Arbeitsbereich Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa

Willkommen am Arbeitsbereich Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa

Der Arbeitsbereich Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa ist eine wissenschaftliche Einrichtung am Lehrstuhl für Zeitgeschichte. Er erforscht das Verhältnis von Minderheiten in Beziehung zur Mehrheitsgesellschaft aus historischer Perspektive. Dabei zeichnet er sich durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Institutionen aus und pflegt einen kontinuierlichen Austausch mit politischen und kulturellen (Bildungs-)Einrichtungen.

Die Manfred Lautenschläger-Stiftung fördert den Arbeitsbereich mit einer dreijährigen Anschubfinanzierung.

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Aktuelles:

24.05.2016 Talks on Minority Issues - Heidelberger Reihe zu Minderheitenfragen mit Dr. Simon Teune

Bild Vortrag Teune2Vom „Türken-Streik“ bis Pegida – Migration und Minderheiten in der Protestgeschichte der Bundesrepublik

Am Dienstag, den 24.05.2016 spricht der Soziologe und Protestforscher Dr. Simon Teune über Protestereignisse um Migration und Minderheiten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dabei beleuchtet er sowohl Demonstrationen und Streiks, die für die Rechte von MigrantInnen und Minderheiten eintraten als auch rechtspolitische Gegenmobilisierungen.

Der Vortrag findet um 18.15 Uhr im Hörsaal des Historischen Seminars statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Leif Hinrichsen (cc BY-NC 2.0)

 

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17.04.2016 Verleihung des Dr. Bertold-Moos-Wissenschaftspreises 2016

Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler am Lehrstuhl für Zeitgeschichte

Der diesjährige Dr. Bertold Moos-Wissenschaftspreis geht an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler am Lehrstuhl für Zeitgeschichte von Professor Dr. Edgar Wolfrum. Ausgezeichnet wird damit die wissenschaftliche Erforschung von „Minderheitengeschichte, Menschen- und Bürgerrechten in Europa“ durch den Arbeitsbereich „Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa“ und das Frontier-Projekt „Medialität der Menschenrechte“. Verbunden ist die Auszeichnung mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Die noch junge Dr. Bertold Moos-Stiftung fördert Wissenschaft, Forschung und Erziehung. Prämiert werden „hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf den Gebieten der Sprachwissenschaften, der Didaktik, der Philosophie/Ethik oder der Geschichtswissenschaften.“

Der Festakt zur Preisverleihung fand am Sonntag, den 17. April 2016, in Form einer Matinée im Schloss Bruchsal statt. [BNN-Artikel1] [BNN-Artikel2] [Kurier-Artikel]

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22.03.2016 Vortrag und Diskussion eines Studierendenprojekts

Collage Bildungsprojekt 2
Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus – Fremdenfeindlichkeit damals und heute. Die Herausforderungen der Bildungsarbeit in Heidelberg

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hielten junge HistorikerInnen am 22. März um 18 Uhr im Hörsaal des Historischen Seminars einen Vortrag über die Einbindung regionalgeschichtlicher Besonderheiten in den schulischen Unterricht.

Dabei standen die lokale Verfolgung von Minderheiten während der NS-Zeit im Fokus sowie aktuelle Erinnerungsorte in Heidelberg.

Die anschließende Diskussionsrunde nahm aktuelle Herausforderungen der Bildungsarbeit unter Bezugnahme gegenwärtiger Ausgrenzungserfahrungen in den Blick.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zum Programmheft der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Bild-Ausschnitt oben rechts: Streetart- und Aktionskunst der KünstlerIn Barbara am Hauptbahnhof Heidelberg.

 

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Vortrag über die Rolle des Vereins Alt-Heidelberg e.V. bei der NS-Vertreibung der Heidelberger Sinti

Am 22.2.2016 stellte Daniela Gress die Ergebnisse eines Rechercheprojekts des Arbeitsbereichs über die NS-Vergangenheit des Vereins Alt-Heidelberg e.V. im Zusammenhang mit der Vertreibung, Verschleppung und Deportation von Sinti-Familien aus Heidelberg im Amtsstübel vor. [Link] [RNZ-Artikel1] [RNZ-Artikel2]

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Verleihung des Hans-Rosenberg-Gedächtnispreises an Dr. Birgit Hofmann

Für ihre im Wallstein Verlag erschienene Dissertation: "Der 'Prager Frühling' und der Westen. Frankreich und die Bundesrepublik in der internationalen Krise um die Tschechoslowakei 1968" wurde Dr. Birgit Hofmann mit dem Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis geehrt. Die Preisverleihung fand am 24. Februar 2016  in Berlin statt mit einer anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Nutzen und Nachteil der Realpolitik“. [Link zur Pressemitteilung]

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15.01.2016 Vortrag von Dr. Irina Scherbakowa:

Den Terror eScherbakowa Flyer Bildrinnern. Zur Geschichte der Menschenrechtsorganisation Memorial und der Aufarbeitung von Stalinismus und GULag in Russland

 

Am Freitag, den 15. Januar 2016 stellte die promovierte Germanistin und Menschenrechtsaktivistin Dr. Irina Scherbakowa (Moskau) um 16.15 Uhr ihre Forschungen und Quellenarbeit über die Geschichte der Menschenrechtsorganisation Memorial und der Aufarbeitung von Stalinismus und GULag in Russland im Hörsaal des Historischen Seminars der Universität vor.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

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Radiobeitrag vom 21.11.2015

Am 21.11. stellte die Koordinatorin des Arbeitsbereichs, Dr. Birgit Hofmann, die Publikation ihrer Dissertation “Der “Prager Frühling” und der Westen” im Deutschlandradio Kultur vor (Lesart/Das politische Buch). Ein Podcast des Beitrags findet sich hier.

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Veröffentlichungen

Hungern, Marschieren und Blockieren – Der Kampf ums Bleiberecht

Artikel von Daniela Gress anlässlich des 45. Internationalen Roma-Tages. [Link zum Artikel]

“Wir müssen die Vergangenheit annehmen”. Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985

Aufsatz von Birgit Hofmann und Katrin Hammerstein im Deutschlandarchiv. [Link zum Artikel]

Gedenken gestalten: ein studentisches Projekt zum Gedenkjahr der Deportation der Heidelberger Juden nach Gurs

Artikel von Daniela Gress, Irene Wachtel und Rubina Zern in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt 20/2016, S. 267-270. [Link zum Geschichtsverein]

Der »Prager Frühling« und der Westen.
Frankreich und die Bundesrepublik in der internationalen Krise um die Tschechoslowakei 1968

Dissertation von Birgit Hofmann. [Link zum Verlag]

8. April, Internationaler Roma-Tag
Bürgerrechte stärken – Antiziganismus abbauen

Artikel anlässlich des Internationalen Roma-Tages von Daniela Gress. [Link zum Artikel]

35 Jahre Hungerstreik der Sinti und Roma

Artikel zur Erinnerung an den Hungerstreik im ehemaligen KZ Dachau an Ostern 1980 von Daniela Gress. [Link zum Artikel]

Antiziganismus
Wir brauchen konsequente Forschung im Kontext der Ursprünge

Kommentar über die aktuelle Debatte zur Antiziganismus-Studie "Zwischen Gleichgültigkeit und Ablehnung. Bevölkerungseinstellungen gegenüber Sinti und Roma". [Link zum Kommentar]

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Förderer:

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Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 17.05.2016
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