Neuphilologische FakultätGermanistik im Kulturvergleich – Bachelor 75%

Das Fach Germanistik im Kulturvergleich befasst sich mit der deutschen Sprache, Literatur und Kultur aus vergleichender und interkultureller Perspektive.

Fakten & Formalia

AbschlussBachelor of Arts
StudiengangstypGrundständig
StudienbeginnWinter- und Sommersemester
Regelstudienzeit6 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch
Gebühren und Beiträge169.25 € / Semester
BewerbungsverfahrenStudienanmeldung für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung und ohne Aufnahmeprüfung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa

Inhalt des Studiums

Der Bachelorstudiengang Germanistik im Kulturvergleich 75% bietet eine fundierte Ausbildung in der germanistischen Sprach- und/oder Literaturwissenschaft. Studierende können sich für eine dieser Fachrichtungen als Schwerpunkt entscheiden oder auch beide Fachrichtungen zu gleichen Anteilen studieren. Die fachwissenschaftlichen Kernfächer werden durch einen berufsorientierenden Anwendungsbereich ergänzt: Studierende können zwischen dem Gebiet Didaktik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache und dem Gebiet Interkulturelle Kommunikation wählen.

Der Schwerpunkt Sprachwissenschaft vermittelt theoretische und methodische Grundlagen zur Beschreibung von Sprachsystemen und vertieft diese Kenntnisse in ausgewählten Bereichen. Die Sprachenvielfalt am Institut wird genutzt, um sprachvergleichende und typologische Betrachtungen in die Lehre zu integrieren.

Der Schwerpunkt Literaturwissenschaft vermittelt die Analyse und Interpretation von literarischen Texten der deutschsprachigen Literatur sowie der Weltliteratur. Ausgehend von den unterschiedlichen Leseerfahrungen der Studierenden wird die nationalliterarische Perspektive in den Veranstaltungen hin zur Weltliteratur erweitert.

Der Bereich Didaktik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache gibt einen Überblick über Ziele, Gegenstände, Materialien und Methoden des Fremdsprachenunterrichts oder wahlweise des Unterrichtens des Deutschen als Zweitsprache.

Der Bereich Interkulturelle Kommunikation führt in aktuelle Theorien, Methoden und Gegenstandsbereiche der interkulturellen Kommunikation ein. Studierende erhalten zudem Einblick in Anwendungsfelder wie z. B. globale Medien- und Unternehmenskommunikation oder interkulturelle Trainings.

 

Aufbau des Studiums

Fachwissenschaftlicher Bereich:
Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft: Die Basismodule (empfohlen für 1. und 2. Fachsemester) führen in fachliche Kernthemen und methodische Grundlagen ein. In den Aufbaumodulen (empfohlen ab dem 3. Fachsemester) werden ausgewählte Bereiche vertieft, um die Studierenden zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten zu befähigen.

Kulturwissenschaft: Die Veranstaltungen geben eine Einführung in Kulturtheorie und -geschichte (empfohlen für 1.–2. Fachsemester) sowie einen Überblick über kulturwissenschaftliche Konzepte und ihre Anwendung (empfohlen ab dem 3. Fachsemester). 

Textkompetenz: Der Bereich begleitet das fachwissenschaftliche Studium, um studienrelevante Diskurskompetenzen zu erweitern. Studierende mit deutschem Abitur können alternativ Fremdsprachenkurse oder Veranstaltungen zur Sprachgeschichte des Deutschen an anderen Instituten der Universität belegen.

Berufsorientierender Anwendungsbereich:
In den Bereichen Didaktik des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache und Interkulturelle Kommunikation wird zunächst fachliches und methodisches Grundlagenwissen vermittelt (empfohlen für 1.–2. Fachsemester), das die Studierenden dann in je einem praxisbezogenen Modul (empfohlen ab 3. Fachsemester) anwenden.

Übergreifende Kompetenzen:
Das Modul Übergreifende Kompetenzen (empfohlen für 1.–5. Fachsemester) vermittelt persönlichkeits- und berufsbezogene Schlüssel- und Zusatzqualifikationen. Dies umfasst unter anderem: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, interkulturelle und interdisziplinäre Studien, Fremdsprachenkenntnisse, berufspraktische Erfahrungen.

Prüfungsmodule:
Das Studium endet mit einer Bachelorarbeit und einer mündlichen Abschlussprüfung.

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