Philosophische FakultätCultural Heritage und Kulturgüterschutz – Master

Cultural Heritage und Kulturgüterschutz vermittelt grundlegende Kompetenzen im Umgang mit materiellem und immateriellem Kulturerbe und die Grundlagen des Kulturgüterschutzes. Die Studierenden beschäftigen sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten des Cultural Heritage.

Fakten & Formalia

AbschlussMaster of Arts
StudiengangstypKonsekutiv
StudienbeginnNur Wintersemester
Lehrsprache(n)Deutsch und Englisch
Gebühren und Beiträge171.75 € / Semester
BewerbungsverfahrenVerfahren für konsekutive Masterstudiengänge mit Zugangsbeschränkung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa

Inhalt des Studiums

Die Studierenden erwerben im Rahmen von Vorlesungen und Seminaren die theoretischen und praktischen Grundlagen im Umgang mit Cultural Heritage. Lehrimporte aus dem Bereich Jura sowie Veranstaltungen mit kooperierenden Ermittlungsbehörden (Bundeskriminalamt, Landeskriminalämter, Zoll) vermittelten juristisches und kriminologisches Grundlagenwissen zum Kulturgüterschutz. Eine naturwissenschaftliche Komponente deckt die Bereiche Materialanalyse (Fälschungen) und Digital Heritage ab. Praktika bei den Kooperationspartnern (Museen, Welterbestätten, Denkmalämter, internationale Organisationen) vermitteln neben praktischen Kompetenzen (Vermittlung und Präsentation von Kulturerbe, Heritage Management) auch Einblicke in die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Praxisveranstaltungen des HCCH, die oftmals gemeinsam mit außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden, vermitteln Schlüsselkompetenzen für den Umgang mit materiellen und immateriellen Kulturerbe sowie dessen Handhabung. 

Aufbau des Studiums

Der Studiengang ist modular aufgebaut und kann gegenwärtig nur als Hauptfach (100%) mit Start im Wintersemester belegt werden. In den ersten beiden Semestern setzen sich die Studierenden im Rahmen der Pflichtveranstaltungen mit den Grundlagen des materiellen und immateriellen Kulturerbes auseinander. Hinzu kommen Einführungen in die Praxis des Kulturgüterschutzes, des Objecthandlings und des Sammlungsmanagements sowie in die Arbeit mit Orten des World Heritage.

Beginnend mit dem zweiten Semester erfolgt im Rahmen des Wahlbereiches eine Spezialisierung auf Aspekte des bestimmten Cultural Heritage, wie Provenienzforschung, juristische Grundlagen, praktische Wissensvermittlung in der Öffentlichkeit, oder auf bestimmte Inhalte materiellen oder immateriellen Kulturerbes.

Im dritten Semester ist ein mindestens zweimonatiges Praktikum bei einer der Kooperationspartner des Studienganges oder einer anderen Institution (Museum, Welterbestätte, wissenschaftliche Einrichtung, Institution des nationalen oder internationalen Kulturgüterschutzes, Nichtregionsorganisation) nach Wahl vorgesehen. Aus der Tätigkeit im Rahmen des Praktikums kann sich unter Umständen das Thema der Masterarbeit ergeben, die im letzten Semester abzufassen ist.