4EU+ Steckbriefe Educational Projects
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Masters in Bioinformatics Network
Im Rahmen des Masters in Bioinformatics Network soll ein enger Austausch zwischen Masterprogrammen in Bioinformatik der beteiligten Universitäten stattfinden. Dazu sollen geteilte Lehrveranstaltungen und gemeinsame Workshops stattfinden, sowie Austausche von Studierenden zwischen den beteiligten Universitäten ermöglicht werden. Als erste gemeinsame Veranstaltung findet im WS20/21 ein Projekt-Modul statt, bei dem Teams aus den verschiedenen Universitäten an einem gemeinsamen bioinformatischen Projekt arbeiten (z.B. Auswertung von genomischen Daten). Es findet eine Betreuung vor Ort sowie ein Austausch mit Teams anderer Universitäten statt. Die Ergebnisse werden in einem Workshop präsentiert, wo eingeladene Experten vortragen, und die Projekte der Studierenden bewerten. Weiterhin sind Vorlesungen geplant, die über Streaming für die Studierenden der anderen Universitäten zugänglich sind, sowie Austausche von Dozenten für Blockveranstaltungen und Studierenden (bis zu 3 Monate) geplant.
Ansprechpartner in Heidelberg
Carl Herrmann, Medizinische Fakultät Heidelberg & BioQuant
carl.herrmann@bioquant.uni-heidelberg.de
Karl Rohr, IPMB, Universität Heidelberg & BioQuant
Philotrans Cooperative Network
Philotrans ist ein innovatives akademisches Kooperationsnetzwerk, das ein gemeinsames Lehrangebot für Studierende der Fremdsprachen- und Übersetzungswissenschaften zusammenführt und schafft. Das Projekt umfasst einen flexiblen Austauschrahmen für verschiedene Arten der Mobilität und Zusammenarbeit. In der Pilotphase des Projekts werden mehrere Online-Kurse für BA-, MA- und PhD-Studenten der Partneruniversitäten zur Verfügung gestellt.
Ansprechpartner in Heidelberg
Prof. Dr. Vahram Atayan, Institut für Übersetzen und Dolmetschen
vahram.atayan@iued.uni-heidelberg.de
Bettina Fetzer, Institut für Übersetzen und Dolmetschen
Europe as a discourse community
Unser Projekt basiert auf der Annahme, dass sich die Bürger Europas im diskursiven Umgang mit Fakten und Fachinhalten und insbesondere beim Transfer von Expertenwissen aus verschiedenen Bereichen in einer Diskursgemeinschaft bewegen – trotz der vordergründig einzelsprachlichen Kulturbindung. Wir arbeiten an einer korpusbasierten, kontrastiven Methodologie, die qualitative und quantitative Verfahren kombiniert, als Grundlage für eine multilinguale und sprachvergleichende Diskurslinguistik. Ziel des Projektes ist es, eine sukzessiv erweiterbare, multilinguale Methodenplattform zur kontrastiven Untersuchung sprachübergreifender Diskurse zu entwickeln und an einem spezifischen Diskurs zu testen. Damit sollen je sprachgebundene Sachverhaltsdarstellungen, Diskursperspektiven, Denkstile und Interpretationsroutinen transparent gemacht werden.
In der Pilotphase des Projekts dient uns zunächst der Impfstreit als europaweiter Diskursgegenstand. Das Thema wurde einerseits aufgrund der hohen gesellschaftlichen Relevanz und Emotionalität und andererseits aufgrund einer spezifischen Kombination aus allgemeinen und fachlichen Inhalten ausgewählt. Anhand eines kleinen Zeitungsartikelkorpus identifizieren und analysieren wir relevante Diskursparameter, bei denen wir Annotationen auf einer autosemantischen Mikro- und einer abstrakten, interpretationsbasierten Makroebene miteinander kombinieren und im Hinblick auf verschiedene Fragestellungen auswerten.
Ansprechpartner in Heidelberg
Prof. Dr. Ekkehard Felder, Germanistisches Seminar
ekkehard.felder@gs.uni-heidelberg.de
Prof. Dr. Vahram Atayan, Institut für Übersetzen und Dolmetschen
vahram.atayan@iued.uni-heidelberg.de
Bettina Fetzer, Institut für Übersetzen und Dolmetschen
Development of an innovative educational program for students concerning the methods of prevention and rules of conduct towards victims of gender-based mobbing and violence - online course
Ziel des Projektes ist es, ein innovatives Bildungsprogramm für Studierende gegen geschlechtsspezifisches Mobbing und Gewalt zu entwickeln und die Wirksamkeit des Onlinekurses in mehreren EU-Ländern zu messen. Eine der Aufgaben von Universitäten sollte es sein, Hochschulabsolventen/innen auf eine angemessene Reaktion in Bezug auf geschlechtsspezifische Gewalt vorzubereiten. Dies betrifft insbesondere Hochschulabsolventen/innen, die bei ihrer künftigen beruflichen Tätigkeit u.a. im Bereich Bildung und Gesundheitswesen mit Mobbing und Gewalt konfrontiert sein werden. Im Rahmen des Onlinekurses wird den Studierenden Wissen über das Vorkommen, die Ursachen und die Folgen von geschlechtsspezifischem Mobbing vermittelt und die Maßnahmen der Präventionsarbeit vorgestellt. Ein Schlüsselelement des Programms ist die multidisziplinäre und interdisziplinäre Vernetzung.
Ansprechpartner in Heidelberg
Prof. Dr. Dieter Dölling
doelling@krimi.uni-heidelberg.de
Barbara Horten
MOVE - Manage and Organize Virtual Excursions
MOVE is an innovative bottom-up project to design online virtual excursions (incl. drone surveys) and foster the active participation of students.
Master students will set-up a cutting-edge Geoscience field excursion:
- define scientific themes, effective targets and shared tasks
- organize webinars with experts
- identify locking points, refine itinerary and objectives
- elaborate film strategy (scenario/screencast)
- design outreach products
- run the excursion
This student-centred project will stimulate student's skills (curiosity, initiative, in-depth critical scientific thinking) and eagerness to engage in both active learning and outreach. Through MOVE, students will develop a personalised learning pathway and acquire the set of competences expected from 4EU+ students.
Project outcomes:
- Personalised learning, transferable skills, short-term mobility
- Real-time shared field experience
- Virtual excursion and films as MOOC
- Public outreach on institutional websites
Ansprechpartner in Heidelberg
Prof. Dr. Lucie Tajcmanova, Institut für Geowissenschaften, Heidelberg