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Förderer II: Das Land trägt Heidelberger Modellvorhaben zum Teilzeitstudium mit weiter
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Förderer III: Wissenschaftler der Universität können sich über Unterstützung freuen weiter
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Förderer IV: DFG gibt über neun Millionen Euro für neuen Sonderforschungsbereich weiter
Aktuell ausgezeichnet
Platz eins im Bibliotheksindex BIX für die Universitätsbibliothek weiter

 

Zeughaus ist Mensa des Jahres weiter

 

Fußball-Interviews
Sagt der Heidelberger Forscher Christian Unkelbach (mp3) weiter

 

Dazu PD Unkelbach im Gespräch mit Campus-Report (mp3) weiter

 

Vuvuzela
"Neue Heidelberger Forschungsergebnisse zur Geschichte der Vuvuzela" weiter

 

Karriere
Der Career Service der Universität weiter

 

Online-Bewerbungstrainer für Akademiker der Arbeitsagentur weiter

 

Stipendien für Doktoranden und Habilitanden weiter

 

Die Ruperto Carola stärkt die Weiterbildung weiter

 

DFG fördert weiterhin weiter

 

Career Service informiert Juristen weiter

 

DKFZ initiiert transatlantisches Austauschprogramm weiter

 

Info-Veranstaltung des Hochschulteams (pdf) weiter

 

GDD vergibt Wissenschaftspreis weiter

 

Zentrale Studienberatung, Career Service, Hochschulteam und ZLB weiter

 

Im Film
Prof. Peter Meusburger stellt das Jubiläumsprojekt vor weiter

 

Stichwort "Bologna"
Eine Zwischenbilanz des BMBF zum Bachelor (pdf) weiter

 

Anregungen des CHE zur studentischen Partizipation (pdf) weiter

 

Pressemitteilung des DSW (pdf) weiter

 

Entschluss der Rektoren zur Bologna-Reform (pdf) weiter

 

CHE-Studie sagt: Bachelor-Studierende vielfach zufriedener weiter

 

Studium & Kind
Die farbenfrohe Broschüre "Studieren mit Kind" (pdf) weiter

 

Aus den Instituten und Fakultäten
Studierende können am AWI damit sogar Geld verdienen weiter

 

Neuer Bachelor-Studiengang weiter

 

Inhaber der Stiftungsprofessur für indische Philosophie und Geistesgeschichte weiter

 

Veranstaltung der Theologen mit Vortrag zur Reformation weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 4/10 vom 29. Juni 2010
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Montag, 18.12.2017

14:15
Uhr

Attention: date changed: now on the 18th of December!!!

Amon Veiga Santana, Institute of Geography, Heidelberg University

16:00
Uhr

Prof. Jan Breman, Amsterdam Institute for Social Research, University of Amsterdam, Niederlande

16:15
Uhr

Dr. Dominik von Achten, HeidelbergCement, Heidelberg
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was gibt es heute zu essen ... weiter

 

Termine & Tipps
Angebote der Zentralen Studienberatung der Universität weiter

 

Heidelberger Hochschüler können sich wieder bewerben weiter

 

Ausleihkonto wird schon ab 20 Euro gesperrt weiter

 

Am besten jetzt Antrag stellen weiter

 

NCT vergibt Master- oder Diplomarbeiten (pdf) weiter

 

Ideenwettbewerb für Studierende weiter

 

Infos des Rechenzentrums zum elektronischen Verfahren weiter

 

Mitarbeiter und Studierende sind gefragt weiter

 

Wettbewerb "Digitale Identität 2020" ausgeschrieben weiter

 

Die Heidelberger Schlossfestspiele haben begonnen weiter

 

Internationales
Online-Auslandsberater von "eurodesk" weiter

 

Die Austauschprogramme der Ruperto Carola weiter

 

Bundesweit helfen 928 Wohnheimtutoren den ausländischen Studierenden (pdf) weiter

 

Ländercheck des CHE hat die Kosten im Visier weiter

 

Ausgezeichnet
Hohe Auszeichnung für Thomas Pfeiffer und Herbert Kronke weiter

 

John Templeton Award for Theological Promise weiter

 

Die Initiative "Verbundweiterbildung-Plus" weiter

 

... zur Erforschung der Spätantike weiter

 

Mit dem Presidential Achievement Award weiter

 

Festveranstaltung zur Verleihung weiter

 

Dissertation war ZONTA Club Heidelberg Geld wert weiter

 

Hans-Joachim Salize erhält 120 000 Euro (pdf) weiter

 

Ausgezeichnete Geschäftsidee weiter

 

Mannheimer HNO-Ärzte für ihren Einsatz belohnt weiter

 

Blätterwald
Neuste Ausgabe der Zeitung des URZ (pdf) weiter

 

"CSI report" - die aktuelle Ausgabe zum Download (pdf) weiter

 

Online alle Beiträge des Forschungsmagazins Ruperto Carola 1/2010 lesen weiter

 

Semesterblatt der FSK erschienen weiter

 

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Fußball I:

Die WM als Chance

Von Oliver Fink

WM

Die Fußballwelt dreht sich um die Südspitze Afrikas, seit erstmals eine Weltmeisterschaft auf dem Schwarzen Kontinent ausgetragen wird. Während die Studierenden der Universität Heidelberg bevorzugt beim Public Viewing im Marstallhof mit den Mannschaften ihrer Herkunftsländer mitfiebern, widmen sich Wissenschaftler der Ruperto Carola diesem Ereignis auch aus anderer Warte. So wie Dr. Manfred Loimeier, Habilitand am Anglistischen Seminar: Er hat in einer gerade erschienenen Anthologie Fußballgeschichten vornehmlich junger Autoren aus Südafrika versammelt.

Herr Loimeier, wie äußern sich Intellektuelle und Schriftsteller in Südafrika zu dieser ersten WM auf afrikanischem Boden? weiter


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Fußball II:

Herr Professor Roth, brauchen wir wieder mehr Straßenfußballer?

Prof. Roth

Deutschlands Kicker haben zuletzt mit ungewohntem Ballzauber verzückt. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Klaus Roth (Foto: Gattner), Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Uni Heidelberg, liegen in den Bereichen des motorischen Lernens und der motorischen Entwicklung sowie des Trainings im Kindes- und Jugendalter. Der Hochschullehrer, der über lange Jahre hinweg erfolgreicher Handballspieler und -trainer war, ist zudem Initiator der Ballschule Heidelberg, in der Kinder zwischen drei und acht Jahren das ABC des (Ball-)Spielens erlernen können, und die im zehnten Jahr ihres Bestehens beim bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde. Im Folgenden beantwortet er die Frage: Herr Roth, brauchen wir wieder mehr Straßenfußballer?

„Diese Frage lässt sich mit einem klaren ,Ja, aber‘ beantworten. Zunächst zum ,Ja‘: Zahlreiche sportwissenschaftliche Studien zeigen, dass große Teile unserer Kinderwelt keine Bewegungswelt mehr sind. Nicht wenige Experten sprechen von verödeten Bewegungslandschaften, Sitzfallen oder einer sitzengebliebenen Gesellschaft. Statt mit einem Spannstoß wird der Ball heute eben mit einem Mausklick ins Tor befördert. weiter


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Ausgezeichnet:

Niklas Schenck erhält Axel Springer Preis

Niklas Schenck

Für seinen Online-Beitrag „Die zweite Chance des Andreas Krieger“ ist der Heidelberger Geographiestudent Niklas Schenck (Foto: privat) bei der Vergabe des Axel Springer Preises für Junge Journalisten mit einem zweiten Platz bedacht worden. Für den „unispiegel“, die Zeitung der Ruperto Carola, verfasste Schenck die Reportage „Brückenschlag zwischen Ost und West“, die wir in dieser Ausgabe von Journal@RupertoCarola ebenfalls publizieren (siehe unten).

In dem preisgekrönten, multimedialen Bericht vom August 2009 geht es um das Schicksal der ehemaligen Europameisterin im Kugelstoßen Heidi Krieger, die in der DDR jahrelang männliche Hormone verabreicht bekam. 1997 unterzog sie sich einer Geschlechtsumwandlung und kämpft mittlerweile für die Rechte von Doping-Opfern. Die sogenannte Audio Slide-Show wurde im Internet-Auftritt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Faz.net veröffentlicht. weiter


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Die Reportage:

Brückenschlag zwischen Ost und West

Von Niklas Schenck

Geo

Auf alten Pfaden Neuland betreten haben die Geographen der Universität Heidelberg. Bei einer deutsch-chinesischen Summer School zum Thema Geoarchäologie gingen sie an den beiden Grabungsstätten Jiaohe und Gaochang im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang der Frage nach, wie sich Klima und Landschaft über die Jahrtausende entwickelt haben. Dabei stand nicht nur der Technologietransfer in Form moderner Feldmethoden im Fokus. Auch der Austausch zwischen Wissenschaftlern und Studierenden aus beiden Ländern sollte gefördert werden – ganz informell.

Turfan, rund drei Stunden entfernt von der westchinesischen Millionenstadt Urumqi. Hier verläuft die nördlichste von drei Routen der alten Seidenstraße, dieses ersten globalisierten Handelswegs, mitten durch ein empfindliches Wüstenökosystem. In den Flussoasen, die von den Gletschern des Tianshan-Gebirges gespeist werden, sprießen Rebstöcke, die Rosinenproduktion hat hier eine lange Tradition. Überall sonst offenbart der nackte Untergrund eine Chronik der Erdgeschichte. Ein Ökosystem, das seit jeher empfindlich auf Klimaänderungen reagiert. weiter


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Aus der Forschung:

Wie eine Lampe mit Wackelkontakt

Sterne

Sterne werden geboren, wenn gewaltige Gasmassen kollabieren. Mit der Zeit fängt der neue Himmelskörper an zu leuchten und zerstört die ihn umgebende Gaswolke. Überraschenderweise gilt dies nicht unbedingt für „Schwergewichte“ mit großer Masse: Ihr Leuchten ähnelt eher einer Lampe mit Wackelkontakt, wie Astrophysiker der Universität Heidelberg herausgefunden haben.

Mit ihren Simulationsrechnungen haben die Wissenschaftler wesentlich zum Verständnis der Strukturen von Gasgebieten um massereiche Sterne beigetragen und konnten damit ein 20 Jahre altes Rätsel der astronomischen Forschung lösen. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten wurden im „Astrophysical Journal“ vorgestellt. weiter


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Universitätsgeschichte:

„Ruhestörer und Friedensbrecher des akademischen Gemeinschaftslebens“

Von Werner Moritz

Emil Gumbel

Das Interesse an Emil Gumbel (1891 bis 1966) lebt immer wieder auf (Porträt von Emil Stumpp, Repro: Universitätsarchiv). Es gilt jedoch fast ausschließlich dem engagierten Pazifisten und seiner Zivilcourage, weniger dagegen dem Wissenschaftler Gumbel, einem Mathematiker und Statistiker. Nach dem Studium der Nationalökonomie und der Mathematik in München und Berlin war er 1914 in seiner Heimatstadt München zum Dr. oec. publ. promoviert worden und hatte sich Ende 1922 am Heidelberger Institut für Sozial- und Staatswissenschaften für Statistik habilitiert. An diesem Institut und für dieses Fach versah er als Privatdozent ab dem Sommersemester 1923 einen Lehrauftrag.

Politisch hatte sich Gumbel bereits 1917 mit seinem Eintritt in die USPD, die sich dann 1920 mehrheitlich mit der SPD vereinigte, auf dem linken Flügel des Parteienspektrums engagiert. Mit Publikationen und Vorträgen stellte er, 1914 selbst noch ein Kriegsfreiwilliger, nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs tradierte Wertbegriffe wie beispielsweise nationale Ehre, Vaterland, Heldentum und Opfertod immer wieder und nicht ohne Polemik in Frage. weiter