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Tagungen und Workshops

2019

Sg Kulturerbe Uebersicht Web

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studium Generale befassen sich im Wintersemester 2018/19 Wissenschaftler*innen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen mit dem Motto "Im Kampf um das 'Kulturelle Erbe'". Die Reihe spiegelt die Vielfalt des Themas wider: Es geht um Kulturerbe als Menschenrecht, um unerwünschtes Kulturerbe, um Fälschungen, digitales Erbe und den Reisanbau in Südostasien als Ausdruck immateriellen Kulturerbes. Das HCCH hat die Reihe mitentwickelt und sieht sie als Ausblick auf den neu einzurichtenden MA-Studiengang "Cultural Heritage und Kulturgüterschutz". Dieser wird die im Studium Generale aufgezeigten Facetten des Themas zum Beispiel in Form einer jährlichen Ringvorlesung, institutionalisieren und fest in der Universitätslandschaft verankern. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

 

 

 

Abb. 64 Schuttern Die Ehemalige Kloster- Und Heutige Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt Von Südosten Das Kloster Schuttern gehört zur Reihe der frühesten Klostergründungen im deutschen Südwesten. Seine Bedeutung in der karolingischen Epoche ist daran abzulesen, dass es Anfang des 9. Jh. zu den vermögendsten fränkischen Abteien gezählt wurde und in dieser Zeit über ein leistungsfähiges Skriptorium verfügte, aus dem etwa das berühmte ‚Schutterner Evangeliar‘ (heute in London) hervorging.

Am 22. Februar 2019 wird um 18.00 Uhr das Klostermuseum in Schutter feierlich eröffnet. Die Gemeinde Friesenheim und der Historische Verein Schuttern 306 e. V. haben das Museum gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Studierenden der Universität Heidelberg neu gestaltet. Die offizielle Einladung dazu finden Sie hier.

 

 

2019-06 BerufsinformationsabendDas Insitut für Europäische Kunstgeschichte und das HCCH richten am 27. Juni um 18.00 Uhr c. t. wiederum einen gemeinsamen Berufsinformationsabend aus. Die Veranstaltung findet im Institut für Europäische Kunstgeschichte, Graimberg-Raum, Seminarstr. 4, 69117 Heidelberg statt und steht allen Studierenden und Interessierten offen.

Die Kunsthistorikerin Dr. Corina Meyer von der Universität Stuttgart wird unter dem Motto "Objekte, Konzepte, Perspektiven" das Phänomen der "zwei Kunstgeschichten" in Museum und Universität mit ihrem unterschiedlichen Publikum, verschiedenen Werten und differierenden Forschungskonzepten in den Fokus stellen. Der Vortrag geht den jeweiligen Fokussen und Erwartungen der Institutionen Museum und Universität nach und beleuchtet am Beispiel von umgesetzten Forschungs- und Lehrprojekten Schnittstellen fruchtbarer Kooperationen.

 

 

Kiallitas Plakat Am 27. Juni um 18.00 Uhr referieren Dr. Orsolya Heinrich-Tamáska und Dr. Roland Prien im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung zum Thema "Ergebnisse der deutsch-ungarischen Ausgrabungen in Keszthely-Fenékpuszta" im Senatssaal der Alten Universität.

Vom 26. April bis 30. Juni 2019 wird im Universitätsmuseum die Ausstellung "Castrum Virtuale. Rekonstruktion eines spätantiken Fundorts am Plattensee" gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.

Im 4. Jh. n. Chr. wurde auf dem Boden der römischen Provinz Pannonien in Keszthely-Fenékpuszta eine 15 ha große Festung errichtet. Die im späten 19. Jh. begonnenen archäologischen Untersuchungen am Westufer des Plattensees haben Wehr- und Monumentalbauten sowie zahlreiche Gräber aufgedeckt. Sie bieten Einblicke in die über 300 Jahre fortdauernde Besiedlungsgeschichte dieses Platzes. Die Universität Heidelberg forscht seit 2009 gemeinsam mit dem GWZO Leipzig und dem Balatoni Museum Keszthely an diesem Fundort. Die Ausstellung widmet sich den verschiedenen Möglichkeiten der Visualisierung der Ausgrabungsergebnisse in Form von 3D-Rekonstruktionen, Lebensbildern und Modellen.
Die Rhein-Neckar-Zeitung hat am 14. Mai 2019 über die Ausstellung berichtet. Den vollständigen Artikel finden Sie hier

 

Digitizing Bureaucracy Poster_ Am 05. und 06. Juli 2019 findet ein internationaler Workshop zum Thema "Seals, Stamps, and Administration.
Digitizing Bureaucracy - Preserving Heritage"
im Karl-Jaspers Zentrum in Heidelberg statt. Die Keynote Lecture wird von Dr. Klaus Wagensonner (Yale University) bestritten, abends sind Sie alle herzlich zu einem Vortrag von Dr. Michael Müller-Karpe (RGZM Mainz) und KHK Eckard Laufer (Landeskriminalamt Hessen) zum Thema "„Vom Handel mit Antiken zweifelhafter Herkunft: Die Zerstörung einer Erkenntnisquelle – aus archäologischer und polizeilicher Sicht“ eingeladen. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie hier. Eine Anmeldung zum Workshop sollte bitte per Mail an Frau Kristina Sieckmeyer (kristina.sieckmeyer@ori.uni-heidelberg.de) erfolgen.

 

 

 

 

Programm Workshop Literaturalskulturelleserbe Seite 1Am Freitag, den 12. Juli 2019 findet von 09.15 bis 16.15 Uhr ein Workshop zum Thema "Literatur als Kulturelles Erbe" im Marsilius-Kolleg, Im Neuenheimer Feld 130.1, Seminarraum 1 statt. Der Workshop wird von der Neuphilologischen Fakultät in Kooperation mit dem HCCH ausgerichtet. Das vollständige Programm finden Sie hier. Um Anmeldung bis zum 08. Juli 2019 an Dr. Martina Engelbrecht (engelbrecht@uni-heidelberg.de) wird freundlich gebeten.

 

 

 

 

 

Forschungskolloquium UfgAm 09. Juli von 09.00 bis 13.00 Uhr findet eine Seminardiskussion mit Prof. Dr. Susan Pollock zum Thema "Archäologie der Moderne und Archäologie in der Moderne" statt. Um Anmeldung bei Prof. Thomas Meier (thomas.meier@zaw.uni-heidelberg.de) wird gebeten.

Im Rahmen des Forschungskolloquiums des Instituts für Ur- und Frühgeschichte im Sommersemester 2019 richtet das HCCH gemeinsam mit der UFG eine Seminardiskussion aus. Dazu ist es gelungen Prof. Dr. Cornelius Holtorf, UNESCO-Lehrstuhlinhaber in Heritage Futures der Linnaeus Universität, Schweden, als Gast zu gewinnen, der das Thema „Ist ‚Kulturerbe‘ zukunftsfähig. Kritische Thesen zu archäologischem Kulturerbe, kultureller Identität und Begrenzungen unseres Denkens für die Zukunft“ gemeinsam mit uns am 25. Juni 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr diskutieren wird. Zur Vorbereitung wird am 18. Juni, von 14.00 bis 16.00 Uhr bereits eine Sitzung stattfinden. Beide Veranstaltungen finden im Senatssaal der Neuen Universität (2. OG.) statt. Auch die anderen Veranstaltungen sind für die Mitglieder des HCCH sicherlich interessant und können besucht werden. Insbesondere möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Seminardiskussionen mit Susan Pollock am 09. Juli und am 23. Juli mit Dr. Alfredo Gonzáles-Ruibal aufmerksam machen. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

 

2018

Plakat Final

Schrift ist überall. Unser Alltag ist ohne Schrift nicht vorstellbar.Sie begegnet uns auf Verkehrsschildern, beim Bäcker, auf der Zuckerdose, in SMS, in Briefen, in Büchern, auf Hauswänden, auf dem kleinen Zettelchen im Pullover... Treten Sie einen Schritt zurück aus der beschrifteten Gegenwart. Lernen Sie ungewöhnliche, alte oder besonders wertvolle Schriftstücke kennen. Dazu laden Sie das Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) und der Sonderforschungsbereich 933 "Materiale Textkulturen" der Universität Heidelberg mit zwölf Sammlungen und Museen in und um Heidelberg ein, die zu diesem Anlass sonst unzugängliche Objekte hervorholen oder Ihnen bereits bekannte in neues Licht rücken.

Die Ortstermine finden an jedem zweiten Donnerstag im Monat von 17.00 - 18.00 Uhr statt. Da unsere Schriftstücke zum Teil in kleinen, sonst geschlossenen Sammlungen verwahrt werden, können immer nur 15 Teilnehmer zu einer Veranstaltung kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze vergeben wir im Losverfahren. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail um sich und max. eine weitere Person anzumelden. Wir losen die Teilnahme unter den eingegangenen Anmeldungen für jeden Termin aus. Wenn Sie gelost wurden, erhalten Sie eine Woche vor der Veranstaltung eine Anmeldebestätigung. Leider verfügen nicht alle Einrichtungen über barrierefreie Zugänge. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie darauf angewiesen sein sollten. Vielen Dank!

Sie können uns bei Fragen per E-Mail oder telefonisch unter 06221 - 54 3964 erreichen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Ausstellung "stolen past - lost future" vom 12. November bis 05. Dezember 2018 im Foyer der Neuen Universität Heidelberg

Plakat Stolenpast A1

Am Samstag, dem 01. Dezember 2018, um 14.00 Uhr findet in der Alten Aula der Universität Heidelberg begleitend zur Ausstellung "stolen past - lost future" eine Podiumsdiskussion statt. Das international besetzte Panel diskutiert zum Thema "Illicit trafficking in cultural property". Der Rektor der Universität Heidelberg wird begrüßen. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es noch einmal die Möglichkeit, die Ausstellung im Foyer der Neuen Universität zu besuchen.

 

Wir laden Sie herzlich ein. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

Berufsinformationsabend mit dem Thema "Schnittstelle zwischen Kunst und Recht: Museen und Kunstmarkt im politischen und juristischen Streit" am 18. Januar 2018 um 18.00 c. t. 

Das Netzwerk Kunst und Kultur des Instituts für Europäische Kunstgeschichte (IEK) und das HCCH bieten wiederum einen Berufsinformationsabend - nicht nur für interessierte Studierende - an. Die Veranstaltung findet am 18. Januar 2018 um 18.00 Uhr c. t. im Graimberg-Raum des IEK in der Seminarstr. 4 an. Als Referentin konnte Frau Professor Sophie Schönberger (Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Konstanz) gewonnen werden, die zum Thema "Schnittstelle zwischen Kunst und Recht: Museen und Kunstmarkt im politischen und juristischen Streit" spricht.

 

Workshop "Endangerment of Cultural Heritage"

February 23rd to 24th 2018 at Heidelberg University

The Heidelberg Center for Cultural Heritage invites you to the final event of the Summer School Series "Endangerment of Cultural Heritage".The Workshops takes place at Heidelberg University from February 23rd to 24th and aims to bring together former participants of the Summer School Series, young researchers and renowned experts to discuss recent developments. Please find more informations here.

Please contact Johanna Baumgärtel if you have any questions. There is no participation fee, unfortunately, we're not able to offer any financial support, e. g. reimbursement of travel or accommodation costs, either. Please register via e-mail here. The number of participants is limited, though.

 

2017

Sonderführung durch die Ausstellung "Große Welten - Kleine Welten. Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter" am 13. Dezember 2017 um 18.30 Uhr

Wir laden Sie hiermit sehr herzlich zu einer Sonderführung in der Ausstellung "Große Welten - Kleine Welten: Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter" am 13. Dezember 2017 um 18.30 Uhr ein. Der Geschäftsführende Direktor des HCCH, Professor Witschel, und Dr. Roland Prien werden eine exklusive Führung durch die Ausstellung anbieten und mit Ihnen gemeinsam die ausgestellten Objekte von insgesamt mehr als 15 Leihgebern betrachten. Die Ausstellung beleuchtet eine Epoche bedeutender Umbrüche in Ladenburg und dessen Umland. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im unten stehenden Text zur Ausstellungseröffnung.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie freundlich um eine Anmeldung bis zum 11. Dezember an Dr. Roland Prien.

 

Vortrag "From Town to Gown: A University Museum Engaging with the Community" von Wendy Goodridge am 14. Dezember 2017 um 18.00 c.t.

Wir laden Sie herzlich zum Vortrag "From Town to Gown: A University Museum Engaging with the Community" von Wendy Goodridge am 14. Dezember 2017 um 18.00 c.t. im Foyer der Sammlungen (1. Stock), Marstallstraße 6, 69117 Heidelberg ein. Wendy Goodridge ist Kuratorin am Museum of Egytian Antiquities der Universität Swansea.

Breaking down Barriers - wie man Schülerinnen und Schüler für Geschichte und Museum begeistern kann. Ein Erfahrungsbericht aus dem Egypt Center der Universität Swansea. Der Vortrag richtet sich an Sammlungsbetreuende, an Studierende und interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Lesung und Buchvorstellung "5300 Jahre Schrift" am 11. Dezember 2017 um 18.00 Uhr c.t.

Der Sonderforschungsbereich 933 "Materiale Textkulturen" und das HCCH laden am 11. Dezember 2017 um 18.00 Uhr c.t. im "artes liberales - universitas", Mittelbadgasse 7 in der Heidelberger Altstadt zu einer kleinen Lesung und Vorstellung der Publikation "5300 Jahre Schrift" ein. Im Anschluss wird es einen kleinen Umtrunk geben. Der Band wendet sich an eine interessierte Öffentlichkeit jenseits des wissenschaftlichen Fachpublikums. Er geht zurück auf eine "Akademische Mittagspause" an der Universität Heidelberg, d. h. eine Serie von Kurzvorträgen in der Peterskirche, die im Sommersemster 2015 ausgerichtet wurde. In 50 Beiträgen werden 50 Schriftzeugnisse vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser. Weitere Informationen sowie Bildmaterial finden Sie hier.

 

Öffentliche Buchpräsentation LARES-Band "Große Welten - Kleine Welten. Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter" am 12. Dezember um 17.00 Uhr

Aus den Vorbereitungen zur aktuellen Sonderausstellung "Große Welten - Kleine Welten. Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter" ist ein gleichnahmes Buch hervorgegangen, das im Rahmen der Publikationsreihe LARES (LAdenburger REihe zur Stadtgeschichte) erscheint. Folke Damminger, Uwe Gross, Roland Prien und Christian Witschel vermitteln in reich illustrierten Beiträgen die jüngsten Erkenntnisse der historischen und achäologischen Forschung zru Entwicklung Ladenburgs und seines Umlandes im Zeitraum vom 3. bis zum 9. Jh. n. Chr.

Wir laden Sie sehr herzlich zur öffentlichen Buchpräsentation am 12. Dezember 2017 um 17.00 Uhr im Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg ein.

 

2016

Workshop "Webinars in den 'Kleinen Fächern' am 12. Oktober 2016, von 09.00 bis 15.00 Uhr in Heidelberg

Webinars – online Seminare – können Studierende aus aller Welt erreichen. Insbesondere für die ‚Kleinen Fächer‘ bieten sie die Möglichkeit, Studieninhalte über Universitätsgrenzen hinaus zu vermitteln und so die Sichtbarkeit des Faches national und international zu erhöhen. Daher findet am 12. Oktober von 09.00 bis 15.00 Uhr im Schmitthenner Haus (Heiliggeiststraße 17, Heidelberg) ein Workshop statt. Dort wird ein grundlegender Einblick in die Konzeptualisierung und Umsetzung von Webinars angeboten. Externe Referenten und Heidelberger Wissenschaftler berichten von Ihren Erfahrungen im E-Learning und geben Impulse zur Ausrichtung dieser online Seminare.

Anmeldung zum Workshop bis 30. September an ast@uni-heidelberg.de

 

Workshop: „Römische Steindenkmäler im Nordteil der Germania superior und in den Nachbarregionen“

Das Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen und das Heidelberg Center for Cultural Heritage sowie das Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik der Universität Heidelberg richten gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und dem Lobdengau Museum der Stadt Ladenburg einen interdisziplinären Workshop zum Thema "Römische Steindenkmäler im Nordteil der Germania superior und in den Nachbarregionen" aus. Vom 25. bis 26. Februar 2016 kommen in Mannheim und Ladenburg renommierte Wissenschaftler zusammen, um neue Forschungsergebnisse zu präsentieren und diskutieren.

Am 25. Februar 2016 startet die Veranstaltung um 11.00 Uhr im Anna-Reiss-Saal der rem in Mannheim, um 19.00 Uhr wird Professor Henner von Hesberg einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema "Kommunikation in Stein - Eigenheiten und Bedeutung steinerner Bilder und Inschriften für die Gesellschaft der römischen Nordwest-Provinzen" halten. Am 26. Februar geht es um 09.00 Uhr im Domhof-Saal der Stadt Ladenburg weiter. Die Veranstaltung endet dort gegen 14.30 Uhr.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie hier.

Um Anmeldung per E-Mail an Michaela Böttner wird bis zum 15. Februar gebeten.

 

2015

Workshop " Kulturerbe: Erfassbar - Sichtbar - Erfahrbar"

Im Rahmen des HEiKA-MUSIEKE-Projekts findet am Dienstag, den 1. Dezember von 09:30-15:00 Uhr der Workshop„Kulturerbe: Erfassbar – Sichtbar – Erfahrbar“ am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale in Karlsruhe statt.

Weitere Informationen zu Inhalt, Anreise und Anmeldung finden Sie hier.

 

Berufsinformationsabend

Das Netzwerk Kunst und Kultur (NKK) und das HCCH richten gemeinsam einen Berufsinformationsabend für Altertumswissenschaftler und Kunsthistoriker aus. Am Donnerstag, dem 12. November 2015, um 18.00 Uhr c.t. wird Dr. Ulrich Himmelmann (Leiter der Außenstelle Speyer, GDKE) zum Thema "Archäologie in der Pfalz" sprechen und angehenden Wissenschaftlern sein Tätigkeitsgebiet anschaulich erläutern. Der Vortrag findet im Graimberg Raum des Instituts für Europäische Kunstgeschichte in der Seminarstr. 4 statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Workshop „Universitäre Sammlungen in Heidelberg“ am 16. und 17. Juli 2015 im Universitätsarchiv in Heidelberg.

Das Universitätsarchiv und das Heidelberg Center for the Cultural Heritage (HCCH) veranstalten gemeinsam einen Impuls-Workshop „Universitäre Sammlungen in Heidelberg“ am 16. und 17. Juli im Universitätsarchiv in Heidelberg.

Der Workshop beginnt am Donnerstag, dem 16. Juli, um 15.00 Uhr mit kurzen Impulsreferaten von ausgewiesenen Sammlungsexperten. Anhand von Best Practice-Beispielen sollen erfolgreiche Organisationsstrukturen und Initiativen vorgestellt werden, die Anregung für die eigene konzeptionelle Arbeit in Heidelberg bieten können. Am Freitagvormittag (17.7.) referiert der Direktor des Universitätsmuseum Tübingen, Professor Dr. Ernst Seidl, über Aufbau und Konzeption des Tübinger Museums.

Anschließend findet ein interner Arbeitsworkshop statt, in dem Ideen, Initiativen und Vernetzungsstrategien diskutiert werden sollen. Zu Ihrer Information finden Sie das vollständige Programm hier.

 

Workshop "Gerichtssaal der Zukunft" am 22. und 23. Oktober 2015 im Deutschen Krebsforschungszentreum (DKFZ) Heidelberg.

Rechnergestützte Methoden gewinnen vor Gericht zunehmend an Bedeutung, da sie eine Objektive und nachvollziehbare Beweisführung ermöglichen. Diese beginnt mit der Dokumentation von Unfallorten, Tatorten und betroffenen Personen. Dabei werden verstärkt Systeme eingesetzt, die unterschiedlichste 3D-Messdaten liefern. Vor allem in verwandten forensisch arbeitenden Bereichen, wie z.B der Archäologie oder der GeoInformatik werden solche Verfahren erprobt und Methoden zur Auswertung entwickelt.

In diesem Interdisziplinären Umfeld werden Implikationen für die Exekutive und Judikative erörtert, damit die neuen Verfahren in deren täglicher Arbeit angewandt werden können. Dieser Workshop dient daher zur Vernetzung zwischen Informatik und Rechtsmedizin mit dem Ziel neue Techniken und Methoden für die Fragestellungen im Gerichtssaal des 21. Jahrhundert zu erarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

2014

Workshop „Ladenburg und der Lobdengau zwischen dem 3. und dem 9. Jahrhundert n. Chr. – neue archäologische und historische Erkenntnisse“ vom 27. bis 28. November 2014 in Ladenburg

Das Heidelberg Center for Cultural Heritage-HCCH richtet gemeinsam mit dem Lobdengau-Museum Ladenburg, der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg, dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und dem Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik vom 27. bis 28. November 2014 den Workshop "Ladenburg und Lobdengau zwischen dem 3. und dem 9. Jahrhundert n. Chr. -neue archäologische und historische Erkenntnisse" im Domhof in Ladenburg aus.

Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen werden dort, in Vorbereitung auf eine Ausstellung im Lobdengau Museum, den aktuellen Stand der historischen und archäologischen Forschungen zu dieser Epoche präsentierten und gemeinsam diskutieren. Am 27. November 2014 wird um 19.00 Uhr ein öffentlicher Abendvortrag im Domhofsaal Ladenburg stattfinden. Prof. Dr. Christian Witschel referiert dort zum Thema "Ladenburg und sein Umland in der Zeit nach der Mitte des 3. Jhs. - Kontinuität oder Bruch?". Das vollständige Programm des Workshops finden Sie hier.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Michaela Böttner gerne zur Verfügung.

 

Workshop "Text and Cultural Heritage. Alevi-related Sources between Philological Research and Theological Canonization" vom 28. bis 29. November in Heidelberg

Das Institut für Islamwissenschaft veranstaltet den Workshop "Text and Cultural Heritage. Alevi-related Sources between Philological Research and Theological Canonization". Angelehnt an das nunmehr ausgelaufene Field of Focus 3-Projekt der Islamwissenschaft zu alevitischem Kulturerbe soll im Rahmen einer zweitägigen internationalen Tagung die Wechselwirkungen zwischen philologischer und editionswissenschaftlicher Forschung auf der einen Seite und (Wieder)entdeckungsprozessen schriftlicher Quellen als alevitisches Kulturerbe auf der anderen behandelt und diskutiert werden.

In einer vom Heidelberger Centrum für euro-asiatische Studien (HECEAS e.V.) organisierten öffentlichen Podiumsdiskussion mit alevitischen (Religions-)Praktikern, Funktionären und anderen Akteuren werden die Ergebnisse der Tagung im Rahmen der aktuellen Entwicklungen von „alevitischer Theologie“ in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt und ihre gesellschaftliche Relevanz diskutiert. Weitere Informationen und Anmeldeformalitäten finden Sie hier.

 

Workshop "Formen der digitalen Präsentation und Edition beschrifteter Artefakte" am 05. Dezember 2014 in Heidelberg

Gemeinsam mit dem SFB 933 "Materiale Textkulturen" richtet das Heidelberg Center for Cultural Heritage am 05. Dezember 2014 einen Workshop zum Thema "Formen der digitalen Präsentation und Edition beschrifteter Artefakte" im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) aus.

Im Rahmen der Veranstaltung werden exemplarisch unterschiedliche Ideen und Ansätze zu den Erfassungs- und Visualisierungsmöglichkeiten für texttragende Artefakte bzw. deren Rekontextualisierung in Mikro- und Makrotopologien vorgestellt und diskutiert. Auf dieser Grundlage sollen weiterführende Ideen im Bereich des raumbezogenen Rechnens besprochen und darüber hinaus Möglichkeiten der wissenschaftlichen Nachnutzung und langfristigen Datenverfügbarkeit der Digitalisate und Codierungen erörtert werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Summer Schools

Summer School „Destruction and Reconstruction of Cultural Heritage“ vom 16. bis 23. September 2016 in Heidelberg

Pressemitteilung der Universität Heidelberg vom 14. September 2016:

Die Zerstörung von kulturellem Erbe insbesondere in bewaffneten Konflikten ist vom 16. bis 23. September 2016 Thema einer interdisziplinären und internationalen Sommerschule an der Universität Heidelberg. Nachwuchswissenschaftler und Experten aus verschiedenen Fachbereichen beschäftigen sich mit der Problematik, dass beispielsweise in Syrien durch die Zerstörungen des Krieges Teile des kulturellen Erbes der Menschheit für immer verloren gehen. Neben der Bedrohung des Kulturerbes in Konfliktsituationen geht es aber auch darum, dass die Auswirkungen des Klimawandels, schädliche Umwelteinflüsse, Infrastrukturmaßnahmen und ungezügelte Touristenströme das kulturelle Erbe nachhaltig schädigen oder zerstören können. Veranstalter der Summer School „Destruction and Reconstruction of Cultural Heritage“ ist das Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH).

Die Summer School ist der letzte Teil einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Gefährdung von kulturellem Erbe“, die sich in den letzten Jahren bereits mit Fälschungen und illegalem Kulturgüterhandel befasst hat. „Wir freuen uns sehr, dass es wiederum gelungen ist, hochrangige Experten und nationale und internationale Nachwuchswissenschaftler in Heidelberg zu versammeln“, erklärt der Geschäftsführende Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage, der Althistoriker Prof. Dr. Christian Witschel. „Die Problematiken sind vielfältig und wir glauben, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit besonders geeignet ist, um nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.“ An der Veranstaltung nehmen 19 junge Forscher sowie Experten aus verschiedenen mit der Thematik befassten Arbeitsfeldern teil, die auch Präventions- und Wiederaufbaumaßnahmen erörtern werden.

Zu den Referenten gehört der Direktor des Vorderasiatischen Museums Berlin, Prof. Dr. Markus Hilgert, der Honorarprofessor an der Ruperto Carola ist. Weitere Vortragende sind unter anderen Prof. Dr. Massimo Osanna von der Universität Neapel „Federico II“, der für die archäologischen Stätten Pompeji, Herculaneum und Stabiae verantwortlich ist, Prof. Dr. Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels untersucht, sowie Dr. Franziska Bloch vom Deutschen Archäologischen Institut.

Die Summer School „Illegaler Kulturgüterhandel und Raubgräbertum“ wird von der VolkswagenStiftung gefördert. Die Veranstaltung bildet den dritten Teil einer über drei Jahre angelegten Sommerakademie-Reihe des HCCH zum Thema „Gefährdung und Missbrauch von Kulturellem Erbe in aktuellen Kontexten“. Zum Auftakt 2014 beschäftigte sich die Summer School mit Fälschungen von Kulturobjekten im transkulturellen Vergleich, Thema der zweiten Sommerschule war 2015 der illegale Kulturgüterhandel.

Summer School „Kulturgüterschutz und illegaler Kulturgütertransfer im nationalen und internationalen Kontext“ vom 4. bis 9. Oktober 2015 in Heidelberg

Pressemitteilung der Universität Heidelberg vom 21. September 2015:

Mit der unkontrollierten Bergung und dem illegalen Handel mit Kulturgütern beschäftigt sich eine interdisziplinäre und internationale Summer School, die vom 4. bis 9. Oktober 2015 an der Universität Heidelberg stattfindet. Nachwuchswissenschaftler und Experten aus verschiedenen Disziplinen setzen sich mit der Problematik auseinander, dass kulturelle Stätten insbesondere in Syrien und dem Irak, aber durchaus auch in Deutschland geplündert werden und die Artefakte dann in den häufig illegalen Kulturgüterhandel gelangen. Zugleich werden große Museen in Deutschland, das wegen seines aktiven Kunstmarkts eine Drehscheibe des internationalen Kulturgütertransfers ist, mit Rückgabeforderungen der ursprünglichen Herkunftsländer von Artefakten konfrontiert. Veranstalter der Summer School ist das Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) in Kooperation mit verschiedenen außeruniversitären Partnern.

„Die derzeitige Situation in Syrien und anderen Staaten ist dramatisch: Jahrtausendealte Tempel und Monumente werden zerstört und bedeutende archäologische Objekte auf illegale Weise außer Landes verkauft. Die Einnahmen aus diesem Ausverkauf finanzieren teilweise noch den internationalen Terrorismus“, erklärt der Geschäftsführende Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage, der Althistoriker Prof. Dr. Christian Witschel. „Die Thematik der diesjährigen Summer School ist somit sehr aktuell und wir freuen uns, dieses spannende Thema gemeinsam mit hochrangigen Experten, renommierten Kooperationspartnern sowie nationalen und internationalen Nachwuchswissenschaftlern zu diskutieren.“ An der Veranstaltung nehmen 15 junge Forscher aus dem In- und Ausland sowie Experten aus verschiedenen mit der Thematik befassten Arbeitsfeldern teil.

Die Teilnehmer der Sommerschule werden das Thema aus historischer, wissenschaftlicher, museologischer, rechtlicher, kriminalistischer und diplomatischer Perspektive erörtern. Zu den Referenten gehört der Direktor des Vorderasiatischen Museums Berlin, Prof. Dr. Markus Hilgert, der Honorarprofessor an der Ruperto Carola ist. Des Weiteren sprechen beispielsweise France Desmarais vom International Council of Museums und Dr. Philipp von Rummel vom Deutschen Archäologischen Institut über die Rolle von Kulturinstitutionen und Museen beim Kulturgüterschutz. Bernd Schober vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg schildert die kriminalistischen Aspekte und Probleme bei der Identifizierung und Verfolgung des illegalen Handels.

Die Summer School „Illegaler Kulturgüterhandel und Raubgräbertum“ wird von der VolkswagenStiftung gefördert. Beteiligt sind das Vorderasiatische Museum Berlin, der International Council of Museums, das Deutsche Archäologische Institut, das Badische Landesmuseum Karlsruhe sowie die Direktion Landesarchäologie Rheinland-Pfalz der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Die Veranstaltung bildet den zweiten Teil einer über drei Jahre angelegten Sommerakademie-Reihe des HCCH zum Thema „Gefährdung und Missbrauch von Kulturellem Erbe in aktuellen Kontexten“.

 

Summer School „Art Forgery – Cultural, Social, Economic and Juristic Aspects in a Transcultural Perspective“ vom 14. bis 22. September 2014 in Heidelberg

Pressemitteilung der Universität Heidelberg vom 04. September 2014

Um das Thema Kunstfälschung geht es in einer interdisziplinären und internationalen Summer School, die vom 14. bis 22. September 2014 an der Universität Heidelberg stattfindet. Vor dem Hintergrund spektakulärer Fälschungsfälle sowie einer ständig steigenden Zahl gefälschter Artefakte in Museen und auf dem internationalen Kunstmarkt beschäftigen sich Nachwuchswissenschaftler und Experten aus verschiedenen Disziplinen mit einem Thema, das international hohe Aufmerksamkeit erfährt. Veranstalter der Summer School sind das Heidelberg Center for Cultural Heritage und das Institut für Europäische Kunstgeschichte in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte Ostasiens. In einem öffentlichen Abendvortrag sprechen die Kunsthistoriker Prof. Dr. Henry Keazor und Tina Öcal am 16. September über den Kunstfälscher-Skandal um den Maler Wolfgang Beltracchi.

An der Summer School nehmen knapp 30 junge Forscher aus dem In- und Ausland      sowie Experten aus verschiedenen mit dem Thema Kunstfälschung befassten Arbeitsfeldern teil. Die Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Archäologie, Kunstgeschichte, Rechtswissenschaft oder Museologie kommen unter anderem aus Australien, den USA,  China, Großbritannien, Serbien und Portugal. „Diese Sommerschule bietet eine einzigartige Gelegenheit, der Komplexität des Phänomens Fälschung insofern gerecht zu werden, als die Vorstellungen davon, was ‚echt‘ und was ‚falsch‘ ist, wo eine legitime und sogar bewunderte Kopie aufhört und wo eine als verwerflich erachtete Fälschung anfängt, kulturell sehr verschieden sind“, erklärt Prof. Keazor, Sprecher des Instituts für Europäische Kunstgeschichte. Der Geschäftsführende Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage, Prof. Dr. Christian Witschel, hebt in diesem Zusammenhang vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung der Summer School hervor.

Zu den Referenten gehört der Archäologe Prof. Dr. Luis Jaime Castillo Butters, der stellvertretender Minister für kulturelles Erbe und Kulturindustrie in Peru ist. Der Experte für die Moche-Kultur seines Landes wird darüber referieren, inwieweit die südamerikanischen Kunstmärkte von Fälschungen betroffen sind und mit welchen Maßnahmen dieser Handel verhindert werden soll. Der Direktor der Abteilung Court Antiques des Palast Museums Peking, Prof. Dr. Shan Guoqiang, spricht zu der Frage, wie sich die Fälschungsrezeptionen in der chinesischen und der westlichen Welt unterscheiden und welche Auswirkungen dies hat. Von seinen Erfahrungen bei der Jagd nach Kunstfälschern berichtet Kriminalhauptkommissar René Allonge: Der Leiter des Dezernats „Kunstdelikte“ beim Landeskriminalamt Berlin ist der führende Ermittler im Beltracchi-Fall. Prof. Dr. Robert Fuchs von der Universität zu Köln, der mit der „Röntgenfluoreszenz-Pistole“ ein ursprünglich im Metallhandel eingesetztes Instrument für die schnelle Überprüfung der Echtheit strittiger Gemälde einsetzt, wird weitere neue „Waffen“ im Kampf gegen Kunstfälschungen vorstellen. Mit Dr. Lynn Catterson von der Columbia University in New York konnte eine weitere angesehene Expertin für die Sommerschule gewonnen werden.

Die Summer School „(Art-)Forgery – Cultural, Social, Economic and Juristic Aspects in a Transcultural Perspective“ wird von der VolkswagenStiftung unterstützt.

Einen ausführlichen Nachbericht finden Sie hier.

 

Summer School „Entstehung einer Metropolregion im europäischen Hinterland von Konstantinopel im 4. bis 7. Jahrhundert“ vom 15. bis 26. September 2014 in Istanbul

Das HCCH hat die Summer School mit einem Reisekostenzuschuss unterstützt.

Hier ein kleiner Nachbericht:

Organisation und Durchführung der Summerschool lagen in den Händen von Mitarbeitern der vier beteiligten Institutionen: dem DAI, Abteilung Istanbul (Dr. des. Jesko Fildhuth), dem Institut für Baugeschichte der ITÜ, Istanbul (Dr. Zeynep Kuban, Dr. Bilge Ar), dem Institut für Baugeschichte des KIT, Karlsruhe (Dr. Dipl. Ing. Dorothea Roos) sowie dem Zentrum für Altertumswissenschaften, Heidelberg (Prof. Dr. Stephan Westphalen)

Mit der Summerschool wurden alle Ziele erreicht, die wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten. Das ist mehr als man erwarten durfte, weil es alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist, ein derartig ambitioniertes Programm ohne Abstriche umzusetzen. Ambitioniert war die Summerschool schon allein in der Zusammensetzung ihrer Teilnehmer: Altertumswissenschaftler aus Heidelberg trafen auf Bauforscher aus Karlsruhe und Istanbul, von denen eine ganze Reihe zum ersten Mal die Erfahrung machen durfte, sich auf Englisch verständlich zu machen. Ambitioniert war die Summerschool vor allem aber wegen ihres Programms, das sich methodisch in drei Teile gliederte. Für den praktischen Teil wurde mit einem erst kürzlich freigelegten Abschnitt der Stadtmauer von Herakleia Perinthos (Marmara Ereğlisi) ein Monument für die Bauaufnahme ausgewählt, das das Thema für die vorbereitende erste Woche vorgab.

​Das Befestigungswerk des 5. Jahrhunderts wurde während zweier Seminartage in seinen archäologisch-historischen Kontext gestellt, indem in Referaten die Grenzsicherung des oströmischen Reichs aber auch Aspekte wie die tetrarchischen Residenzen oder die Theorie des antiken Festungsbaus behandelt wurden.

Mit den Exkursionstagen wurde das Thema anschaulich vertieft. Weite Teile der Stadtmauer Konstantinopels wurden gemeinsam abgelaufen. Besonders hervorzuheben sind die Führungen durch das jüngst restaurierte, der Allgemeinheit aber noch nicht zugängliche Tekfur Seray durch die ausführende Architektin (Dr. Şirin Akıncı) und von derselben durch das ebenfalls geschlossene und in restauro befindliche ‚Gefängnis des Anemas‘. Auf der Thrakienexkursion wurde zunächst eine Vorstellung von der Ausdehnung des modernen Istanbuls und dann von der Weite des europäischen Teils der Türkei vermittelt, indem Orte wie Vize (Bizye), Edirne (Hadrianopolis) und Enez (Ainos) angesteuert wurden. Im letzteren wurden wir durch Sait Başaran (Universität Istanbul) und Heike Bücherl (RGZM Mainz) geführt.

In Marmara Ereğlisi wurde zunächst die maßstabsgerechte Aufnahme einzelner Bauteile geübt, bevor mit dem verformungsgerechten Handaufmaß des besagten Abschnitts der Stadtmauer begonnen wurde. In rund vier Tagen gelang es tatsächlich, den Abschnitt der Stadtmauer mit dazugehörendem Turm und stadtseitigen Treppenläufen in Auf- und Ansicht nebst Schnitt im Maßstab 1:50 darzustellen, bis die Summerschool mit einem letzten Strich am Freitag, den 26. 9., um 11:55 Uhr beendet wurde.

Die Summerschool wurde großzügig vom DAI unterstützt. Weitere Förderung erhielt sie durch das Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) sowie durch die Istanbuler Technische Universität (ITÜ), die einen Exkursionsbus zur Verfügung stellte.

 

Akademische Mittagspause 2015

Seit den frühesten Hochkulturen verwenden wir Menschen Schrift. Die Entwicklung von Schriftlichkeit, von Techniken des Schreibens und von unterschiedlichen Formen des Umgangs mit dem Geschriebenen markiert für uns deutlich den Beginn einer Kulturepoche, in der wir noch immer leben. Ohne Schrift, wie wir sie heute verwenden, würden unsere Gesellschaft, unsere Kultur, unser Alltag, unsere Technologie und unsere Wissenschaft fundamental anders aussehen. Die Vorträge folgen episodenhaft den Epochen der Menschheitsgeschichte, beginnend mit den ersten Schriften aus Mesopotamien, Ägypten und der Ägäis und endend in unserer Gegenwart mit der Digitalisierung und dem Hypertext. Die einzelnen Motive handeln von Erzählungen, Poesie und Geschichtsschreibung, von Musik, Mathematik und Logik, von Kunst und Graffiti, von Schreibtechniken und Schreibmaterialien.  Interdisziplinär und Fakultätsgrenzen überschreitendend richten sich Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit spannenden Kurzvorträgen an die interessierte Öffentlichkeit in der Peterskirche. Die Veranstaltungen geben Zeit und Raum zum Mitdenken, Fragen stellen und zum Diskutieren.

Die Geschichte der Schrift umspannt inzwischen 5300 Jahre und wir freuen uns darauf, sie Ihnen als Menschheitsgeschichte zu erzählen.

Ausgerichtet wird die Akademische Mittagspause im Sommersemester 2015 vom Heidelberger Sonderforschungsbereich 933 „Materiale Textkulturen“ und vom Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH).

Prof. Dr. Ludger Lieb, Sprecher des SFB 933 und Prof. Dr. Christian Witschel, Geschäftsführender Direktor des HCCH

Das vollständige Programm der Akademischen Mittagspause finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Änderung: 03.09.2019
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