HAI-Mitglieder in Afrika

Der kleinste Anteil an Mitgliedern im HAI-Netzwerk auf dem zweitgrößten Kontinent mit der zweithöchsten Einwohnerzahl der Erde

Auch wenn nur 1,2 % aller HAI-Mitglieder in Afrika ihren Wohnsitz haben, so sind doch bereits seit der Gründung von HAI im Jahr 1996 Personen, die in Afrika leben, im Netzwerk vertreten. Das älteste HAI-Mitglied in Afrika wurde 1932 geboren, das jüngste erst 2002. Mit 14 % sind die meisten Ehemaligen in Ägypten zu Hause, gefolgt von Nigeria mit 13 %, Tunesien mit 11 % und Ghana mit 10 %. Damit kommt fast die Hälfte aus zwei Ländern in Nordafrika sowie aus zwei Ländern am Golf von Guinea. Darüber hinaus leben einige HAI-Mitglieder in Kamerun, Äthiopien und Südafrika sowie etwa gleich große Gruppen in den ostafrikanischen Ländern Kenia, Uganda und Tansania, wenngleich mit einem insgesamt geringeren Anteil. In anderen Ländern Afrikas ist HAI nur mit wenigen, einer oder gar keiner Person vertreten.

Im März 2023 fand das erste Heidelberger Alumni-Event in Ägypten statt: Prof. Dr. Marc-Philippe Weller, Prorektor für Internationales der Universität Heidelberg, reiste im Rahmen einer angestrebten Kooperation mit der German University of Cairo in das Land und lud zu diesem Anlass auch zu einem Alumni-Dinner in Kairo ein. Der Einladung folgten ehemalige Absolvent:innen der Ruperto Carola, die in Kairo leben und arbeiten. „Das Dinner bot eine großartige Gelegenheit, die Alumni wieder mit unserer Universität zu verbinden und sie über unsere aktuellen Entwicklungen und Pläne zu informieren“, erklärt Marc-Philippe Weller. Während seines Besuchs tauschte sich der Prorektor mit verschiedenen Vertreter:innen ägyptischer Universitäten über das Potenzial einer Zusammenarbeit aus.

Kairo

Bereits 2001 fand im südafrikanischen Stellenbosch ein erstes Alumni-Treffen der Heidelberger Ehemaligen statt: eine der fünf Regionalkonferenzen von „Alumni.med.Live“. Das Projekt, eine Kooperation der Universität Heidelberg mit fünf weiteren baden-württembergischen Universitäten während der Jahre 1999 bis 2004, war ein weltweites Weiterbildungsangebot für Medizin-Absolvent:innen der beteiligten Projektpartner. Neben digitalen Formaten – damals eine Innovation zur Überwindung geographischer, finanzieller und zeitlicher Mobilitätshindernisse beim lebenslangen Lernen – wurden auch Fachkonferenzen in Präsenz in ausgewählten Regionen der Welt organisiert. Neben Südafrika fanden auch Treffen in Brasilien, China, Syrien und dem Libanon statt.

Etwa 10% der HAI-Mitglieder in Afrika studierten oder forschten im Fachbereich Naturwissenschaften an der Universität Heidelberg, ca. 1/3 von diesen belegte Fächer der Geisteswissenschaften. Knapp die Hälfte aller HAI-Mitglieder in Afrika kommt aus dem Fachbereich Medizin. Das Heidelberg Institute for Global Health (HIGH) mit seinen Vorgängern, u.a. dem Institute for Public Health und Institut für Tropenhygiene, ist hierbei der stärkste Anziehungspunkt: 1962 gegründet will es v.a. die Gesundheitslage der ärmsten und am meisten von Krankheit betroffenen Bevölkerungsgruppen insbesondere in Asien und Afrika verbessern. Die anhaltenden Kontakte des Instituts zu seinen Ehemaligen resultieren nicht nur aus der guten und intensiven Betreuung der Studierenden und Forschenden während ihrer Zeit in Heidelberg sondern auch auf einer äußerst aktiven Alumni-Arbeit. So werden seit Jahren erfolgreich DAAD-geförderte Summer Schools und Alumni Seminare angeboten, welche entscheidend zur nachhaltigen Identifikation und Bindung mit Institut und Universität beitragen.

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Impressionen aus der Alumni-Arbeit

Die Universität in Afrika

Partnerschulen der Universität Heidelberg

Seit 2008 nimmt die Universität Heidelberg an dem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) initiierten Programm „BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen“ (BIDS) teil und hat in diesem Zeitraum weltweit Partnerschaften zu rund 30 Schulen aufgebaut. Auf dem afrikanischen Kontinent bestehen in Ägypten Partnerschaften mit der Deutschen Schule der Borromäerinnen Alexandria und der Deutschen Schule der Borromäerinnen Kairo, in Äthiopien mit der Deutschen Botschaftsschule Addis Abeba, in Kenia mit der Deutschen Schule Nairobi, im Libanon mit der Deutschen Internationalen Schule Beirut, sowie in Südafrika mit der Deutschen Internationale Schule Kapstadt.