Neuphilologische FakultätItalienisch/Romanistik

Die Romanistik beschäftigt sich mit den romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen. Im Fach Italienisch liegt hierbei der Fokus auf dem italienischsprachigen Raum (vor allem Italien, Tessin).

Die Romanistik betrifft die Forschung und Lehre auf dem Gebiet der romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen. Die wichtigsten romanischen Sprachen, deren gemeinsame Wurzel das Latein ist, sind Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Okzitanisch, Katalanisch, Galicisch, Sardisch und Rätoromanisch. Beachtung finden inzwischen auch die romanischen Sprachvarietäten und deren Literaturen außerhalb Europas, etwa in Lateinamerika, Kanada sowie Nord- und Westafrika. 

Das Fach Italienisch umfasst die drei Teilbereiche Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft. Flankiert werden diese wissenschaftlichen Teilgebiete von der sprachpraktischen Ausbildung, die in Heidelberg ausschließlich durch muttersprachliche Lehrende erfolgt.  

Besonderheiten und Merkmale

  • Erasmus-Kooperationsvereinbarungen mit 14 italienischen Universitäten 
  • Anbindung an das Italienzentrum Heidelberg und an das damit verbundene Programm wissenschaftlicher und kultureller Aktivitäten 
  • inner- wie außeruniversitäre Verknüpfung mit verschiedenen Forschungszentren, z.B. dem Europäischen Zentrum für Sprachwissenschaften (EZS) 
  • spezifische Lehrveranstaltungsformate  

Forschung

Die Forschung in Heidelberg unterteilt sich in Sprach- und Literaturwissenschaft. 

Forschungsschwerpunkte italienische Sprachwissenschaft: 

  • Geschichte der italienischen Alltagssprache 
  • synchronische und diachronische Untersuchungen der Syntax, Semantik und Wortbildung 
  • Varietäten des Italienischen vom 18. Jh. bis heute (u.a. Substandardforschung) 
  • gesprochene und geschriebene Sprache 
  • Dialektologie und Soziolinguistik Süditaliens 
  • Sprachgeographie, insbesondere geolinguistische Untersuchungen zur Region Kampanien 

Forschungsschwerpunkte italienische Literaturwissenschaft: 

  • Trecento, Rinascimento, Rezeption der Antike in der klassischen italienischen Literatur  
  • Theater der Aufklärung 
  • Erzählprosa des 19. – 21. Jahrhunderts  
  • Lyrik des 20. – 21. Jahrhunderts  

Berufsfelder

Absolventen und Absolventinnen des Fachs Italienisch finden Beschäftigung  

  • im Lehramt (Gymnasium) 
  • in Bildungs- und Beratungseinrichtungen 
  • an Hochschulen und Forschungsinstituten 
  • in Medienunternehmen 
  • in Kommunikations- und Übersetzungsagenturen 
  • in Verlagen 
  • im Tourismus 
  • und überall dort, wo vertiefte Kenntnisse der italienischen Sprache, Literatur und Kultur von Bedeutung sind 

Insights

Ich studiere Italienisch in Verbindung mit Europäischer Kunstgeschichte, weil ich italienische Wurzeln habe und diese vertiefen möchte. Dank Italienisch kann ich auch tiefer in die Kunstgeschichte einsteigen.

Marco Vedana, 34, Italienisch/Romanistik, 2. Semester Bachelor

Kontakt