Personalien

Mai 2020

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HABEN ERHALTEN

Dr. Lauriane Chomaz, Universität Innsbruck (Österreich), auf die Tenure-Track-Professur „Experimentalphysik“ (Fakultät für Physik und Astronomie)

Prof. Dr. Christian Heinze, Universität Hannover, auf die W3-Professur „Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Wirtschaftsrecht, Europarecht und Rechtsvergleichung“ (Juristische Fakultät)

Dr. Nina Jude, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt (Main), auf die W3-Professur „Bildungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Nationale und Internationale Bildungsstudien“ (Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften)

Assistant Professor Dr. Sabine Petry, Princeton University (USA), auf die W3-Professur „Biochemie/Molekulare Zellbiologie“ (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Dr. Oliver Stegle, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, auf die W3-Professur „Computational Genomics and Systems Genetics“ (Fakultät für Biowissenschaften, gemeinsame Berufung mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum)

Prof. Dr. Anja Stukenbrock, Université de Lausanne (Schweiz), auf die W3-Professur „Germanistische Sprachwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Sprachgeschichte“ (Neuphilologische Fakultät)

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HABEN ANGENOMMEN

Dr. Sarah Burnautzki, Universität Mannheim, auf die Tenure-Track-Professur „Romanische Literaturwissenschaft“ (Neuphilologische Fakultät)

Dr. Saskia Hekker, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen, auf die W3-Professur „Theoretische Astrophysik“ (Fakultät für Physik und Astronomie, gemeinsame Berufung mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien)

Juniorprofessorin Dr. Maria Beatrice Pozzetti, Universität Heidelberg, auf die Tenure-Track-Professur „Reine Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Priv.-Doz. Dr. Christian Schulz, Universität Wien (Österreich), auf die W3-Professur „Angewandte Informatik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HAT ABGELEHNT

Prof. Dr. Andreas Pott, Universität Osnabrück, auf die W3-Professur „Humangeographie“ (Fakultät für Chemie und Geowissenschaften)

DIE BEZEICHNUNG „AUSSERPLANMÄSSIGER PROFESSOR“ WURDE VERLIEHEN AN (FÜR DIE DAUER DER LEHRBEFUGNIS)

Priv.-Doz. Dr. Michael Behnes (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Christopher Beynon (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Olcay Cem Bulut (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Tilman Enss (Fakultät für Physik und Astronomie)

Priv.-Doz. Dr. Christian Fischer (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Benjamin Goeppert (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Christian Herweh (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Anna-Isabelle Kälsch (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Michael Kreußer (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Burkhard Lehner (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Babak Moradi (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Philipp Riffel (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Christian Rupp (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Sebastian Schölch (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Matthias Uhl (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Andreas H. Wagner (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Holger Wenz (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Patrick Wuchter (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Philipp Zanger (Medizinische Fakultät Heidelberg)

EHRUNGEN – AUSZEICHNUNGEN – ERNENNUNGEN

Die Heidelberger Umweltphysikerin Prof. Dr. Ingeborg Levin hat die „Alfred Wegener Medal“ der European Geosciences Union (EGU) – einer europäischen Fachgesellschaft für Forscherinnen und Forscher in den Geowissenschaften – erhalten. Ausgezeichnet wurden ihre Forschungen zu Treibhausgasen in der Atmosphäre, einschließlich des globalen Kohlenstoffkreislaufs. Langjährige weltweite Messreihen von atmosphärischen Spurengasen haben wesentlich zum Verständnis der Quellen von Treibhausgasen beigetragen, ebenso wie von Senken, die der Atmosphäre Treibhausgase wie zum Beispiel Methan entziehen. Messungen von Radiokohlenstoff in CO2 ermöglichen nach einer von Prof. Levin entwickelten Methode die Bestimmung des aus fossilen Quellen stammenden Kohlendioxid-Anteils. Die Wissenschaftlerin leitete bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand die Arbeitsgruppe Kohlenstoffkreislauf am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg. Die EGU vergibt die Auszeichnung an Forscherinnen und Forscher, die durch ihre Leistungen internationales Ansehen in den Atmosphären-, Ozean- oder hydrologischen Wissenschaften erlangt haben. Die Medaille gilt als eine der höchsten geowissenschaftlichen Ehrungen in Europa und ist zugleich mit einer Ehrenmitgliedschaft in der Fachgesellschaft verbunden. Ausgezeichnet wurde Prof. Levin am 6. Mai 2020 im Zuge der virtuell durchgeführten Jahrestagung der EGU.

Mit dem „European Heritage Award / Europa Nostra Award“ in der Kategorie Forschung wird das institutionenübergreifende Projekt „Scanning for Syria“ ausgezeichnet. Maßgeblich daran beteiligt ist Dr. Hubert Mara vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg. Ziel des Vorhabens ist es, das archäologische Erbe in Syrien mit Methoden des dreidimensionalen Scannens und Druckens langfristig zu sichern. So erstellten die Wissenschaftler hochauflösende Scans von Silikonformen, die Archäologen in den 1990er Jahren bei Ausgrabungen in Nordsyrien angefertigt hatten, um Tontafel-Funde zu konservieren. Daraus konnten Reproduktionen der Originalobjekte in 3D gedruckt und mithilfe neuer Algorithmen auch genaue digitale Rekonstruktionen erzeugt werden. Durch die hochwertigen Bilddaten war es außerdem möglich, die Inschriften auf den inzwischen verloren gegangenen Tafeln zu entziffern. Die Arbeiten werden von Wissenschaftlern der Universität Leiden und der Technischen Universität Delft (Niederlande) in Kooperation mit Forschern der Katholischen Universität Löwen (Belgien) und der Ruperto Carola durchgeführt. Dr. Mara ist künftig als Geschäftsführer des Mainzer Zentrums für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften tätig. Die von der Europäischen Kommission ins Leben gerufenen „European Heritage Awards / Europa Nostra Awards“ werden vom Denkmalschutz-Verbund Europa Nostra jährlich für Leistungen vergeben, die den Erhalt von Kulturerbe fördern. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Projekte wurden am 7. Mai 2020 bekanntgegeben.

Der Psychologe und Alternsforscher Prof. Dr. Hans-Werner Wahl erhält den „2020 Richard Kalish Innovative Publication Article Award“. Das hat die Gerontological Society of America (GSA), eine interdisziplinäre Organisation auf dem Gebiet der Alternsforschung, im Mai 2020 bekanntgegeben. Ausgezeichnet in der Kategorie „Artikel“ wird Prof. Wahl für eine in der Fachzeitschrift „Developmental Review“ erschienene Veröffentlichung, die der Heidelberger Wissenschaftler gemeinsam mit Prof. Dr. Denis Gerstorf von der Humboldt-Universität zu Berlin verfasst hat. In dem Paper „A conceptual framework for studying COntext Dynamics in Aging (CODA)“ gehen die beiden Autoren der Frage nach, wie und warum unterschiedliche Kontexte – etwa sozio-ökonomischer, sozialer oder technologischer Art – das menschliche Altern prägen und wie dieser theoretische Ansatz in Verbindung mit empirischen Ergebnissen neue Möglichkeiten der Alternsforschung eröffnen kann. Mit dem Preis werden innovative Publikationen zum Thema Lebenslaufentwicklung und Altern in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften gewürdigt. Prof. Wahl ist Seniorprofessor am Psychologischen Institut und Direktor des Netzwerks AlternsfoRschung der Ruperto Carola.

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