Neuphilologische FakultätGermanistik im Kulturvergleich – Master

Das Fach Germanistik im Kulturvergleich befasst sich mit der deutschen Sprache, Literatur und Kultur aus vergleichender und interkultureller Perspektive.

Fakten & Formalia

AbschlussMaster of Arts
StudiengangstypKonsekutiv
StudienbeginnWinter- und Sommersemester
Regelstudienzeit4 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch
Gebühren und Beiträge171,80 € / Semester
BewerbungsverfahrenVerfahren für konsekutive Masterstudiengänge mit Zugangsbeschränkung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa
Als Begleitfach wählbarJa

Inhalt des Studiums

Der Masterstudiengang Germanistik im Kulturvergleich bietet ein vertiefendes Studium der germanistischen Sprach- oder Literaturwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung sprachvergleichender und komparatistischer Fragestellungen. Der Studiengang soll internationale und deutsche Studierende ansprechen. Er baut auf einem Bachelorstudiengang mit inhaltlicher Passung auf.

Der Studiengang kann wahlweise mit dem Schwerpunkt Sprach- oder Literaturwissenschaft studiert werden: Der Schwerpunkt Sprachwissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass neben generellen Fragen der Kernlinguistik sprachvergleichende und psycholinguistische Themen vertieft behandelt werden. Mit diesen Themen bezieht sich der Studiengang auf die Forschungsschwerpunkte am Institut (Spracherwerbsforschung, vergleichende Psycholinguistik, Sprachtypologie). Die Sprachenvielfalt am Institut bietet die Grundlage, um mit dem Profilbereich Interkulturelle Kommunikation eine Verbindung zwischen sprachwissenschaftlichen Theorien und Methoden und kommunikationswissenschaftlichen Ansätzen herzustellen. Der Schwerpunkt Literaturwissenschaft ist auf komparatistische und interkulturelle Fragestellungen konzentriert. Dabei wird die deutschsprachige Literatur in ihre medialen, gesellschaftlichen und übernationalen Kontexte eingebettet. Dies geschieht in Abstimmung mit der Forschung am Institut, die literaturhistorische, kulturwissenschaftliche und textanalytische Fragestellungen miteinander verzahnt und kulturvergleichend perspektiviert.

In Ergänzung zu den beiden fachwissenschaftlichen Schwerpunkten stehen den Studierenden jeweils zwei Profilbereiche zur Auswahl, die Qualifikationen für einschlägige Berufsfelder vermitteln:

  • Fachwissenschaftliche Vertiefung: Sprache und Kognition oder Komparatistik
  • Interkulturelle Kommunikation

Der Studiengang wird auch als Begleitfach angeboten.

Aufbau des Studiums

Der Hauptfach‐Studiengang Germanistik im Kulturvergleich Sprachwissenschaft beziehungsweise Literaturwissenschaft gliedert sich in folgende Module:

  • drei bzw. vier fachwissenschaftliche Pflichtmodule
  • zwei Module aus dem jeweils gewählten Profilbereich
  • zwei Prüfungsmodule

Pflichtmodule Sprachwissenschaft:

Gegenstand sind die Gebiete Sprachvergleich, Spracherwerbsforschung sowie individuelle und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit. Die Veranstaltungen vertiefen sprachwissenschaftliche Kenntnisse und reflektieren aktuelle Forschungsfragen.

Pflichtmodule Literaturwissenschaft:

Angeboten werden Veranstaltungen zur Vergleichenden und Interkulturellen Literaturwissenschaft, zur Literaturgeschichte sowie zu Literatur im Kontext von Medien- und Sozialgeschichte.

Profilbereiche:

  • Sprache und Kognition: Im Zentrum stehen aktuelle Forschungsfragen zur Sprachproduktion und zum Spracherwerb sowie zum Zusammenhang von Sprach- und Denkprozessen unter sprachvergleichender Perspektive.
  • Komparatistik: Die Module erweitern den Kanon der untersuchten Texte gezielt hin zur Weltliteratur. Durch den vergleichenden Blick auf andere Literaturen ergeben sich neue Perspektiven auf die deutsche Literatur.
  • Interkulturelle Kommunikation: Gegenstand sind Kommunikationsprozesse, die kultur- und kommunikationstheoretisch fundiert und in praxisorientierten Lehrveranstaltungen und Projekten erprobt werden.

Berufsmöglichkeiten:

Die Absolvent*innen sind im jeweiligen Fachbereich für Tätigkeiten in Forschung und Lehre qualifiziert. Ebenso sind sie befähigt, in Institutionen der Sprach- und Kulturvermittlung, sowie in wirtschaftlichen und politischen Institutionen tätig zu werden.