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Kontakt

Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende

Carolin Pfisterer-Weik

Seminarstraße 2
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/54-12224

E-Mail
Bitte stellen Sie Ihre Anfrage per E-Mail. Sie müssen selbstverständlich keine Diagnose nennen, gerne aber Ihr Studienfach. Schildern Sie kurz konkrete Situationen oder Fragen. Wir werden Ihnen hierzu zeitnah Rückmeldung geben.
In dringenden Fällen vereinbaren wir telefonische oder persönliche Beratungstermine.

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Informationen für sehbehinderte Studierende

Studienassistenz

Studierende können, insofern sie z. B. Hilfe bei der Literaturaufbereitung benötigen, auf eine Studienassistenz zurückgreifen, die über die Eingliederungshilfe finanziert werden kann. Bei der Antragsstellung sind wir gerne behilflich.

Literaturbeschaffung

Verschiedene Institutionen und Organisationen  haben sich zum Ziel gesetzt, Blinden und Sehbehinderten bei der Suche und Aufbereitung von Literatur behilflich zu sein. Von diesen möchten wir Ihnen auszugsweise die folgenden kurz vorstellen:

Universitätsbibliothek Heidelberg:

hier können vielfältige Kataloge, Datenbanken, e-Journals und CD-Roms auch online abgefragt werden (www.ub.uni-heidelberg.de), mit dem Heidelberger Dokumentenserver (HeiDok) können wissenschaftliche Publikationen heruntergeladen werden.

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS):

unterhält einen "Aufsprachedienst für wissenschaftliche Fachliteratur (ADW)" und veranstaltet bundesweite Treffen blinder und sehbehinderter Studie-render. www.dvbs-online.de, e-Mail: info@dvbs-online.de

Süddeutsche Blindenhör- und Punktschriftbücherei e.V. (SBH):

nächstgelegene Hörbibliothek: Siemensstraße 52a, 70469 Stuttgart, Tel: (0 71 1) 13 53 10 0, Fax: (0 71 1) 13 53 10 20.

Emil-Krückmann-Bibliothek (der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V.):

verleiht sowohl Hörbücher als auch Bücher in Punktschrift. Postfach 1160, 35001 Marburg, Tel: (0 64 21) 60 60, Fax: (0 64 21) 60 62 29, E-Mail: info@blista.de, Homepage: http://www.blista.de

Universitätsbibliothek Dortmund:

betreibt den  maßgeblichen Katalog für sehgeschädigtengerecht umgesetzte Literatur (SehKOn) im deutschsprachigen Raum (www.ub.uni-dortmund.de/sehkon), Vogelpothsweg 76, 44227 Dortmund,
Tel: (0 23 1) 75 54 0 17, E-Mail: SfBS@ub.uni-dortmund.de, Internet: http://www.ub.uni-dortmund.de/sfbs/sehkon.html.

Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.:

bietet auch einen Textumsetzungsservice (in Blindenschrift, auf Hörkassette oder in Großdruck) an.
Arnulfstr. 22, 80335 München, Tel: (0 89) 55 98 80, rund-um-die-Uhr-Service (0 89) 55 98 81 44, Fax: (0 89) 55 98 83 36,
E-Mail: bit@bbsb.org, Internet: http://www.bbsb.org/

Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT):

bietet neben einer umfangreichen Mediathek, deren Bestand auch per Fernleihe bezogen werden kann, auch die (kostenpflichtige) Aufbereitung von Studienliteratur in elektronischer Form an.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS),

Engesserstr. 4 (Geb. 20.51)
D 76131 Karlsruhe

Tel: +49(0)721-608-42760
Fax: +49(0)721-608-42020

E-Mail: info@szs.kit.edu

Website: www.szs.kit.edu

Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) der Universität Dortmund:

hat verschiedene Publikationen herausgebracht, die auf www.dobus.uni-dortmund.de (-> Veröffentlichungen) bestellt werden können.
(Hinweisen möchten wir vor allem auf den unter Punkt 9 bei "Aus der Arbeit der IbS" zu findenden Titel "Probleme Sehgeschädigter bei der Literaturbeschaffung im Studium").
DoBus Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium, Emil-Figge-Straße 50, 44221 Dortmund, Tel. (02 31)7 55 28 48.

Leihfristen der Universitätsbibliothek (UB)

Die reguläre Leihfrist von vier Wochen zuzüglich der zweimaligen Verlängerung muss auch von sehbehinderten Studierenden eingehalten werden. Wenn die Verlängerung aber wegen einer Vormerkung nicht möglich ist, bietet die UB an, die benötigten Bücher auf Wunsch zusätzlich zu beschaffen.
Anschaffungsvorschläge können unter www.ub.uni-heidelberg.de/allg/benutzung/bereiche/vorschlag.html abgegeben werden. Als Begründung für die Anschaffung können Sie auf Ihre Sehbehinderung hinweisen.

Computerarbeitsplätze

Lesesaal der Universitätsbibliothek Altstadt:

dort befindet sich ein PC mit Internetanschluss, der mit einem 21-Zoll-Monitor ausgerüstet ist, so dass ihn auch Studierende mit Sehbehinderung benutzen können.

Juristisches Seminar:

dort befindet sich ebenfalls ein Bildschirmlesegerät. Fragen Sie an der Pforte nach dem genauen Standort.

Psychologisches Institut:

es befindet sich ein Bildschirmlesegerät in der Institutsbibliothek.

 

Gut möglich, dass es auch in anderen Instituten und deren Bibliotheken Lesegeräte gibt, zögern Sie nicht, danach zu fragen!

 

Es gibt außerdem die Möglichkeit, Ihren Laptop oder mobile Geräte an das WLAN-Netzwerk anzuschließen. In den meisten Gebäuden der Universität ist über "Eduroam" der Internetzugang möglich. Nutzerkennung ist Ihre Uni-ID. Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Universitäts-Rechenzentrums.

Technische Sehhilfen

An der Universitätsaugenklinik, Sektion ophthalmologische Rehabilitation, Im Neuenheimer Feld 400, können Sehbehinderte vergrößernde Sehhilfen sowie entsprechende elektronische Hilfsmittel erproben und sich ggf. verordnen lassen. Terminvereinbarungen unter Tel: (0 62 21) 56 66 43, Fax: (0 62 21) 56 25 24 und E-Mail: kr@uni-hd.de (http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Low-Vision.344.0.html).

Fernstudium

Die Studienangebote der Fernuniversität Hagen können prinzipiell auch von sehbehinderten und blinden Studierenden wahrgenommen werden, die regulär an einer anderen Universität eingeschrieben sind. Die meisten Kurse können wahlweise in Punktschrift, auf Audiokassette oder auf Diskette bezogen werden.
Kontakt: FernUniversität Hagen-ZMI, Zentrum für Medien und IT, Arbeitsbereich "Audiotaktile Medien", Universitätsstraße 21/ AVZ, 58084 Hagen, Tel.: (0 23 31) 98 74 21 8 (Hr. Heuer), e-Mail: at-medien@FernUni-Hagen.de. Internet: www.fernuni-hagen.de/at-medien.

Presseangebote

Zahlreiche renommierte Tages- und Wochenzeitungen, wie beispielsweise Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, Der SPIEGEL und FOCUS, können  in elektronischem Format von der Stiftung Blindenanstalt Frankfurt a. M. bezogen werden. Die elektronische Zeitung wird anschließend vom Computer mit Hilfe einer speziellen Software vorgelesen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Orientierungshilfe

Zur leichteren Orientierung als Studienanfänger*in im Raum Heidelberg/Mannheim stehen Ihnen Herr Kappen und Frau Lang vom Reha-Team Sehwerk gerne mit einem Mobilitätstraining zur Seite. Nähere Informationen zu Mobilitätstrainings finden Sie online.

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 09.03.2021