Marsilius kontroversBioökonomie

Pressemitteilung Nr. 124/2019
20. November 2019

Marsilius kontrovers: Wissenschaftler diskutieren Chancen und Risiken

Chancen und Risiken des Konzepts der Bioökonomie stehen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg am Donnerstag, 28. November 2019, einlädt. Prof. Dr. Andreas Pyka vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Hohenheim sowie Prof. Dr. Thomas Rausch von Centre for Organismal Studies und Prof. Dr. Jale Tosun vom Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg diskutieren über Perspektiven und Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Marsilius kontrovers“, die gesellschaftlich relevante Fragen der interdisziplinären Forschung stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken möchte. Kooperationspartner ist die Rhein-Neckar-Zeitung.

Poster: Marsilius kontrovers, Bioökonomie

Mit der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ hat die Bundesregierung die Grundlagen für die Vision einer nachhaltigen bio-basierten Wirtschaft gelegt, ihr vielfältiges Angebot soll die Welt ausreichend und gesund ernähren sowie mit hochwertigen Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen versorgen. In der Podiumsdiskussion geht es zunächst um die Kernelemente der Bioökonomie. Darüber hinaus thematisieren die Wissenschaftler gesellschaftliche und technische Herausforderungen. Gefragt wird schließlich, ob eine Transformation in Richtung nachhaltiger Bioökonomie im Rahmen des derzeitigen Wirtschaftsmodells gelingen könnte.

Die Podiumsdiskussion „Bioökonomie. Nachhaltig oder Irrweg?“ findet im Hörsaal des Marsilius-Kollegs, Im Neuenheimer Feld 130.1, statt und beginnt um 19.30 Uhr.

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