Kontakt

Heidelberg Zentrum
Kulturelles Erbe

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Christian Witschel
Marstallhof 4
69117 Heidelberg
06221/54 2231
christian.witschel@zaw.uni-heidelberg.de

Leitung der Geschäftsstelle
Michaela Böttner, M.A.
Marstallstr. 6
69117 Heidelberg
06221/54 3615
boettner@uni-heidelberg.de

 
Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zu den Sammlungen finden Sie auf der Website "Museen und Sammlungen" der Universität Heidelberg.

 

Universitäre Sammlungen der institutionellen Mitglieder des HCCH

Sammlungen
 

    

                                                   

Mus 09Sammlung des Ägyptologischen Instituts

Die Sammlung des Ägyptologischen Instituts wurde 1910 als Lehrsammlung so konzipiert, dass sie in einem möglichst weiten Rahmen das Leben der Ägypter und ihrer religiösen Vorstellungen widerspiegelt. Objekte des täglichen Lebens vom Paläolithikum bis in die koptische Zeit, Grabinventar, Reliefs aus allen Epochen, Privatplastik, Götterbilder, Särge aus verschiedenen Zeiten, Mumienporträts und –masken seien hier genannt.

 

AntikenmuseumAntikenmuseum und Abgusssammlung (Institut für Klassische Archäologie)

Mit seiner neuen Aufstellung bietet das 1848 als Lehrsammlung gegründete Antikenmuseum dem Besucher einen breiten Überblick über die antiken Kulturen des Mittelmeerraums vom 3. Jahrtausend vor Christus bis in die römische Kaiserzeit. Im Mittelpunkt steht die Kleinkunst: Vor allem bemalte griechische und etruskische Vasen sowie Tongefäße, Tonfiguren und Tonreliefs aus Griechenland, Italien, Zypern und Vorderasien, darüber hinaus griechische Münzen und Schmuckobjekte aus Bronze. Die Abguss-Sammlung antiker Skulpturen zählt zu den größten derartigen Einrichtungen an deutschen Universitäten. An ihren Gipsabgüssen lässt sich die Entwicklung der griechischen Plastik von ihren Anfängen bis in die römische Kaiserzeit verfolgen. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Abguss-Sammlung als wichtiges Lehrmittel im Archäologie-Studium eingesetzt.

 

Cms2Corpus der minoischen und mykenischen Siege (CMS) (Institut für Klassische Archäologie)

Das Corpus der minoischen und mykenischen Siegel (CMS) ist ein Langzeitprojekt, dessen Ziel es ist, alle bekannten ägäischen Siegel und Siegelabdrücke einheitlich zu dokumentieren und zu publizieren.

 

NumismatikLehr- und Studiensammlung antiker Münzen (Numismatische Sammlung) (Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik)

Das Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik verfügt über eine nicht unbedeutende Sammlung von griechischen und römischen Münzen (Numismatische Sammlung mit ca. 4000 Objekten). Nachdem die Sammlung viele Jahre ein wenig beachtetes Dasein geführt hat, wurde ein Programm initiiert, um die Sammlung wissenschaftlich aufzuarbeiten und die darin versammelten Objekte einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Münzsammlung wird zurzeit mit photographischer Dokumentation und der Erfassung der Metadaten digitalisiert.

Papyrus – Sammlung (Institut für Papyrologie)

Das Institut für Papyrologie beherbergt eine etwa 11.000 Stücke umfassende Sammlung von Papyri, Pergamenten, Hadernpapieren und Ostraka aus Ägypten, die seit den ersten Ankäufen im Jahre 1897 kontinuierlich ausgebaut wurde. Damit gehört diese Sammlung zu den größten Papyrussammlungen Deutschlands. Zusammen mit dieser Sammlung ist im Laufe der letzten mehr als 100 Jahre eine umfangreiche wissenschaftliche Spezialbibliothek zur Papyrologie entstanden, die das Heidelberger Institut zu einem Schwerpunkt der papyrologischen Forschung machen.

 

Sammlung "Ethnographische Filme und Standbilder"Sammlungen der Abteilung Islamwissenschaft (Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients)

Die Sammlungen der Abteilung Islamwissenschaft umfassen den Manuskriptbestand der Forschungsstelle „Handschriften aus alevitischen Familienarchiven“ sowie zahlreiche ethnografische Filme und Fotografien aus der Arbeit des Sonderforschungsbereichs „Ritualdynamik“. Auch osmanische Drucke sowie Presseerzeugnisse aus dem Osmanischen Reich und der Republik Türkei (Sammlung "Unbehaun") sind Teil des Bestands.

 

Sammlung des Seminars für Ur- und Frühgeschichte und vorderasiatische Archäologie

Der Grundstock der Sammlung bildet eine Dauerleihgabe der Von-Portheim-Stiftung, die dem Seminar für Ur- und Frühgeschichte zu Lehrzwecken überlassen wurde. Diese setzt sich wiederum zusammen aus der Privatsammlung Verworn mit Funden aus dem französischen Paläolithikum, mitteldeutschen Neolithikum und südeuropäischen Einzelstücken, der Sammlung Gutmann mit neolithischen, metallzeitlichen bis frühmittelalterlichen Funden aus dem Oberelsass und der Sammlung Kallius mit paläolithischen und nordischen Steingeräten. Die umfangreichen Kollektionen wurden am Ende des 19. Jahrhunderts und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durch Ankauf und Ausgrabungen zusammengetragen. Im Jahre 1950 wurden sie um die Sammlung Schoetensack mit Funden des Paläolithikums erweitert.

 

Uruk-Warka-Sammlung (Institut für Assyriologie)

Die in Heidelberg versammelten Funde illustrieren mehr als sechs Jahrtausende Stadtgeschichte von Uruk vom frühen Chalkolithikum (6. Jahrtausend v. Chr.) bis in die Zeit der Sasaniden (2.-7. Jahrhundert n. Chr.). Es können Skulpturen, Plastiken, Baudekor, Metallgegenstände, Keramik, Siegel und Siegelabrollungen sowie Schmuck und weitere Artefakte gezeigt werden. Darunter befinden sich Stücke von weltweit einzigartigem Rang.
Darüber hinaus wird die Schrift- und Textgeschichte des Alten Orients in zahlreichen Funden vorgestellt.

 

Weiterführende Informationen zu den Sammlungen finden Sie auf der Webseite "Museen und Sammlungen" der Universität Heidelberg.


 

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 02.12.2016
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