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NAR-Seminar: Kunst und Demenz

Pressemitteilung Nr. 23/2019
21. Februar 2019
Veranstaltung des Netzwerks AlternsfoRschung an der Universität Heidelberg

Zu einem öffentlichen Seminar über „Kunst und Demenz“ lädt das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg am Donnerstag, 28. Februar 2019, ein. Auf dem Programm stehen dazu drei Vorträge von Experten, die sich mit den Wirkungen einer Theatertherapie bei Demenzerkrankungen, mit künstlerischen Ausdrucksformen Betroffener sowie den Werken dementer Künstler beschäftigen. Die zweistündige Veranstaltung findet in der Aula der Neuen Universität statt und beginnt um 17 Uhr. Nach den Vorträgen sind Fragen an die Fachleute möglich.

Aus einer Theatertherapiestunde für Menschen mit Demenz berichtet der Therapeut Björn Kaltwasser. Er wird den Ablauf einer solchen Stunde exemplarisch schildern und aufzeigen, wie die Teilnehmer auf Improvisations-, Bewegungs- und Meditationsübungen reagieren. Im zweiten Beitrag befasst sich Dr. Oliver Schulz mit dem Zusammenspiel von Kunst und Demenz. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Betroffene trotz kognitiver Einschränkungen, Gedächtnisverlust und sozialer Isolation über die Kunst „zu Wort“ kommen können. Der Referent ist bildender Künstler und hat über viele Jahre mit Menschen, die von Demenz betroffen sind, gearbeitet. Um Werke dementer Künstler aus der Sammlung Prinzhorn am Universitätsklinikum Heidelberg geht es im Vortrag von Privatdozent Dr. Thomas Röske. Der Leiter der Sammlung präsentiert Werke, die durch Individualität sowie durch ihre Nähe zu Strömungen der Moderne und der zeitgenössischen Kunst geprägt sind. Das NAR-Seminar moderiert Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Direktoriumsmitglied des Netzwerks AlternsfoRschung.

Im Netzwerk AlternsfoRschung beschäftigen sich Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Mediziner und Ökonomen interdisziplinär mit den verschiedenen Aspekten des Alterns.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 21.02.2019
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