Medizinische Fakultät HeidelbergInterprofessionelle Gesundheitsversorgung – Bachelor 100%

Ausbildung und Studium miteinander kombinieren – Studierende des Fachs Interprofessionelle Gesundheitsversorgung ergänzen ihr berufliches Wissen durch wissenschaftliche Grundlagen. Dabei erlernen und erfahren sie berufsübergreifendes Denken und Handeln, um in unserem heutigen komplexen Gesundheitssystem die bestmögliche Versorgung für Patienten zu gewährleisten.

Fakten & Formalia

AbschlussBachelor of Science
StudiengangstypGrundständig
StudienbeginnNur Wintersemester
Regelstudienzeit8 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch, Englisch
Gebühren und Beiträge171.75 € / Semester
BewerbungsverfahrenDialogorientiertes Serviceverfahren (DOSV)
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa

Inhalt des Studiums

Die fachlichen Kompetenzen zur Ausübung des Gesundheitsberufs erwerben die Studierenden im Rahmen der Ausbildung an der Berufsschule. Sie beziehen sich auf das Wissen und Verständnis des jeweilig gewählten Gesundheitsberufs: Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (bzw. nach Umsetzung der Generalistischen Pflegeausbildung Pflege mit Schwerpunkt in einem der zuvor genannten Bereiche), Hebammenwesen, Physiotherapie, Logopädie, Orthoptik, Medizinisch-technische Laborassistenz, Medizinisch-technische Radiologieassistenz.

Im Studium werden fachliche Kompetenzen vertieft und überfachliche Kompetenzen weiterentwickelt. Diese erstrecken sich über die Wissensanwendung und Problemlösungskompetenz im jeweiligen Gesundheitsberuf (instrumentale Kompetenz), auf die fachbezogene Argumentation und den fachbezogenen Austausch mit Kollegen und Angehörigen anderer Professionen (interpersonelle/kommunikative Kompetenzen) und die Kompetenz zur selbstständigen Informationssammlung und Urteilsfähigkeit sowie zum eigenständigen Weiterlernen (systemische Kompetenz). Weiter wird im Studium das Verständnis der Berufsgruppen unter- und füreinander gestärkt. Das Konzept des Studiengangs folgt dem innovativen Ansatz des interprofessionellen Lernens und Lehrens.

Aufbau des Studiums

Der Studiengang ist ausbildungsintegrierend konzipiert.

Semester 1 – 5 (ausbildungsintegrierende Phase)
Hier werden die Grundlagen für die spätere berufliche Tätigkeit gelegt.  Der universitäre Unterricht findet an einem Nachmittag pro Woche sowie an ein bis max. drei Samstagen pro Semester statt.

Semester 6 – 8 (Hauptstudienphase)
Die Studierenden haben hier bereits ihre Ausbildung abgeschlossen und können eine Berufstätigkeit aufnehmen. Um den Anforderungen des Studiums gerecht zu werden, empfiehlt es sich, die Berufstätigkeit auf 30% bis maximal 50% zu beschränken. Die Berufstätigkeit neben dem Studium wird durch entsprechende Rahmenbedingungen gefördert: die Präsenzphasen sind auf drei Tage/Woche begrenzt und berufliche Tätigkeiten werden zum Teil als Praktikum anerkannt. Darüber hinaus besteht während der Hauptstudienphase die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums.

Es werden unter anderem Module zu folgenden Themen angeboten

  • Theorien der Gesundheitsberufe
  • Interprofessionelle Gesundheitsversorgung
  • Wissenschaftliches Arbeiten in den Gesundheitsberufen
  • Evidenzbasierte Versorgung auf Grundlage der Gesundheitswissenschaften
  • Gesundheitsversorgung von Menschen in verschiedenen Lebensphasen
  • Qualitätsförderung und Patientenunterstützung
  • Gesundheitsberufe im betriebswirtschaftlichen Kontext
  • verschiedene Wahlpflichtangebote und Praktika

Damit die Studierenden lernen, im Berufsalltag miteinander zu arbeiten, werden gemeinsame Lehrveranstaltungen mit den Studiengängen Human-/Zahnmedizin angeboten.