4EU+ Steckbriefe Educational Projects

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Natural Hazards and Environmental Change

Prof. Dr. Olaf Bubenzer

Dr. Stefan Hecht

Geographisches Institut der Universität Heidelberg

Universität Heidelberg

Charles Universität Prag  Universität Mailand
Voraus. Sommer 2021
Die trilaterale Zusammenarbeit dient der Kompetenzerweiterung seitens der Studierenden hinsichtlich der wichtigsten Herausforderungen bei der Erforschung der Auswirkungen von Umweltveränderungen und damit verbundenen Naturgefahren. Methodisch wird sich auf den Einsatz moderner Labor- und Feldanalysemethoden und komplementärer Technologien konzentriert. Das Projekt ist studierendenzentriert und ermöglicht die Schaffung individueller Lernwege innerhalb der Besuche und Feldkurse an den drei Partneruniversitäten.
Smart Cities for Ageing Societies

Prof. Dr. Christiane Schwieren

Alfred Weber Institut für Wirtschaftswissenschaften 

Heidelberg, Prag, Warschau, Mailand

Start im WS
Altern ist die größte Herausforderung für die Städte der Zukunft, insbesondere hinsichtlich Pandemien und Klimawandel. Ziel dieses Online-Seminars ist die Analyse von smart city-Konzepten zum aktiven Altern. Im Fokus stehen dabei Interaktionen in zunehmend älteren Städten, um Strategien für die aktive Einbindung von Senioren in Arbeitswelt und Gesellschaft zu entwickeln. Das Projekt basiert auf Forschungsseminaren, in denen Studierende und Wissenschaftler des Alterns und smart city-Designs Probleme und Lösungsansätze diskutieren. Expertenvorträge aus dem öffentlichen Bereich, aus NGOs, privaten Unternehmen sowie innovativen Start-Ups beleuchten neue Probleme bei der Umsetzung von praktischen Lösungen und Potenziale des technologischen Wandels.
Methods of Prevention and Rules of Conduct towards Victims of Gender-Based Mobbing and Violence

Prof. Dr. Dieter Dölling

Barbara Horten 

Universität Heidelberg, Charles Universität Prag, Universität Warschau, Universität Kopenhagen, Universität Mailand
Das Projekt will ein innovatives Bildungsprogramm gegen geschlechtsspezifisches Mobbing und Gewalt entwickeln und die Wirksamkeit des Onlinekurses in mehreren EU-Ländern messen. Universitäten sollten gerade die Hochschulabsolvent*innen auf eine angemessene Reaktion bezüglich geschlechtsspezifischer Gewalt vorbereiten, die bei künftigen beruflichen Tätigkeiten (z.B. im Bildungs- und Gesundheitswesen) mit Mobbing und Gewalt konfrontiert werden. Dieser Onlinekurs vermittelt den Studierenden Wissen über das Vorkommen, die Ursachen und die Folgen geschlechtsspezifischen Mobbings, stellt Präventions-Maßnahmen vor und ermöglicht multi- und interdisziplinäre Vernetzung. Online-Seminar.
MOVE — Manage and Organize Virtual Excursions

Prof. Dr. Lucie Tajcmanova

Institut für Geowissenschaften der Universiät Heidelberg 

Heidelberg, Prag, Sorbonne/Paris
Erste Runde: Okt. 2020 - Sept. 2021. 

•    Start im Oktober 2020 für Master-Studierende (wegen COVID ab 21. November 2020)

•     Strategie, Ziele, Reiseplan bis Sommer 2021 (durch Kurz-Mobilität #1)

•    Exkursion und Film im frühen Herbst 2021 (z.B. September) mit Master-Studierenden (Mobilität #2)
MOVE ist ein innovatives Projekt mit Bottom-up-Ansatz, um virtuelle Online-Exkursionen (inkl. Drohnen-Erkundungen) zu planen und die aktive Teilnahme von Studierenden zu fördern. Studierende im Master werden befähigt, innovative geowissenschaftliche Exkursionen zu planen und durchzuführen (inkl. der Entwicklung von Aufgaben und Zielen, Reiseplanung, Organisation von Experten-Webinaren, aufwendigen Filmstrategien wie Screencast, Öffentlichkeitsarbeit, etc.). Dieses Projekt ist lernerzentriert und sein individuell gestaltetes Lernen fördert für 4EU+-Student*innen typische Kompetenzen wie Selbstinitiative, kritisches / wissenschaftliches Denken, Neugier, Experimentierfreude und Transferfähigkeit.
Masters in Bioinformatics Network

Carl Herrmann

Medizinische Fakultät Heidelberg & BioQuant

Karl Rohr

IPMB der Universität Heidelberg & BioQuant 

Heidelberg, Prag, Sorbonne/Paris, Warschau, Mailand
09.10.2020
Das Masters in Bioinformatics-Network plant einen engen Austausch zwischen den Bioinformatik-Programmen der beteiligten Universitäten. Dazu finden geteilte Lehrveranstaltungen und Workshops statt; allen Beteiligten zugängliche Vorlesungen sowie Austausche für Studierende und Dozenten sind geplant. Die erste gemeinsame Veranstaltung ist ein Projekt-Modul (WS 2020-21), bei dem Teams der Universitäten an einem bioinformatischen Projekt arbeiten (z.B. Auswertung genomischer Daten), mit Betreuung vor Ort sowie Austausch mit den anderen Universitäten. In einem von Experten geleiteten Workshop werden die Projekt-Ergebnisse abschließend präsentiert und bewertet.
Plurality of Memories in Europe in a Global Perspective
Prof. Dr. Tanja Penter, Historisches Seminar, Professur für Osteuropäische Geschichte
Heidelberg, Prag, Sorbonne/Paris, Warschau, Kopenhagen, Mailand
Oktober, 2022
Dieses Projekt entwickelt ein spezifisches Angebot von ECTS-Kursen für Masterstudierende und Doktorand*innen im Bereich Memory Studies. Der Aufbau eines solch interdisziplinären Programms soll das Verständnis von Pluralität innerhalb einer europäischen Identität erhöhen. Studierende erlernen Theorien, Methodologien, kulturell geprägte Diplomatie, visuelle Repräsentation und das Handhaben von Überlieferung. Ein spezieller Fokus liegt auf „hands-on“-Aktivitäten und direkter Beteiligung der Studierenden an der Forschung. Ziel ist die Entwicklung eines Pilot-Programms, welches die Grundlage für eine Spezialisierung in Memory Studies bilden soll.
Master Degree Program in Artificial Intelligence Technologies and Applications
Kopenhagen, Heidelberg, Mailand, Prag, Paris/Sorbonne
voraussichtlich akademisches Jahr 2021-22
Dieses Projekt entwickelt das Masterprogramm „Künstliche Intelligenz“ (AI), welche zukünftig in Bereichen wir Industrie, Politik und Bildungswesen eine wichtige Rolle spielen wird. Das Masterstudium vereint theoretische Grundlagen mit interdisziplinären Methoden, Technologien und Einsatzmöglichkeiten, um eine forschungsorientierte Ausbildung bieten zu können, die Innovation, Unternehmertum und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt fördert. Strukturell an die Heimatuniversitäten angepasst sollen diese zunächst die theoretischen Grundlagen vermitteln, während das zweite Spezialisierungs-Jahr an einer Partneruniversität verbracht wird, welches nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussarbeit mit einem Doppelabschluss beider Universitäten endet.