft im Triplex-Gebäude entstanden, das unmittelbar an den historischen Altbau der Universitätsbibliothek aus dem Jahr 1905 anschließt und mit diesem durch ein neues zentrales Treppenhaus über alle Geschosse hinweg verbunden ist.

Zu den Lernorten zählen auch neu gestaltete Außenräume für Aufenthalt und Kommunikation. Ein Beispiel dafür ist der im Rahmen der Kampagne „Dem lebendigen Geist“ zur 625-Jahrfeier der Ruperto Carola modernisierte Innenhof der Neuen Universität. Im Jahr 2017 folgte die Sanierung des Barockgartens zwischen Jesuitenkirche sowie Anglistischem und Romanischem Seminar als Teil der Kampagne ZUKUNFT STIFTEN. Der seit jeher bei Studierenden beliebte ehemalige Klostergarten des Jesuitenkollegs bietet nun mit überdachten Tischen und Bänken an den Stirnseiten und weiteren Sitzgelegenheiten dank WLAN-Ausstattung auch die Möglichkeit zum Arbeiten im Freien.

Das audiMAX

Mit dem audiMAX hat die Klaus Tschira Stiftung der Universität Heidelberg ein Hörsaal- und Lernzentrum errichtet, das neben 3 großen Hörsälen und mehreren Seminarräumen auch Lern- und Arbeitsplätze sowie die Universitätsbibliothek INF beinhaltet. Damit hat der natur- und lebenswissenschaftliche Campus INF seit April 2026 einen neuen zentralen Ort für Lehre und Dialog erhalten. Nach dem Mathematikon ist es der zweite große Universitätsbau in Heidelberg, den die Klaus Tschira Stiftung dem Land Baden-Württemberg als Schenkung überlassen hat.

Der Bauzaun: Lernorte gestern, heute und morgen

Der Bauzaun des audiMAX zeigte in großformatigen Bildern Motive aus der Lehre in der Geschichte der Universität und der Gegenwart – und lud die Studierenden ein, ihre Wünsche für die Lehre der Zukunft zu äußern.

Der Bauzaun zeigt in großformatigen Bildern Motive aus der Lehre in der Geschichte der Universität und der Gegenwart – und lädt die Studierenden ein, ihre Wünsche für die Lehre der Zukunft zu äußern.