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InstrumenteHochschulexterne Gutachten

Im qualitätsgesicherten Einrichtungsprozess eines Studiengangs sowie im (Re-)Akkreditierungs­verfahren (Q+Ampel-Verfahren) eines bereits bestehenden Studiengangs an der Universität Heidelberg wird hochschulexterne Expertise eingebunden.

    Gegenstand der Begutachtung durch hochschulexterne Gutachter/-innen ist das Studiengangkonzept

    • mit Fokus auf fachwissenschaftliche Inhalte und Profil (externe fachwissenschaftliche Begutachtung),
    • mit Fokus auf Absolventenprofil und Berufsperspektiven (externe berufspraktische Begutachtung),
    • mit Fokus auf Attraktivität und Studierbarkeit (externe studentische Begutachtung).

    Das Fach schlägt je drei hochschulexterne fachwissenschaftliche, berufspraktische und studentische Gutachter/-innen nach definierten Ein- und Ausschlusskriterien vor. Das heiQUALITY-Büro überprüft die Eignung der Gutachter/-innen insbesondere mit Blick auf deren Unbefangenheit und gibt den finalen Vorschlag über die Reihenfolge, in der sie angefragt werden, an das Prorektorat für Qualitätsentwicklung. Das heiQUALITY-Büro übernimmt Anfrage und Kommunikation mit den Gutachter/-innen und übermittelt ihnen die Weblinks zu den wichtigsten online verfügbaren Informationen zum Studiengang, anhand derer die Gutachter/-innen schriftlich Antworten auf ein definiertes Fragenset formulieren. Die Fragen orientieren sich an den Qualitätskriterien der Universität und variieren an den entsprechenden Stellen je nach Fokus des Gutachtens. Die Antworten gehen in die Q+Ampel-Dokumentation ein, in der das Fach dazu Stellung nimmt. Die Anwesenheit in der Q+Ampel-Klausursitzung ist nicht vorgesehen. Auf Wunsch von Fach und/oder SBQE und/oder Rektorat können die Gutachter/-innen aber erneut mündlich oder schriftlich ins Verfahren eingebunden werden. Eine explizite Zustimmung zu einer anonymen oder namentlichen Veröffentlichung des Gutachterfazits im Rahmen des Berichtswesens der Universität wird seit dem WiSe 2018/19 eingeholt.

    Wie in § 25 StAkkrVO (Studienakkreditierungsverordnung – Verordnung des Wissenschaftsministeriums vom 18.04.2018) vorgesehen, tritt bei Studiengängen mit dem Abschlussziel Lehrer an die Stelle des berufspraktischen Gutachtens ein Gutachten des Kultusministeriums. Bei Studiengängen mit dem Abschlussziel Pfarramt tritt an die Stelle des berufspraktischen Gutachtens ein Gutachten der jeweils zuständigen Landeskirche. 

    Auch in diesen Fällen wird die Akkreditierungsentscheidung mit oder ohne Auflagen durch das Rektorat der Universität auf Empfehlung der Senatsbeauftragten für Qualitätsentwicklungen ausgesprochen. Ab dem 01.10.2020 wird dazu vorher die Zustimmung des Kultusministeriums und/oder der jeweils zuständigen Landeskirche eingeholt. Sie werden vor der Vorlage des Verfahrens im Rektorat gebeten, die Stellungnahme der Senatsbeauftragten und deren Akkreditierungsempfehlung mit entsprechenden Auflagen und Empfehlungen zu kommentieren und ggf. Auflagen und Empfehlungen zu ergänzen. Ohne diese Zustimmung erfolgt keine Vorlage des Verfahrens im Rektorat.