Herzlich Willkommen am Romanischen Seminar!
Auftaktveranstaltung zum Master Populärkulturen: „Rock ‘n’ Roll im Comic“, Vortrag des Graphic Novel-Künstlers Reinhard Kleist
📅 Montag, 20. April 2026, 18:15 Uhr | 📍 Neue Universität · Hörsaal 14 · Universitätsplatz 1 · 69117 Heidelberg | 🎤 Reinhard Kleist, Comiczeichner
Im April startet der neue, interdisziplinäre Masterstudiengang POPULÄRKULTUREN. Bei der Eröffnungsveranstaltung spricht der Graphic Novel-Künstler Reinhard Kleist über die Verbindung von grafischen Erzählweisen und Musik. Wir freuen uns auf viele Zuhörer:innen.
Der Vortrag „Rock ’n’ Roll im Comic“ des Berliner Comiczeichners Reinhard Kleist widmet sich der grafischen Erzählung von Musikgeschichte im Comic. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt Kleist, wie Comics historische Ereignisse, biografische Geschichten und journalistische Reportagen visuell umsetzen. Dabei wird deutlich, dass Comics weit mehr als Unterhaltung bieten: Sie machen komplexe kulturelle Zusammenhänge greifbar und liefern wertvolle Impulse für die Populärkulturforschung.
Reinhard Kleist (*1970) ist einer der bekanntesten deutschen Comiczeichner und Graphic-Novel-Autoren der Gegenwart. Nach einem Studium an der Fachhochschule Münster begann er in den 1990er-Jahren als freier Illustrator und Comiczeichner zu arbeiten und entwickelte früh einen eigenständigen, dynamischen Stil, der sich besonders für biografische und dokumentarische Stoffe eignet.
Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Graphic Novel Cash – I See a Darkness (2006), eine eindringliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leben des Musikers Johnny Cash, die international große Beachtung fand. Mit Castro (2010) widmete er sich dem Leben Fidel Castros und verband politische Geschichte mit subjektiver Erzählperspektive. Große Anerkennung erhielt auch Der Boxer (2011), die bewegende Geschichte des Holocaust-Überlebenden Harry Haft, die mehrfach ausgezeichnet wurde. In Nick Cave – Mercy on Me (2017) verschränkt Kleist Biografie und Fiktion zu einem vielschichtigen Porträt des australischen Musikers. Mit Starman – David Bowie’s Ziggy Stardust Years (2021) und Low – David Bowie’s Berlin Years (2024) widmete Kleist entscheidenden Phasen in der Biografie des britischen Musikers, Produzenten und Schauspielers ein Diptychon, das zum Erzählten jeweils adäquate Erzähl- und Zeichenstile sucht. In dem Vortrag wird der Zeichner auch auf seine „Live Drawings“ eingehen, bei denen er bei Konzerten parallel zur Musik Zeichnungen anfertigt, um auf diese Weise auch Zeichnen und Musik einander näher zu bringen.
- Vom 15. bis 19. September hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München der 16. Lusitanistentag unter dem Motto „Revisionen, Reparaturen, Reorientierung“ stattgefunden.
In diesem Rahmen haben Prof. Dr. Sarah Burnautzki und die Doktorandin Núria Baltrons (Romanisches Seminar, Universität Heidelberg) gemeinsam mit Dr. Audrey Ludmilla do Nascimento Miasso (UFSCAR) die Sektion „Machado de Assis entre o engajamento e a arte pura“ organisiert. Teilgenommen haben Forschende aus Brasilien und den USA.
Darüber hinaus freuen wir uns sehr, bekanntzugeben, dass die Absolventin des Masterstudiengangs Iberoamerikanische Studien. Kontakt – Theorien und Methoden, Núria Baltrons León, mit dem renommierten Georg-Rudolf-Lind-Förderpreis für Lusitanistik des Deutschen Lusitanistenverbands (DLV) ausgezeichnet wurde. Der Preis würdigt ihre Masterarbeit mit dem Titel „Intertextualidad (crítica) y no fiabilidad: Una conceptualización de los experimentos ficcionales de Machado de Assis en Dom Casmurro“.
Diese Anerkennung ist ein Grund großer Freude für unsere akademische Gemeinschaft und ein Ansporn für die Nachwuchsforschung im Bereich der Iberoamerikanischen Studien in Heidelberg.

- heiPOD – Dein Podcast für's Studium
Folge 66: Wie wär's mit... Spanisch/Romanistik?
Folge 31: Wie wär's mit... Italienisch/Romanistik? -
Masterforum 2025: "Bridging Worlds" (Fr., 18.07.2025, Romanisches Seminar, Raum 020)
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Stellenausschreibung
Das Theater im Romanischen Keller am Romanisches Seminar (TRK) sucht zum 01.10.25 und 01.01.26 je eine studentische Hilfskraft (un-/teilgeprüft) für je 25 Stunden/Monat zur Verwaltung und Unterstützung des Theaterkellers.
Das Aufgabengebiet umfasst die Organisation des Programms des TRK, den Online-Auftritt des Theaters, Verwaltungsabläufe zwischen Theaterkeller und Universität und die organisatorische und technische Einweisung von teils studentischen, teils professionellen Theatergruppen sowie anderer Veranstaltender im TRK.
Bewerber:innen sollten neben einem Interesse fürs Theater und die Kulturszene der Stadt und Region organisatorisches Geschick, zeitliche Flexibilität, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung mitbringen – mit Blick auf die Organisation des TRK sowie dessen Vernetzung mit dem Romanischen Seminar, der städtischen und digitalen Öffentlichkeit.
Ansprechpartner:innen für den Keller sind Debora Oliveri und Daniel Winkler vom Romanischen Seminar, siehe: https://www.uni-heidelberg.de/rose/einrichtungen/romankeller und https://rose.hypotheses.org
Der Stundenlohn für ungeprüfte wissenschaftliche Hilfskräfte beträgt € 12,00/h, für teilgeprüfte 12,87 €/h. Bitte senden Sie Ihre Kurzbewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis zum 07.07.25 per Mail in einem Dokument an: debora.oliveri@rose.uni-heidelberg.de
- Das Romanische Seminar gratuliert Priv.-Doz. Dr. Sabine Tittel herzlich zum Kurt-Ringger-Preis 2024 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. [mehr]

(Copyright Foto: Astrid Garth/ADW Mainz)
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Bitácoras de clase. Un ciclo inspirado en trabajos de estudiantes
“Bitácoras de clase” presenta algunos ejemplos destacados de trabajos finales en los que mis estudiantes plasman sus experiencias de lectura, escritura y aprendizaje tras cursar diferentes seminarios de lengua y literatura en español que dicto en el Romanisches Seminar de Heidelberg. La idea surgió tras comprobar que, entre dichos trabajos finales (ensayos, posters, monografías, portafolios), destinados tan sólo a ser evaluados por la docente y perderse luego en los cajones o los archivos digitales, había muchos de auténtica calidad literaria, académica o didáctica que podían y debían darse a conocer para permitirles una segunda vida.
El trabajo que inspira este ciclo y que constituye el primer capítulo es un ensayo de José Joaquín Le-Quesne Geier sobre Rubén Darío y el modernismo. Mucho más que un simple producto académico en el que el estudiante demuestra que ha leído y entendido, se trata aquí de un ensayo literario sobre la práctica de la lectura, sobre la literatura olvidada con la que nos reencontramos, sobre las preguntas que la literatura nos ayuda a hacerle al presente. El escrito tenía una dimensión visual que quisimos recuperar para su exposición, por eso el estudiante se grabó leyendo y se filmó a sí mismo en su recorrido de investigación bibliográfica. Yo seleccioné las imágenes ilustrativas del simbolismo pictórico, cuadros de Arnold Böckling y Gustav Moreau, y organicé lo que sería el montaje posterior. La reflexión resultante tiene un valor literario en sí misma. La primera persona del relato lee mientras escribe y escribe mientras lee, abre su biblioteca y expone sus preferencias literarias al recorrer los anticuariados y las librerías. Extranjero en Heidelberg, el estudiante elige un marco narrativo intimista: su mirada se pierde en la ciudad y, como un flâneur, camina aquejado por la melancolía que le producen tanto la lectura de Rubén Darío como la llegada del otoño. El ensayo traza un recorrido personal y analítico del modernismo, visitando lecturas que exceden las hechas en clase.
Finalmente, reverbera aquí una hipótesis de lectura. El modernismo resulta actual y fascinante porque nos recuerda que el fin de época es inminente, algo se está acabando y produce una angustia existencial. Los escritores finiseculares, así también Darío, creyeron en las profecías oscuras, los extraños misticismos, el refinamiento decadentista, pero avizoraban también un renacer y una transición en el arte. Otros, como es sabido, se desplomaron en el fascismo. También nuestro presente, tan lleno de amenazas apocalípticas, se esmera en la experimentación y tiene deseos de encontrar lo nuevo, mientras peligra con caer igualmente en posiciones reaccionarias. El trabajo de José Joaquín Le-Quesne Geier nos muestra tal paralelismo, invita a vernos en el modernismo como en un espejo. Tal vez este capítulo, como los que seguirán en esta galería de trabajos estudiantiles, pueda resultar inspirador tanto para estudiantes como docentes.
Dr. Karen Saban
Heidelberg, 2024
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Das Romanische Seminar trauert um
Prof. Dr. Thomas Städtler (21.06.1957 - 03.06.2024) -
Der neue geistes- und sozialwissenschaftliche SFB 1671 „Heimat(en): Phänomene, Praktiken, Darstellungen“ wird der Frage nachgehen, warum und wie Heimat – und damit verbunden auch nahestehende Themenfelder wie Zuhause, Gemeinschaft, Vaterland oder Nation – einen selbstverständlichen Teil unserer sozialen und individuellen Bindungen in der Welt ausmacht. Dazu untersuchen die Forscherinnen und Forscher aus sieben Fakultäten und in 24 Teilprojekten Konzepte und Praktiken naturräumlicher und soziokultureller Verbundenheit in unterschiedlichen gesellschaftlichen, medialen und kulturellen Kontexten. Wir sind mit einem großen Teilprojekt dabei!
Ausführlichere Infos:
Stellenausschreibung und Info
https://www.dfg.de/de/service/presse/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung-nr-23
https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-sechs-antraegen-fuer-sonderforschungsbereiche-erfolgreich
https://www.muwi.uni-heidelberg.de/de/forschung/alle-forschungsprojekte/laufende-forschungsprojekte/sfb-1671-heimaten-phaenomene-praktiken-darstellungen
Archiv (ältere Meldungen)
- Mündliche Abschlussprüfungen im polyvalenten Bachelor - Hinweise zu Planung und Anmeldung (Achtung - neues Verfahren gültig ab SoSe 2026)
Wichtig: Bitte beachten Sie den in unserem Merkblatt beschriebenen Ablauf.
Sie müssen sich zur mündlichen B.A.-Prüfung nur im Romanischen Seminar anmelden. Dies gilt jedoch nicht für die schriftliche Bachelorarbeit, die beim Gemeinsamen Prüfungsamt angemeldet wird.
Nächste Prüfungszeiträume für die mündl. Abschlussprüfungen:
WS 2025/26: 2. bis 6. Februar 2026 | SoSe 2026: 20. bis 24. Juli 2026 | WS 2026/27: 1. bis 5. Februar 2027 | SoSe 2027: 19. bis 23. Juli 2027 | WS 2027/28: 1. bis 4. Februar 2028 | SoSe 2028: 17. bis 21. Juli 2028
- Das Vorlesungsverzeichnis der Romanistik zum SoSe 26 ist online.
Kursanmeldung der Romanistik zum Sommersemester 2026 über heiCO:
Die 1. Kursanmeldefrist wird vom 23.02 bis zum 22.03 eröffnet.
Die 2. Kursanmeldefrist für Erstsemester wird vom 01. bis zum 10.04 folgen. - Intensivkurs Spanisch Februar-März 2026 zur Erreichung des GER B2 Spanisch
- Master Populärkulturen: Neuer fächerübergreifender M.A.-Studiengang an der Neuphilologischen Fakultät (ab Sommersemester 2026)
- Krankheitsbedingt wird die Fachstudienberatung im B.A. Spanisch bis auf weiteres von Dr. Karen Saban vertreten
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PD Dr. Fernando Nina ist gegenwärtig Vertretungsprofessor für Gesellschaft, Kultur und Kommunikation in Ibero-Amerika am HCIAS.
Die dortigen Lehrveranstaltungen können auch von Masterstudierenden des Romanischen Seminars besucht werden. -
Double-Degree-Masterprogramme: Heidelberg & Santiago de Chile
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Die Eigenständigkeitserklärung wurde überarbeitet. Bitte verwenden Sie nur noch die aktualisierte Fassung von 2023 (und nicht mehr die von 2016, die ab sofort nicht mehr gültig ist). Vielen Dank!
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Beratungsangebote der Zentralen Studienberatung und des Career Service der Universität Heidelberg (u.a. Workshops Stark im Studium)
- Selbstlernkurs der UB auf Moodle: Thematische Recherche in den Literatur- und Sprachwissenschaften
Archiv (Studium)
Liebe Studienanfängerinnen und Studienanfänger zum Sommersemester 2026:
Wir begrüßen Sie ganz herzlich am Romanischen Seminar
und wünschen Ihnen einen angenehmen Beginn Ihres Romanistikstudiums.
► Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für einen guten Studieneinstieg
Einführungsveranstaltung für Erstsemester im B.A. Französisch / Italienisch / Spanisch / Portugiesisch: 7. April 2026, 14 Uhr, Romanisches Seminar, Raum 020 (Erdgeschoss) [mehr]
Anmeldefrist für Erstsemester zu Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2026 in heiCO: 1. bis 10. April 2026





