Förderung4EU+ bewirbt sich um Förderung in der Pilotausschreibung „Europäische Hochschulen“

28. Februar 2019

Prag, Heidelberg, Sorbonne/Paris, Warschau, Kopenhagen und Mailand bilden strategisches Netzwerk

Die 4EU+ European University Alliance – ein länderübergreifender Zusammenschluss von sechs starken Forschungsuniversitäten mit Beteiligung der Ruperto Carola – bewirbt sich um eine Förderung im Rahmen der Pilotausschreibung „Europäische Hochschulen“. Einen entsprechenden Antrag haben die Karls-Universität in Prag (Tschechien), die Universität Heidelberg (Deutschland), die Universität Sorbonne in Paris (Frankreich) und die Universität Warschau (Polen) gemeinsam mit den Universitäten in Kopenhagen (Dänemark) und Mailand (Italien) am 28. Februar 2019 eingereicht. Mit der Förderung strategischer Hochschulpartnerschaften im Rahmen von Erasmus+ ist das Ziel verbunden, Forschung und Lehre in Europa in neuen Strukturen zu bündeln und den europäischen Bildungsraum zu stärken.

Logo 4EU+

Die Partnerschaft von 4EU+ baut auf bereits bestehenden bilateralen und multilateralen Kooperationen auf, will jedoch die Zusammenarbeit der sechs Universitäten in den Bereichen Forschung, Lehre, Studium, Transfer und Verwaltung intensivieren und auf einer neuen Ebene verankern. In einem gemeinsamen Leitbild bekennen sich die Partner der Allianz zur Verantwortung der Universitäten, Lösungen für globale Herausforderungen zu erarbeiten. Zu den Arbeitsfeldern sollen insbesondere Gesundheit und demografischer Wandel, Europa in einer sich wandelnden Welt, die Transformation von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Fragen der Biodiversität und einer nachhaltigen Umwelt gehören.

Die European University Alliance, ursprünglich 4EU, wurde im März vergangenen Jahres von den Universitäten Prag, Heidelberg, der Sorbonne in Paris und Warschau gegründet und im Oktober 2018 mit Kopenhagen und Mailand zu 4EU+ erweitert. Der Zusammenschluss beruht auf der Idee einer europäischen Universität, die auf akademischer Freiheit und Autonomie aufbaut, einen gerechten Zugang zu Bildung gewährleisten will und die nächsten Generationen von Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern ausbilden wird. Der Antrag der Universitätsallianz im Rahmen der Ausschreibung „Europäische Hochschulen“ wird von mehr als 20 Partnern unterstützt, darunter Nichtregierungsorganisationen, regionale Behörden und Partner aus der Wirtschaft.