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HCCH Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20

Aufgrund der Corona-Situation werden die Lehrveranstaltungen des HCCH online stattfinden. Die Dozierenden werden Ihnen mit der Anmeldung zur Veranstaltung weitere Informationen zukommen lassen.

Seminar "Heritage goes Digital: Exploring Immaterial Heritage in Times of COVID-19" (aus dem Lehrangebot der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften)

PD Dr. Carsten Wergin
Do. 11.00 - 13.00 Uhr, Beginn: 23.04.2020
Voßstr. 2, KJC / 400.01.12

Anmeldung per Mail an wergin@uni-heidelberg.de

Kommentar: The Rhein-Neckar Metropolitan Region is remarkably rich in intangible cultural heritage products. This is acknowledged on diverse levels, be it the fact that Heidelberg carries the title of UNESCO City of Literature and Mannheim of UNESCO City of Music, or simply by the large number of international travellers that visit the region each year. This seminar provides students with the necessary skills to connect transcultural approaches towards heritage preservation and representation in this densely populated and cosmopolitan environment with virtual ethnographic experience. Students will both critically engage with the production of heritage for local and international audiences and acquire tools from transcultural studies and digital anthropology to research diverse heritage fields, institutions and performances online. We will assess ways in which relevant stakeholders shape the Rhein Neckar region and its heritages for global audiences, explore heritage projects, institutions like museums and concert halls, events such as literature and film festivals, and do so with a particular focus on their transcultural momentum in times of crisis.

Übung "Archäologie und Politik' - Konzeption einer Pop-up-Ausstellung zur Rezeptionsgeschichte des Tropaeum Traiani (mit Exkursion)"

Dr. Polly Lohmann
Prof. Dr. Tanja Penter
Fr. 13.00 bis 16.00 Uhr, Beginn: 24.04.2020
Marstallhof 2/4, HS 513

Anmeldung per Mail an polly.lohmann@uni-heidelberg.de

Aktuelle Informationen zur Übung finden Sie im LSF und im zugehörigen Blog

Kommentar: Bei dem Tropaeum Traiani handelt es sich um ein wohl 109 n. Chr. errichtetes Monument in Adamklissi (Rumänien), das den Sieg des römischen Kaisers Trajans in den Dakerkriegen zelebriert. 1918, im Ersten Weltkrieg, wurden unter deutscher Besatzung vor Ort 54 Kopien (Gipsabgüsse) von Teilen des Siegesmonuments für die Heidelberger Antikensammlung erstellt. Sie befinden sich in der Heuscheuer, die aktuell saniert und 2020 wiedereröffnet wird.

Zur wechselvollen rumänisch-deutschen Rezeptionsgeschichte des Monuments und der Abgüsse ist eine Wanderausstellung (Pop-up-Ausstellung) geplant, die im Rahmen des Seminars vorbereitet werden soll. Sie geht, so es die Corona-Krise zulässt, im September 2020 als gemeinsame Exkursion auf Tour von Heidelberg bis nach Adamklissi/Constanta, mit Stationen in Wien, Cluj, Sibiu und Bukarest (14.-28.09.2020). Transport (Reisebus) und Unterkünfte sind über Projektgelder finanziert. Die Exkursion ist so geplant, dass neben der Betreuung der Ausstellung auch Zeit zur Besichtigung der Städte, Besuche der jeweiligen archäologischen Institute/historischen Fakultäten und Treffen mit KollegInnen und Studierenden ist.

Seminar und Ausstellung werden sich mit den Objektbiografien des originalen Monuments in Adamklissi und seiner Heidelberger Kopien beschäftigen, d.h. mit der Antikenrezeption im Rumänien des 20. Jahrhunderts, mit dem Entstehungskontext der Abgüsse im Ersten Weltkrieg und mit der Geschichte der Abgüsse in Heidelberg. Die wechselnden Wahrnehmungen des Monuments in unterschiedlichen politischen Kontexten stehen dabei im Fokus. Das Seminar ist eine Zusammenarbeit des Historischen Seminars und des Instituts für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie. Es wird aufgrund der Corona-Krise als Mischung aus synchroner Lehre (live auf HeiConf) und asynchroner Lehre (Aufgaben und Literatur auf Moodle) stattfinden müssen.

Übung "3D-Computerrekonstruktion"

Dr. Jürgen Süß
Mi. 16.00- 18.00 Uhr, Beginn: 22.04.2020
Neue Universität, UGX60

Anmeldung per Mail an juergen.suess@urz.uni-heidelberg.de.

Kommentar: 3D-Programme bieten faszinierende und zugleich nützliche Möglichkeiten für die Visualisierung einzelner Objekte, kompletter Gebäude, kleiner Siedlungen oder sogar ganzer Stadtlandschaften. Die Veranstaltung, die sich vorrangig an Anfänger richtet, zeigt, wie ein 3D-Computerprogramm funktioniert und wie ein Bauwerk mit Hilfe eines Computers rekonstruiert werden kann. Es wird auf Open-Source-Software zurückgegriffen, so dass jeder Teilnehmer das 3D-Programm auf seinem Rechner installieren kann.

Während im ersten Teil der Veranstaltung eine Einführung in die Funktionsweise einer 3D-Software mit den wichtigsten Techniken und Werkzeugen erfolgt, werden im zweiten Teil die erlernten Fähigkeiten an einem konkreten Beispiel eingesetzt. Vorkenntnisse in der Architektur werden nicht verlangt. Ziel dabei ist es, Zeichnungen, Fotos und sonstige Informationen auszuwerten und die Ergebnisse zu einem stimmigen digitalen 3D-Modell zu verarbeiten.

Im Zentrum der Veranstaltung steht das Modellieren, doch werden auch Themen wie Oberflächengestaltung (Simulation von Materialien wie Stein und Holz), Darstellung von Licht und Schatten sowie Rendern eines Bildes behandelt.

Zum Ausprobieren ist das Mitbringen eines eigenen Laptops erforderlich.

Von den Teilnehmern wird die Anfertigung eines 3D-Objekts erwartet.

Übung "Von der Grabung zur Sehenswürdigkeit - Entwicklung von Besucherkonzepten für die Burg Wersau"

Justin Schmidt, M.A.
Blockveranstaltung, Termine am 08.05., 29.05., 19.06. und 20.06. jeweils 10-16 Uhr. Das erste Treffen findet online statt, der Dozierende wird dort über den weiteren Ablauf der Veranstaltung informieren.

Anmeldung bis 01. Mai 2020 per Mail an j.schmidt@uni-heidelberg.de

Kommentar: Im Rahmen der Übung werden die vielfältigen Aspekte und Schnittpunkte zwischen archäologischen Ausgrabungen und öffentlichem Interesse behandelt. Dabei wird es nicht nur um theoretische Ansätze gehen, sondern es sollen auf dem Gelände der mittelalterlichen Burg  Wersau bei Reilingen konkrete Lösungen für Problemstellungen erarbeitet werden, wie eine archäologische Ausgrabung öffentlichkeitswirksam inszeniert und gestaltet werden kann. Nach Möglichkeit sollen diese Konzepte dann in Zukunft umgesetzt werden.

Übung "Digitales Zeichnen"

Dr. Jürgen Süß
Do. 16.00- 18.00 Uhr, Beginn: 23.04.2020
Neue Universität, UGX61

Anmeldung per Mail an juergen.suess@urz.uni-heidelberg.de.

Kommentar: In dieser Veranstaltung wird an praktischen Beispielen gezeigt, wie man qualitativ hochwertige Vektorgrafiken mit einem Open-Source-Programm (voraussichtlich Inkscape) selber anfertigen kann, welche Arten von Zeichnungen es gibt und wie eine gute Visualisierungen zum besseren Verständnis eines Themas wesentlich beitragen kann.

Es besteht in der Übung ausgiebig Gelegenheit zum Ausprobieren wichtiger Werkzeuge wie  z.B. zum Zeichnen von Linien, Kurven, Mustern und Schraffuren. Darüber hinaus werden Techniken wie Text an Pfad, Einrasten von Elementen oder auch Vektorisieren von Rastergrafiken vorgestellt. Als Übungsmaterial dienen beispielsweise Landkarten sowie Grund- und Aufrisse. Das Mitbringen eines eigenen Laptops ist zum Zeichnen erforderlich.

Von den Teilnehmern wird die Anfertigung einer Zeichnung erwartet.

Übung "Career Service für Altertumswissenschaftler: Bewerbungs- und Präsentationstraining (MA/Doktoranden)"

Dr. Polly Lohmann
Do. 16.00 - 18.00 Uhr, Beginn: 23.04.2020
Marstallhof 2/4, HS 511

Anmeldung per Email bei polly.lohmann@uni-heidelberg.de

Kommentar: Die Übung richtet sich an Studierende oder Promovierende im Anfangsstadium der Dissertation, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben oder denen in absehbarer Zukunft Bewerbungen um Promotionsstipendien, -stellen, Volontariate u. ä. bevorstehen. Ziel ist ein souveränes Auftreten in Bewerbungssituationen, bei Präsentationen und in Diskussionsrunden.

In der Übung werden wir den gesamten Prozess eines Bewerbungsverfahrens durchgehen, d. h. im ersten Teil des Semesters Ausschreibungen nach relevanten Kriterien analysieren, Ihren Lebenslauf und Ihre Voraussetzungen für die Bewerbung prüfen und an Exposés Ihrer Masterarbeiten/ Forschungen arbeiten. Den zweiten Teil bilden verschiedene Szenarien, in denen Sie üben, sich selbst und Ihre Forschung zu präsentieren – aufgrund der Coronakrise bis auf Weiteres über Skype/HeiConf. In offener Atmosphäre und konstruktiver Runde sollen dabei eigene Stärken und Schwächen im Auftreten und Diskussionsverhalten analysiert werden.

Die Übung findet zusätzlich zum rein fachlichen Seminarangebot des Instituts statt und gibt keine Leistungspunkte, sondern wird aus persönlichem Antrieb besucht. Sie soll jedes Semester angeboten werden, damit Sie zum richtigen Zeitpunkt teilnehmen können, wenn es für Sie tatsächlich relevant ist. Als TeilnehmerIn sollten Sie bereit sein, sich ernsthaft der Diskussion zu stellen und an sich selbst zu arbeiten, aber genauso Anderen konstruktives Feedback zu geben.

 

Weitere Informationen finden Sie im LSF.

 

 

Email: Editor
Latest Revision: 2020-04-15
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