Personalien

September 2019

Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten 

Prof. Dr. Albrecht Fuess, Universität Marburg, auf die W3-Professur „Islamwissenschaft: Arabisch“ (Philosophische Fakultät)

Prof. Dr. Johannes Haag, Universität Potsdam, auf die W3-Professur „Philosophie“ (Philosophische Fakultät)

Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel, Universität zu Kiel, auf die W3-Professur „Molecular Systems Engineering“ (Fakultät für Chemie- und Geowissenschaften)

EINEN RUF NACH HEIDELBERG HAT ANGENOMMEN

Prof. Dr. Martijn Kemerink, Universität Linköping (Schweden), auf die W3-Professur „Experimentelle Physik (Hybrid and Organic Devices)“ (Fakultät für Physik und Astronomie)

Einen Ruf nach Heidelberg hat abgelehnt

Dr. Björn Sprungk, Universität Göttingen, auf die W1-Juniorprofessur „Maschinelles Lernen im Wissenschaftlichen Rechnen“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Einen Ruf nach auswärts HAT ABGELEHNT

Prof. Dr. Zeno Enders, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, auf die W3-Professur „Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und internationale Finanzmärkte“ (Universität Würzburg)

Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen

Die Biologin und Biomedizinerin Dr. Theresa Bunse, Postdoktorandin an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim und am Deutschen Krebsforschungszentrum, ist mit dem Herbert-Fischer-Preis für Neuroimmunologie ausgezeichnet worden. Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) würdigt damit ihre Arbeiten zu Tumoren des Zentralnervensystems, den Gliomen. Im Mittelpunkt der Arbeit von Dr. Bunse steht die Erforschung der Mechanismen, wie Gliome einerseits vom Immunsystem erkannt werden und andererseits Immunangriffen entgehen. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis wird jährlich an Mitglieder der DGfI vergeben. Ausgezeichnet werden Doktoranden und Junior-Postdoktoranden für im deutschsprachigen Raum durchgeführte neuroimmunologische Arbeiten. Die Preisverleihung fand am 10. September 2019 in München statt.

Porträt Theresa Bunse

Der Mediziner Prof. Dr. Andreas Fischer hat den Gábor-Szász-Preis der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) erhalten. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis gilt seinen Forschungsarbeiten zur Bedeutung des Endothels – den Zellen, die die Blutgefäße von innen auskleiden – für die Stoffwechselkontrolle und die Tumorprogression. Der Wissenschaftler hat mit seinem Team herausgefunden, dass das Endothel daran beteiligt ist, wenn sich Krebs im Körper ausbereitet. Die Forscher hatten an Mäusen beobachtet, dass Krebszellen das Endothel regelrecht umprogrammieren. Prof. Fischer leitet die Abteilung „Vaskuläre Signaltransduktion und Krebs“ am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und ist Mitglied des Forschungsschwerpunktes „Vaskuläre Biologie und Medizin“ an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Die Auszeichnung wird von der DGKL in der Regel alle drei Jahre für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Klinischen Chemie und Patobiochemie verliehen. Die Preisverleihung fand am 25. September 2019 während der Jahrestagung der Gesellschaft in Magdeburg statt.

Prof. Dr. Laura Na Liu, Wissenschaftlerin am Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg, ist mit der Adolph-Lomb-Medaille der Optical Society (OSA) ausgezeichnet worden. Die internationale Fachgesellschaft mit Hauptsitz in den USA verleiht die Medaille jährlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits in einem frühen Karrierestadium bemerkenswerte Beiträge auf dem Gebiet der Optik erbracht haben. Mit der Auszeichnung würdigt die OSA Prof. Na Lius Arbeiten zur Nanooptik und zu dreidimensionalen optischen Metamaterialien sowie ihre interdisziplinären Forschungen auf dem Gebiet der Plasmonik. Laura Na Liu hat eine Professur für Experimentalphysik an der Ruperto Carola inne und forscht an der Schnittstelle von Nanophotonik, Biologie und Chemie. Die Preisverleihung fand am 16. September während der „OSA Frontiers in Optics“-Konferenz in Washington (USA) statt.

Porträt Laura Na Liu

Privatdozent Dr. Olaf Sommerburg, Mediziner am Universitätsklinikum Heidelberg, ist mit dem Meinhard-von-Pfaundler-Preis für Pädiatrische Prävention ausgezeichnet worden. Die Stiftung Kindergesundheit würdigt damit seine wissenschaftlichen Verdienste um die Früherkennung der Mukoviszidose in Form eines Neugeborenen-Screenings. Dr. Sommerburg hat das biochemische Verfahren mit seinen Studien maßgeblich erforscht und mit seinem wissenschaftlichen Wirken dazu beigetragen, dass sich die Lebensperspektiven für die betroffenen Kinder erheblich verbessert haben, wie die Stiftung hervorhebt. Am Universitätsklinikum Heidelberg leitet Olaf Sommerburg die Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie und Mukoviszidose-Zentrum. Mit dem Preis werden Wissenschaftler ausgezeichnet, die durch ihre Arbeit die Prävention im Kinder- und Jugendalter in Deutschland maßgeblich vorangetrieben haben. Die Preisverleihung fand während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin am 14. September 2019 in München statt.

Für ihre an der Universität Heidelberg entstandene Doktorarbeit hat Dr. Eva-Sophie Wallner den Horst-Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) erhalten. Die Biologin identifizierte bislang unerforschte Proteine als wesentliche Faktoren für die Entwicklungsschritte des Phloem, des zuckerleitenden Gewebes in Pflanzen. Sie fand heraus, dass diese Eiweiße für die frühen Stadien der Phloem-Entwicklung unerlässlich sind. Durch genetische Studien an der Ackerschmalwand konnte Dr. Wallner zeigen, dass eines dieser Proteine mit anderen Eiweißen Komplexe bilden, die wichtige Rollen in der Genregulation spielen könnten. Mit dem Preis zeichnet die DBG alle zwei Jahre herausragende Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu botanischen Themen aus. Eva-Sophie Wallner hat für ihre Dissertation am Centre for Organismal Studies geforscht und ist aktuell an der Stanford University in den USA tätig. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September 2019 in Rostock vergeben.

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