Neuphilologische FakultätOsteuropa- und Ostmitteleuropastudien – Bachelor 50%

Studierende der Osteuropa- und Ostmitteleuropastudien beschäftigen sich mit der Kultur und Geschichte der slavischen Länder in einer interdisziplinären Perspektive.

Fakten & Formalia

AbschlussBachelor of Arts
StudiengangstypGrundständig
StudienbeginnNur Wintersemester
Regelstudienzeit6 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch, teilweise slawische Sprachen
Gebühren und Beiträge171,80 € / Semester
BewerbungsverfahrenStudienanmeldung für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung und ohne Aufnahmeprüfung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa

Inhalt des Studiums

Das Studium der Osteuropa und Ostmitteleuropastudien verbindet eine fundierte Sprachausbildung mit der Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Arbeitstechniken der Bereiche Sprach-, Literatur-, Geschichts- und Kulturwissenschaft. Ausgehend von den durch das Russische, Polnische, Tschechische, Kroatische/Serbische und Bulgarische abgedeckten Sprachräumen befassen sich die Studierenden im Laufe ihres Studiums in interdisziplinärem Zusammenhang mit Sprachen, Literaturen, Kulturen und der Geschichte der Region Ost- und Ostmitteleuropa. Neben vertieften Kenntnissen in zwei slavischen Sprachen vermittelt das Studium auch einen Überblick über die Gesamtheit der slavischen Länder in ihrer historischen und kulturellen Entwicklung von ihren Anfängen bis in die Gegenwart der ost- und ostmitteleuropäischen Gesellschaften nach den Systemumbrüchen von 1989 und der EU-Osterweiterung.

Aufbau des Studiums

Im Studiengang Bachelor 50% können Osteuropa- und Ostmitteleuropastudien als erstes oder zweites Hauptfach studiert werden. Das Studium ist dual aufgebaut und setzt sich aus Modulen zur wissenschaftlichen Ausbildung (Geschichts- und Kulturwissenschaft, Literatur- und Sprachwissenschaft) und Modulen zum Spracherwerb zusammen. Hinzu kommen überfachliche Kompetenzen.

Die Basismodule führen in die in die Grundlagen und Methoden der Geschichts- und Kulturwissenschaften, der Literaturwissenschaft und der Linguistik ein. Hier werden den Studierenden inhaltliche Grundkenntnisse zur Geschichte und Kultur Ost- und Ostmitteleuropas vermittelt sowie zentrale wissenschaftliche Arbeitstechniken eingeübt: Quellen- und Literaturrecherche, Umgang mit Texten, Umgang mit Quellen, Abfassen und Präsentieren von wissenschaftlichen Arbeiten. Im Bereich der Aufbau- und Vertiefungsmodule erfolgt eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Osteuropäischen Geschichte.

Gleichzeitig erhalten die Studierenden intensiven Unterricht im Russischen sowie einer weiteren der am Slavischen Institut angebotenen Sprachen (Polnisch, Tschechisch, Serbisch/Kroatisch oder Bulgarisch).

Synergieeffekte sind Teil des Studienplans: Literarische Texte, historische Quellen und Fachliteratur können von Anfang an schrittweise in der Originalsprache gelesen werden und fördern ihrerseits den Spracherwerb.