Fakultät für Ingenieurwissenschaften Matter to Life – Master
Dies ist ein gemeinsamer Masterstudiengang der Universität Heidelberg und der Universität Göttingen, wobei sich die Kurse der Heidelberger Fakultät auf molekulare Systemchemie und -technik konzentrieren. Die Annäherung an dieses Thema aus verschiedenen Perspektiven der Physik, der molekularen Systeme, der Biotechnologie und der Lebenswissenschaften gewährleistet eine einzigartige multidisziplinäre Ausbildung.
Fakten & Formalia
| Abschluss | Master of Science, Joint Degree |
| Studiengangstyp | Konsekutiv |
| Studienbeginn | Nur Wintersemester |
| Regelstudienzeit | 4 Semester |
| Lehrsprache(n) | Englisch |
| Gebühren und Beiträge | 161,10 € / Semester |
| Bewerbungsverfahren | Zugangs- und zulassungsbeschränkter Masterstudiengang Matter to life |
| Bewerbungsfristen | Informationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben. |
| Vollständig auf Englisch absolvierbar | Ja |
| Internationaler Studiengang | Ja |
Inhalt des Studiums
Der Master-Studiengang Matter to Life (MtL) an der Universität Heidelberg und der Universität Göttingen ist Teil der Max Planck School Matter to Life und konzentriert sich auf die Bereiche Chemie und Ingenieurwissenschaften für molekulare Systeme. Dieser gemeinsame Studiengang bietet den Student*innen eine multidisziplinäre Ausbildung durch die Integration von Grundlagen der Chemie mit Aspekten aus den Bereichen Physik, molekulare Systeme, Ingenieur- und Biowissenschaften.
Der Lehrplan konzentriert sich auf die folgenden wissenschaftlichen Bereiche:
- Verständnis der Chemie und Physik des Lebens und der Bestandteile lebender Systeme
- Quantitative Analyse des Lebens
- Engineering von molekularen und nanoskopischen Einheiten als Grundlage für lebensähnliche Materialien.
Ziel des Studiengangs Matter to Life ist es, die Student*innen auf eine forschungsorientierte Karriere in interdisziplinären und innovativen wissenschaftlichen Bereichen vorzubereiten. Die Student*innen werden befähigt, lebensähnliche molekulare Systeme und Materialien zu konstruieren und theoretisch zu beschreiben sowie chemisch-physikalische Grundsätze zur Beschreibung des Verhaltens komplexer Materialien anzuwenden. Die Student*innen lernen außerdem, komplexe Probleme und Aufgaben in verschiedenen Einrichtungen wie Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie zu formulieren und zu lösen, Forschungseinrichtungen und der Industrie zu formulieren und zu lösen und dabei Erfahrungen in der Kommunikation ihrer Ergebnisse und ihres Fachwissens in unterschiedlichen Umgebungen zu sammeln.
Aufbau des Studiums
Der Masterstudiengang Matter to Life an der Universität Heidelberg ist Bereich der Molekularen Systemchemie und Ingenieurswissenschaft angesiedelt und verfolgt das Ziel, die traditionellen Grenzen zwischen den naturwissenschaftlichen Disziplinen zu überwinden. Im Zentrum steht die Untersuchung der Grundlagen biologischer Prozesse im Kontext von Chemie und Physik. Damit werden sowohl die Voraussetzungen für ein vertieftes Verständnis des Lebens geschaffen als auch die Grundlagen für die ingenieurwissenschaftliche Nachbildung lebensähnlicher Prozesse gelegt
Erstes Fachsemester
Im ersten Semester absolvieren die Studierenden beider Universitäten (Universität Heidelberg und Universität Göttingen) die gleichen Veranstaltungen. Dieses dient dem Erwerb der fachlichen Grundlagen, die für Studium und Forschung in diesem interdisziplinären Bereich erforderlich sind.
Zu den gemeinsamen Veranstaltungen zählen:
- Einführung in die Physik komplexer Systeme
- Quantitative Analyse der Chemie des Lebens
- Bioengineering / Synthetische Biologie
- Biophysik und Physikalische Chemie des Lebens
- Ethik in der Synthetischen Biologie
- Wissenschaftliche Fähigkeiten und Methodik
Die Studierenden lernen, wissenschaftliche Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, um daraus neue Ansätze zur Lösung komplexer Fragestellungen an der Schnittstelle von Chemie, Biologie und Physik zu entwickeln.
Zweites Fachsemester
Im zweiten Semester besteht die Möglichkeit, aus dem Modulhandbuch der Fakultät Lehrveranstaltungen nach persönlichem Interesse und fachlicher Schwerpunktsetzung zu wählen. Somit besteht die Möglichkeit, das Curriculum auf die individuellen Fähigkeiten und Interessen der Studierenden abzustimmen.
Drittes und viertes Fachsemester
Im zweiten Studienjahr steht das forschungsorientierte Arbeiten im Vordergrund. Die Studierenden führen eigenständige praktische Tätigkeiten in den Laboratorien und Forschungsgruppen der Fakultät durch – im Labor oder am Computer. Zur Förderung der Interdisziplinarität werden im dritten Semester Laborrotationen absolviert, in deren Rahmen Projekte in zwei verschiedenen Forschungsgruppen durchgeführt werden. Das vierte Semester dient der eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen der Masterarbeit, die unter individueller Betreuung angefertigt wird.
Insgesamt ist der Studiengang stark forschungsorientiert und fördert eigenständiges, verantwortungsbewusstes wissenschaftliches Arbeiten. Durch die Kombination aus theoretischer Grundlagenausbildung im ersten Studienjahr und praktischer Forschungserfahrung im zweiten Studienjahr werden die Absolventinnen und Absolventen umfassend auf eine anschließende Promotion vorbereitet.
MEIN WEG ZU BEWERBUNG UND ZULASSUNG
Über den Button „Studienfach merken und bewerben +“ können Sie dieses Studienfach zur Merkliste des Studiengangfinders hinzufügen. Dort finden Sie individuell auf Ihr Bewerbungsprofil zugeschnittene Informationen zu Bewerbung, Zulassung und Immatrikulation und auch den Zugang zur Bewerbungsplattform. Bitte beachten Sie die jeweiligen Termine und Fristen.