HAI-Mitglieder in Mittel- & Südamerika

Langjährige und vielfältige Verbindungen der Universität schufen die Grundlage für frühe und wegweisende Aktivitäten in Lateinamerika

Bereits in den Anfangsjahren von HAI fanden erste Aktivitäten in Mittel- und Südamerika statt: Ausschlaggebend waren starke Verbindungen zwischen dem damaligen Akademischen Auslandsamt der Universität Heidelberg und den kooperierenden Hochschulen wie auch enge Kontakte zu einzelnen Alumnae und Alumni, die bspw. beim Aufbau des Heidelberg Center Lateinamerika tragende Rollen übernahmen: Ehemalige agierten erfolgreich für ihre Alma Mater als Türöffner und Vermittler.

HAI in Lateinamerika

Knapp 3% aller HAI-Mitglieder leben in Mittel- und SüdamerikaOrganisierte Alumni-Aktivitäten gibt es in Argentinien, Brasilien, Chile und Kolumbien – für diese Länder haben sich zudem Online-Gruppen unter dem Dach von HAI gebildet – aber auch in weiteren Ländern dieser Region finden sich aktive Alumnae und Alumni, die mit HAI in regelmäßigem Kontakt stehen.

Die größte Anzahl der Ehemaligen in Südamerika leben in Chile, gefolgt von Brasilien und Kolumbien; in der Karibik und Mittelamerika ist Costa Rica zahlenmäßig am stärksten, gefolgt von Kuba und Honduras.

Heatmap Verteilung HAIe in Mittel- und Südamerika

Fachlich sind mehr als 30% der Ehemaligen den Geisteswissenschaften zuzuordnen, etwas mehr als 20% befassten sich in Heidelberg mit Jura und 13% sind Mediziner. Neben den Studienaufenthalten waren 10% der HAI-Mitglieder aus Mittel- und Südamerika zu einem Forschungsaufenthalt in Heidelberg – auch hier belegen die Geisteswissenschaften den ersten Platz, gefolgt von Medizin und den Naturwissenschaften.

Kontinent übergreifende Aktivitäten wie die zwei „Panamerican Alumni Meetings“ 2012 und 2014 belegen, dass Alumni-Aktivitäten auch Grenzen überschreitend Begeisterung hervorrufen können: Der Einladung von HAMEX in Mexiko folgten Alumnae und Alumni aus Argentinien, Kolumbien, Brasilien und Chile sowie aus Kanada und den USA. Neben freudigem Get-Together wurden diese Meetings genutzt, um wissenschaftliche Kooperationen anzustoßen.

Universität in Lateinamerika

Die Universität Heidelberg pflegt zahlreiche wissenschaftliche Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten in Mittel- und Südamerika, insbesondere in Chile, Brasilien und Argentinien. Auf der Basis von sehr gut etablierten Partnerschaften mit der Pontificia Universidad Católica de Chile, der Universidad de Chile sowie der Universidade Federal do Rio Grande do Sul in Porto Alegre, Brasilien werden gemeinsam Themen wie Klimawandel, Biodiversität, nachhaltige Entwicklung, Internationales Recht, Medizin und Sozialwissenschaften im Bezug diskutiert und erforscht.

Fundament der Aktivitäten in Südamerika ist das Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA), das 2002 in Santiago de Chile eröffnet wurde. Vorangegangen war bei diesem Projekt eine intensive Zusammenarbeit von Heidelberger Akteuren und chilenischen Ehemaligen, die gemeinsam die Idee des HCLA vorantrieben und umsetzten.

Als Exzellenzzentrum in Forschung und Lehre ist das HCLA das erste und einzige Postgraduiertenzentrum einer deutschen Universität in Südamerika. In Kooperation mit renommierten Südamerikanischen Universitäten bietet die Universität Heidelberg auf ihrem Campus in Santiago Masterstudiengänge, Promotions- und Graduiertenprogramme, Sommer- bzw. Winterschulen sowie Fachseminare an. Diese decken Studienfelder und Themenbereiche ab, die für die Universität und die örtliche Lehre und Forschung strategisch wertvoll und von Bedeutung sind.

Darüber hinaus bestehen Kooperationen auf Universitäts-, Fakultäts- und Institutsebene zwischen der Universität Heidelberg und weiteren Hochschulen in Brasilien, Chile und Kolumbien. 

Impressionen aus der Alumni-Arbeit