Forschung

 

Rang und Ordnung / RANK

Das Projekt untersucht(e) die Ausbildung und Visualisierung politischer und sozialer Ordnung im spätmittelalterlichen europäischen Fürstentum im interdisziplinären Vergleich.

Rank Logo Rgb 72dpi

 

 

Denkwerk Mittelalter. Schüler erforschen im Museum gesellschaftlichen Wandel

Die Robert Bosch-Stiftung fördert innovatives Lehr-und Lernprojekt von Universität, Schule und Museum. Das Projekt ist am Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg angesiedelt und wird unter der Leitung von Prof. Dr. Peltzer in Kooperation mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, dem Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg, dem Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg und dem Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg durchgeführt.

 

Datenbank "Die Itinerare der Pfalzgrafen bei Rhein 1214–1400"

Die hier zur Verfügung gestellte Datenbank enthält die Itinerare der Pfalzgrafen bei Rhein, beginnend mit der Belehnung Ludwigs I. und Ottos II. 1214 bis zum Beginn des Königtums Ruprechts III. im Jahr 1400. Die Datenbank ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Aufenthaltsorte und Reisewege der (rheinischen) Wittelsbacher im 13. und 14. Jahrhundert sowie die Visualisierung ihrer Itinerare. 

 

 

SFB 933 Materiale Textkulturen, Teilprojekt B10 "Rollen im Dienst des Königs. Das Format der Rolle in königlicher Verwaltung und Historiographie im spätmittelalterlichen Westeuropa" 

In der herrschaftlichen Verwaltung wie in der Historiographie kam im 12. Jh. insbesondere in Westeuropa das Format der Rolle neben dem des Codex verstärkt in Gebrauch. Dieses Teilprojekt untersucht diese Praxis vom 12. bis zum 15. Jh. vergleichend für England und Frankreich mit Seitenblicken nach Katalonien und ins römisch-deutsche Reich. Auf materieller Ebene zielt die Leitfrage auf mögliche Zusammenhänge zwischen dem Format der Rolle und der Struktur des Inhalts. Machte es einen Unterschied, ob man Einkünfte oder Urkunden in Rollen oder in Codices verzeichnete, ob man Königsgeschichten durch Rollen oder Bücher erzählte? Auf praxeologischer Ebene zielt die Leitfrage auf die Funktion, die die Rollen in ihren jeweiligen Gebrauchskontexten in den komplexen, frühstaatlichen Entwicklungen in (West)Europa hatten.

 

HEiKAexplore Thema "FACE - Facing Environmental Change: Research, Communication, Action"

Gesellschaften sehen sich heute einer Vielzahl von Herausforderungen im Umgang mit ihrer Umwelt gegenüber, die bisherige Lebensweisen grundlegend in Frage stellen. Adäquate Lösungsstrategien für diese Problemkonstellationen zu finden, ist daher eine dringende gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In der HEiKAexplore-Forschungsbrücke „Facing Environmental Change: Research, Communication, Action (FACE)“ sollen Projekte initiiert werden, die Umweltherausforderungen aus verschiedenen Perspektiven untersuchen und die gewonnenen Erkenntnisse miteinander in Beziehung setzen. Die wissenschaftliche Koordination der Forschungsbrücke liegt bei Dr. Maximilian Schuh von der Professur für Vergleichende Landesgeschichte.

 

Extreme Klimaereignisse in historischer Vergangenheit – Eine komplementäre Betrachtung anhand geologischer und historischer Archive

Das von der HEiKA Research Partnership geförderte Projekt untersucht Hochwasserereignisse im vormodernen Nürnberg (1400–1800) aus historischer und naturwissenschaftlicher Perspektive. Die Professur für Vergleichende Landesgeschichte ist mit Dr. Maximilian Schuh an dem Projekt beteiligt.

Seitenbearbeiter: Konrad Bender
Letzte Änderung: 03.08.2017
zum Seitenanfang/up