Personalien

Februar 2020

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HAben ERHALTEN

Priv.-Doz. Dr. Tobias Dick, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, auf die W3-Professur „Molekulare Mechanismen der Redoxregulation“ (Fakultät für Biowissenschaften, gemeinsame Berufung mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum)

Prof. Dr. Manuela Marz, Universität Jena, auf die W3-Professur „Bioinformatik“ (Fakultät für Biowissenschaften)

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HAT ANGENOMMEN

Prof. Dr. Kama Maclean, University of New South Wales, Sydney (Australien), auf die W3-Professur „Neuere Geschichte Südasiens“ (Philosophische Fakultät)

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HABEN ABGELEHNT

Prof. Dr. Sybille Frank, Technische Universität Darmstadt, auf die W3-Professur „Cultural Heritage und Kulturgüterschutz“ (Philosophische Fakultät)

Dr. Maria Rugenstein, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, auf die Tenure-Track-Professur „Umweltphysik“ (Fakultät für Physik und Astronomie)

Einen Ruf nach auswärts HABEN erhalten

Priv.-Doz. Dr. Frank Giordano, Medizinische Fakultät Mannheim, auf die W3-Professur „Strahlentherapie und Radioonkologie“ (Universität Bonn)

Prof. Dr. Anna Wienhard, Fakultät für Mathematik und Informatik, auf die Professur „Mathematics“ (Columbia University, New York, USA)

DIE BEZEICHNUNG „AUSSERPLANMÄSSIGER PROFESSOR“ WURDE VERLIEHEN AN
(FÜR DIE DAUER DER LEHRBEFUGNIS)

Priv.-Doz. Dr. Daniel Hausmann (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Dusan Hirjak (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Patrick Honeck (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Sven Pleger (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Tillmann Weber (Medizinische Fakultät Mannheim)

EHRUNGEN – AUSZEICHNUNGEN – ERNENNUNGEN

Der aus Syrien stammende Medizinstudent Karam Al Halabi ist mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet worden. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis würdigt seine akademischen Leistungen ebenso wie sein soziales und gesellschaftliches Engagement. Karam Al Halabi studiert seit 2014 an der Ruperto Carola. Im August 2016 legte er nach nur vier Fachsemestern das Erste Staatsexamen ab. Neben seinem Studium engagiert sich Al Halabi im Arbeitskreis „Heidelberger Initiative für Integration im Medizinstudium“. Darüber hinaus leitet er Tutorien, die sich speziell an ausländische Medizinstudierende richten. In diesem Zusammenhang hat Karam Al Halabi auch einen Vorbereitungskurs für ERASMUS-Studierende entwickelt. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des DAAD-Stipendiatentreffens, zu dem die Universität Heidelberg gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) am 29. Januar 2020 in die Aula der Alten Universität eingeladen hatte.

Porträt Karam Al Halabi

Der Heidelberger Virologe Prof. Dr. Ralf Bartenschlager hat für die erfolgreiche Erforschung des Hepatitis C-Virus den mit 100.000 US-Dollar dotierten Prince Mahidol Award im Bereich Medizin erhalten. Die gleichnamige thailändische Stiftung vergibt jährlich zwei Preise an Personen oder Institutionen, die herausragende und beispielhafte Beiträge in der Medizin sowie auf dem Gebiet „Public Health“ erbracht haben. Der Wissenschaftler hat mit seiner Forschung wichtige molekulare Eigenschaften des Hepatitis-C-Virus entdeckt und entscheidend zur Entwicklung von antiviralen Medikamenten beigetragen. Ralf Bartenschlager wurde im Jahr 2002 an die Medizinische Fakultät Heidelberg der Ruperto Carola auf eine Stiftungsprofessur der Chica und Heinz Schaller-Stiftung berufen. Am Universitätsklinikum Heidelberg ist er Leitender Direktor der Abteilung Molekulare Virologie, die am Zentrum für Infektiologie angesiedelt ist. Parallel leitet er am Deutschen Krebsforschungszentrum seit 2014 die Abteilung „Virus-assoziierte Karzinogenese“. Im Rahmen der Preisverleihung hat Prof. Bartenschlager Vorträge an verschiedenen Einrichtungen des thailändischen Gesundheitswesens sowie in der Deutschen Botschaft gehalten. Die feierliche Übergabe des Preises fand am 30. Januar 2020 in Bangkok (Thailand) statt.

Ralf Bartenschlager

Die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg hat die britische Theologin Prof. Dr. Judith Lieu mit einem Doktorgrad ehrenhalber ausgezeichnet. Die Ehrendoktorwürde gilt ihren herausragenden Studien auf dem Gebiet des Neuen Testaments und zum frühen Christentum. Neben ihren Untersuchungen zum Johannesevangelium und zu den Johannesbriefen ist Prof. Lieu der Frage nachgegangen, wie das frühe Christentum die eigene Identität definiert und sich aus dem Judentum herausgelöst hat. In jüngerer Zeit konzentrieren sich ihre Forschungen auf einen umstrittenen christlichen Lehrer, den „Ketzer“ Marcion. Judith Lieu war von 2007 bis 2018 Professorin an der Theologischen Fakultät der Universität Cambridge. Zuvor lehrte sie am Queen’s College in Birmingham und am King’s College London. Die Ehrung fand im Rahmen einer Absolventen- und Promotionsfeier am 5. Februar 2020 an der Universität Heidelberg statt.

Porträt Judith Lieu

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