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Veranstaltungen
Institut für Europäische Kunstgeschichte (IEK)

Institutssprecher

Prof. Dr. Matthias Untermann

Adresse

Seminarstraße 4
69117 Heidelberg
Anfahrt

Kontakt

Tel.: +49 (0) 6221 / 54 - 2423

 

 

Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften

Herzlich Willkommen

Schließung des Instituts & aktuelle Regelungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Institut für Europäische Kunstgeschichte ist seit Dienstag, 17. März bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Schließung bezieht die Institutsbibliothek mit ein.
Fragen sind derzeit ausschließlich per E-Mail an den jeweiligen Ansprechpartner zu richten.

Das Rektorat unterrichtet aktuell über die jeweiligen Schritte auf der Homepage der Universität oder direkt unter www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/informationen-zum-coronavirus.

Nach Auskunft des Rektorats wird die Lage täglich neu bewertet, bitte richten Sie sich darauf ein und schauen Sie regelmäßig auf der Website hier nach neuen Informationen.

Studienbegleitende schriftliche Prüfungsleistungen: Die Abgabefrist der Hausarbeiten am IEK wird verlängert auf vier Wochen nach dem Tag, an dem die UB oder die Institutsbibliothek wieder geöffnet sind.
Die Regelungen für Abschlussprüfungen entnehmen Sie bitte der Website des Gemeinsamen Prüfungsamtes.

Durchführung und Belegung von Lehrveranstaltungen: Die meisten Lehrveranstaltungen des Sommersemesters werden jetzt als online-Angebote geplant. Einige Veranstaltungen müssen jedoch ausfallen und es kommt zu Themenänderungen. (Genauere Informationen im LSF-Vorlesungsverzeichnis.)
Damit alle die gleichen Chancen unter den veränderten Bedingungen haben, ist eine erneute Belegung der Lehrveranstaltungen im LSF erforderlich. Diese ist möglich vom 8.-20. April 2020. (Die bisherigen Anmeldungen werden anulliert.)

Erasmus+ | Erneute Möglichkeit zur Bewerbung

2020-04-20 Studieren-im-ausland NeuausschreibungBis zum 20. April 2020 sind die offenen Erasmus-Plus-Stipendien des Instituts für Europäische Kunstgeschichte erneut ausgeschrieben.
[Übersicht der verfügbaren Plätze]
Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen und -unterlagen finden Sie auf der Erasmus-Plus-Seite des IEK.

Studium | Freie Seminarplätze im SoSe 2020

Noch Lücken im Stundenplan? Informieren Sie sich hier über freie Plätze in den vom Institut für Europäische Kunstgeschichte angebotenen Lehrveranstaltungen im kommenden Sommersemester 2020. [Freie Plätze]

Dialogreihe Fotografie & Wissenschaft

Die Dialogreihe Fotografie & Wissenschaft ist bis auf weiteres abgesagt. Alle bisherigen Gespräche wurden aufgezeichnet. Die Auftaktveranstaltung mit Anton Corbijn und Robin Curtis ist bereits auf dem YouTube-Kanal der Universität Heidelberg zu sehen; alle weiteren Gespräche werden in Kürze dort ebenfalls abzurufen sein. Die prominent besetzte Gesprächsreihe, die das Verhältnis von künstlerischer Fotografie und Wissenschaft in den Mittelpunkt stellt, begleitet die Biennale seit Mitte Januar. An drei noch folgenden Terminen sollen Andrea Diefenbach auf Hans Jäger, das Künstlerduo Broomberg & Chanarin auf Grischka Petri, und Armin Linke und Estelle Blaschke auf Sabine Süsstrunk treffen. Es wird derzeit versucht, alle drei Gespräche auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Nachholtermine werden sobald wie möglich bekannt gegeben. Fotografie & Wissenschaft im Dialog ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Europäische Kunstgeschichte (IEK) der Universität Heidelberg, dem Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg (DAI) und der Biennale für aktuelle Fotografie, gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Friedrich Stiftung und die Stadt Heidelberg. Alle Termine finden sich auf www.fotografieundwissenschaft.de.

Ausstellung | Sammeln. Forschen. Spuren lesen.

Ausstellung | Sammeln. Forschen. Spuren lesen.[MUSEUM DERZEIT GESCHLOSSEN] Nachlässe und Schenkungen aus den fotografischen Beständen des Instituts für Europäische Kunstgeschichte (IEK) der Universität Heidelberg stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 30. Januar bis 19. April 2020 im Universitätsmuseum gezeigt wird. Zu sehen ist eine Auswahl an Fotosammlungen aus der Fotothek. Dazu zählen Aufnahmen der Schlösser in Heidelberg und Bruchsal, Fotografien mittelalterlicher Skulpturen sowie pittoreske Ansichten aus Italien aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. [Einladung] [Plakat] [Fotogalerie]

Fotogalerie | Fotografie und Wissenschaft im Dialog

16. Januar 2020 | Sound and Vision: Poptheorie. Anton Corbijn / Robin CurtisDie von der Biennale für aktuelle Fotografie, dem Institut für Europäische Kunstgeschichte und dem Deutsch-Amerikanischen Institut veranstaltete Reihe "Fotografie und Wissenschaft im Dialog" betrachtet an Beispielen aus unterschiedlichen Disziplinen das Spannungsfeld zwischen Fotografie und Wissenschaft. Zur Auftaktveranstaltung am 16. Januar 2020 mit Anton Corbijn und Robin Curtis fanden sich zahlreiche Gäste ein. [Fotogalerie]

Presse | Interview mit Fotografin Herlinde Koelbl

SWR2, 21.01.2020. Es gebe keinen anderen Job, der derart an die Essenz eines Menschen gehe wie die Regierungsverantwortung als Präsident oder Bundeskanzlerin, so Herlinde Koelbl in SWR2. Im Rahmen der Reihe "Fotografie und Wissenschaft" diskutiert die Fotografin, zusammen mit Dr. Christian Schicha (Professor für Medienethik an der Universität Erlangen-Nürnberg), am Beispiel ihrer Langzeitdokumentation "Spuren der Macht" wie sich die Körpersprache von Politikern im Laufe ihrer Amtszeit verändert und welche Rolle der Fotografie als Instrument zur Inszenierung der eigenen Person zu teil wird. [Podcast]

Presse | Anton Corbijn eröffnet Dialogreihe "Fotografie & Wissenschaft"

Rhein-Neckar-Zeitung, 18.01.2020. Fotograf und Regisseur Anton Corbijn in der Neuen Aula – Musikbegeisterung ebnete seinen Weg. Seinen Werdegang erzählte Corbijn in dieser Woche zum Auftakt der Dialogreihe "Fotografie & Wissenschaft", eine gemeinsame Veranstaltung der Biennale für aktuelle Fotografie, des Instituts für Europäische Kunstgeschichte und des Deutsch-Amerikanischen Instituts, und vermittelt im Gespräch mit der Freiburger Wissenschaftlerin Robin Curtis seine Eindrücke zur Schnittstelle zwischen Kunst und Populärkultur. [Artikel]

Presse | Welterbe-Antrag für jüdisches Erbe unterzeichnet

Landesregierung Rheinland-Pfalz, 13.01.2020. Der Welterbe-Antrag des Landes Rheinland-Pfalz für die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz (jüdische Kultbauten und Friedhöfe) wurde größtenteils im IEK erarbeitet und hier für den Druck in drei attraktiv gestalteten, zusammen ca. 1.400 Seiten umfassenden, Bänden gelayoutet (Bearbeiterinnen: Florence Fischer und Ellen Schumacher). Am 13. Januar wurde der Antrag in Mainz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer feierlich unterzeichnet und befindet sich jetzt auf dem Weg zur UNESCO nach Paris. Die Entscheidung über den Antrag wird für 2021 erwartet. [Artikel] [Video] [weitere Informationen]

Presse | Wirklich richtig echt?

Wirtschaftsmagazin Brand eins, 01.2020. Der Street-Art-Künstler Banksy schützt sich auf originelle Weise vor Fälschungen. Christoph Koch zitiert den Kunsthistoriker Ulrich Blanché von der Universität Heidelberg. [Artikel]

Presse | Die Mandorla in der Kunstgeschichte

SWR2, 01.12.2019. Im frühen Mittelalter wurde die spitzovale Form der Mandorla zum beliebten ikonografischen Topos. Eine Art Ganzkörperheiligenschein für das allerhöchste Personal der Heilsgeschichte. Was es auf sich hat mit der Mandorla in der europäischen Kunstgeschichte weiß der Kunsthistoriker Dr. Tobias Frese. [Podcast]

Presse | Einflussreich und selbstbestimmt

Deutschlandfunk, 07.11.2019. Gebildet, vermögend und selbständig: Adelige Frauen im Hochmittelalter hatten oft einen großen Einfluss auf politische Entscheidungen und waren mit wichtigen Aufgaben betraut. Doch diese relative Selbstbestimmtheit weiblicher Adelsmitglieder endete im 12. Jahrhundert – vorerst. Prof. Untermann und Florence Fischer zur sozialen Stellung der Frauen im Mittelalter am Beispiel früher Formen von Klöstern. [Podcast]

Presse | Wenn Comics Kunstgeschichte schreiben

Deutschlandfunk Kultur, 29.10.2019. Kleine Bildchen, bunte Farben, Wörter in Sprechblasen ­– das ist doch Kinderkram und keine Kunst! So oder so ähnlich schaute die Wissenschaft der Kunstgeschichte bisher auf Comics und Graphic Novels. Doch während die Kollegen einen großen Bogen um die Bildergeschichten machen, hält der Professor Henry Keazor an der Universität Heidelberg nun ein ganzes Seminar über sie ab. [Artikel]

Presse | Interdisziplinäre Dialogreihe „Fotografie & Wissenschaft“

Kulturmagazin Metropolregion Rhein-Neckar. Die interdisziplinäre Dialogreihe „Fotografie & Wissenschaft“ findet im Vorfeld und begleitend zur nächsten Biennale für aktuelle Fotografie vom 16. Januar bis 16. April 2020 in Kooperation mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg und dem Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg statt. Ein Vertreter oder eine Vertreterin aus den Bereichen Fotografie und Wissenschaft treffen jeweils aufeinander und kommen über Felder wie Astronomie, Medizin, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft oder Wirtschaftswissenschaft ins Gespräch. [Artikel]

05. – 07.12.2019 | GG3D19 Workshop zu Graphendatenbanken, GIS und 3D-Modelle in der Bauforschung des Mittelalters

Vom 05. – 07. Dezember 2019 findet im Mathematikon der Workshop Graphendatenbanken, GIS und 3D-Modellen in der Bauforschung des Mittelalters (GG3D19) statt und stellt neue computergestützte Anwendungsmethoden im Rahmen der digitalen Bauforschung vor. Das vorläufige Programm und die Referenten finden Sie unter https://uni-heidelberg.de/GG3D19. Die Einreichung von Posterbeiträgen und die Anmeldung sind bis 5. November 2019 möglich.

Presse | Auktionshaus ruft Bilder aus Banksy-Projekt zurück

SWR Aktuell, 17.10.2019.Unglückliche Kommunikation oder unlauteres Lockangebot? Im Auktionshaus Gärtner wurden drei Bilder verkauft, die mit Banksy in Verbindung gebracht wurden. Jetzt gibt es eine Entschuldigung. Ulrich Blanché von der Universität Heidelberg erklärt, wie man einen echten Banksy erkennt. [Podcast

Presse | Inkognito in aller Munde

F.A.Z. online, 16.10.2019.Anfang Oktober wurde ein Gemälde Banksys für eine Rekordsumme versteigert. Doch wie verdient der anonyme Streetart-Künstler sein Geld? Und wie kommt seine Kunst auf den Markt? Ulrich Blanché von der Heidelberger Kunstgeschichte kommt als Banksy-Experte zu Wort. [Artikel]

Presse | Banksy als Lockvogel

Stuttgarter Zeitung, 16.10.2019.Das Bietigheimer Auktionshaus Gärtner hat den Namen des Street-Art-Künstlers genutzt, um für eine Ausstellung zu werben. Dabei stammen die Bilder wohl nicht von Banksy. Ulrich Blanché von der Heidelberger Kunstgeschichte wurde dazu befragt. [Artikel]

Studium | Freie Plätze im WiSe 2019/20

Im Wintersemester 2019/20 sind in einigen Lehrveranstaltungen noch freie Plätze zu vergeben. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die/den zuständigen DozentIn. [Freie Plätze im WiSe 2019/20]

Neueste Publikation | Henry Keazor: We are all astronauts

Henry Keazor: We are all Astronauts. The Image of the Space Traveler in Arts and Media.Henry Keazor (Hrsg.)
We are all Astronauts. The Image of the Space Traveler in Arts and Media

The twelve contributions in this book by authors from the fields of literature, music, politics, history, the visual arts, film, computer games, comics, social sciences, and media theory track the development, changes and dynamics of this symbol by analyzing the various images of the astronaut and the cosmonaut as constructed throughout the different decades of space exploration, from its beginning to the present day. [weitere Informationen]

Presse:

Presse | "Kunst ist für die ökonomische Elite"

SWR Aktuell, 15.05.2019. In New York sind die wohl teuersten Heuhaufen aller Zeiten versteigert worden: Das Gemälde "Meules" des Impressionisten Claude Monet wechselte für knapp 100 Millionen Euro den Besitzer. Geht der Hype auf dem Kunstmarkt weiter? SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern hat nachgefragt bei Ulrich Blanché, Kunsthistoriker am Institut für Europäische Kunstgeschichte in Heidelberg. [Interview]

Ausstellung | Show & Tell.
Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme

Ausstellung: Show & Tell. Studierende bieten Zu den Tätigkeiten von KunsthistorikerInnen gehört es, einer Öffentlichkeit ausgewählte Kunstwerke zu präsentieren. Üblicherweise besteht erst im Berufsleben die Möglichkeit, die entsprechenden Erfahrungen zu machen und so die notwendigen Fertigkeiten zu erlernen.
In einem Seminarprojekt des Instituts für Europäische Kunstgeschichte bekamen die teilnehmenden Studierenden demgegenüber einmal die sonst seltene Möglichkeit, bereits im Studium eine eigene Ausstellung zu organisieren: Sie konnten aus der Privatsammlung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme frei Kunstwerke auswählen und zu einer in der Universitätsbibliothek gezeigten Ausstellung zusammenstellen. Damit ergaben sich für die Studierenden Fragen wie z.B.: Welches Profil der Sammlung möchte und kann man so vermitteln? Wie präsentieren die Studierenden diese sowie den Sammler? Anschauliche Antworten auf diese und weitere Fragen liefert diese Ausstellung.

Ausstellung: Webseite der Ausstellung | Vernissage
Katalog: Show & Tell. Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme
Heidelberg University Publishing, 2019
Erschienen in der Reihe "Einsichten - Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg"
Presse:

Studium | Ausgabe von Scheinen und Hausarbeiten

Ab sofort werden die Hausarbeiten und Scheine im Studierendensekretariat des IEK (R. 107) von Frau Wirth ausgegeben! Sie können dort zu den Öffnungszeiten (Mo-Fr 10:45-11:15 Uhr) abgeholt werden.

Forschung | Margarete von Wrangell-Fellowship
für Dr. Alexandra Vinzenz

Alexandra Vinzenz erhält ab 1. März 2019 das Margarete von Wrangell-Fellowship des Landes Baden-Württemberg. Das Programm ermöglicht ihr in den nächsten vier Jahren die Habilitation über »Ikonologie des (Stumm)Films« abzuschließen. Sie wird weiterhin in der Lehre aktiv bleiben und darf Abschlussarbeiten (B.A. und M.A.) sowie Promotionen betreuen. [Weitere Informationen]

Forschung | Geschichte des Stencils in der Street Art

Ulrich Blanché führt ab März 2019 sein zweijähriges Postdoc-Forschungsprojekt „Geschichte des Stencils in der Street Art“ mit Unterstützung der Thyssen-Stiftung durch. Die Schablonentechnik der Street Art hat ihre Wurzeln in Propaganda, Paris 1968 und Punk, die (Proto-)Street Artists ab 1970 etwa in Frankreich, Polen, Deutschland, Holland, Großbritannien oder den USA beeinflussten.

Forschungssemester von Prof. Keazor ab April 2019

Prof. Dr. Henry Keazor wird wegen des Fellowships am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg im Sommersemester nicht lehren. Als Institutssprecher und als Betreuer bleibt er in dieser Zeit jedoch am IEK präsent, Sprechstunden und Kolloquiumstermine finden regelmäßig statt. In der Lehre wird Prof. Keazor im Sommersemester von Frau Priv. Doz. Dr. Dr. Erna Fiorentini von der Freien Universität Berlin vertreten.

Fotothek | Bild des Monats

Interessantes, spannendes und kurioses aus der Fotothek. Wechselnde Einblicke in das umfangreiche Bild- und technische Material der institutseigenen Fotothek biete die neue Rubrik „Bild des Monats“. Einmal monatlich wird die Geschichte hinter einem Objekt aus der fotografischen Studien- und Lehrsammlung beleuchtet. Die Texte entstanden u.a. in Lehrveranstaltungen zum Fototheksbestand.
[Bild des Monats]

Neueste Publikationen


Dieter Lammers: Kloster Lorsch – Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Das Umfeld der Torhalle und die Bau- und Nutzungsstrukturen des KlostersDieter Lammers
Kloster Lorsch – Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Das Umfeld der Torhalle und die Bau- und Nutzungsstrukturen des Klosters

Die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch steht seit langem im Blickpunkt der Archäologie. Erstmals werden in einem dreibändigen Werk die Ergebnisse neuester Forschungen zusammengetragen. In dem dritten, abschließenden Band stehen zunächst die Ausgrabungen in und an der Torhalle im Mittelpunkt. Bereits seit dem späten 19. Jahrhundert hatten hier immer wieder archäologische Forschungen mit dem erklärten Ziel stattgefunden, Hinweise auf das Alter und die Funktion der Torhalle zu finden. In den Jahren 2015 und 2016 wurde das Areal erneut untersucht. Trotz der vielen modernen Bodeneingriffe gelang es, völlig neue Ansätze in der Nutzungsgeschichte dieses zentralen Klosterareals herzuarbeiten. Auch einige kleinere Nachgrabungen im Bereich der ehemaligen Klosterkirche, die in Ergänzung zu einer bauhistorischen Untersuchung des noch stehenden Kirchenfragmentes stattgefunden hatten, werden in diesem Band vorgestellt. Aus einer Zusammenschau aller archäologisch gesicherten Bau- und Nutzungsstrukturen aus mehr als 125 Jahren archäologischer Forschung, mit der der Band 3 endet, ergibt zum Teil völlig neue Bilder der Klosteranlage, die vieles von dem, was wir über das Kloster Lorsch zu wissen glaubten in einem neuen Licht zeigen, die sich so aber viel besser mit dem in Einklang bringen lassen, was aus ähnlichen Klosteranlagen bekannt ist. [weitere Informationen]


Tobias Frese, Wilfried Keil, Kristina Krüger (Hg.): Sacred Scripture / Sacred Space. The Interlacing of Real Places and Conceptual Spaces in Medieval Art and ArchitectureTobias Frese, Wilfried Keil, Kristina Krüger (Hg.)
Sacred Scripture / Sacred Space. The Interlacing of Real Places and Conceptual Spaces in Medieval Art and Architecture

[Weitere Informationen]

 

 

 


Dieter Lammers: Kloster Lorsch – Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Zehntscheune und ForstgartenDieter Lammers
Kloster Lorsch – Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Zehntscheune und Forstgarten

Die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch steht seit langem im Blickpunkt der Archäologie. Erstmals werden in einem dreibändigen Werk die Ergebnisse neuester Forschungen zusammengetragen und so die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses einzigartigen Ortes nachgezeichnet. In der um das Jahr 1600 erbauten Zehntscheune befindet sich heute ein archäologisches Schaudepot. Vor dem Umbau hatten hier bauhistorische Untersuchungen stattgefunden, später dann archäologische Grabungen. Sie lieferten spannende Details zur Nutzung des Gebäudes.
Frühere Grabungskampagnen sparten das Gelände nördlich der Zehntscheune, den sogenannten Forstgarten, weitgehend aus. Erst durch die Untersuchungen in den Jahre 2011-2013, vor allem verursacht durch die Neuverlegung eines Abwasserkanalsystems, konnte ein umfangreiches Bild der archäologischen Strukturen in diesem Bereich des Klostergeländes gewonnen werden. So ließen sich hier früh- und hochmittelalterliche Gebäude, handwerkliche Tätigkeiten vor allem aus dem Spätmittelalter und Vorgängerbauten der Zehntscheune nachweisen. Schließlich widmet sich der zweite Band ausführlich zahlreichen ausgewählten Funden.
[Weitere Informationen]


Ulrich Blanché / Ilaria Hoppe: Urban Art: Creating the Urban With ArtUlrich Blanché / Ilaria Hoppe (Hrsg.)
Urban Art: Creating the Urban With Art

Urban Art. Creating the Urban with Art was a conference at the Humboldt-Universität zu Berlin in 2016. The broad implications of the term “urban art” allow summarizing very different outcomes, styles, media, and techniques ranging from illegal graffiti writing to performative, participatory and architectonical interventions from stickers to legal murals etc. In this way urban art as a concept exceeds the common notion of commercial indoor street art and graffiti and enlarges the perception of the visual and unsanctioned forming of the public sphere. [Online-Ressource]


Alexandra Vinzenz: Vision ›Gesamtkunstwerk‹. Performative Interaktion als künstlerische FormAlexandra Vinzenz
Vision ›Gesamtkunstwerk‹. Performative Interaktion als künstlerische Form

Seit Richard Wagner meint der Begriff ›Gesamtkunstwerk‹ die Einheit aller künstlerischen Disziplinen. Im Zuge ganzheitlicher Bestrebungen in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts nimmt das Konzept, dem die Möglichkeit der Transformation der Gesellschaft zugeschrieben wird, eine zentrale Position ein. Anhand zahlreicher Beispiele, die vom Umkreis der Anthroposophischen Gesellschaft bis zum Bauhaus, von Hermann Nitsch bis Joseph Beuys reichen, zeigt Alexandra Vinzenz, dass die Verbindung von Ästhetik und Politik trotz ihrer visionären Anlage nicht an Reiz verloren hat. [weitere Informationen]


Ulrich Blanché: Damien Hirst – Gallery Art in a Material WorldUlrich Blanché
Damien Hirst – Gallery Art in a Material World

Nach Teil 1 Banksy – Urban Art in a Material World (2016) der übersetzten und erweiterten Dissertation von Ulrich Blanché ist am 5. März 2018 auf Englisch Teil 2 Damien Hirst – Gallery Art in a Material World erschienen.

Damien Hirst constantly faces the accusation that he creates merely popular, salable, or easily consumable art. However, this accusation of "selling out" is closely linked to the great popularity that he enjoys. Discussions about the aesthetic value of art and the importance of consumer culture are incorporated into his works and highlight how the artist has been able to exemplify the consumer culture of our age. This study analyzes works from different periods of his oeuvre, such as the Natural History series, the Spot Paintings, the Diamond Skull, and Hirst’s collaborations with Street Artist Banksy. They are examined in the context of materials, iconography, and history of ideas with regard to their framing of consumer culture. This is one of few books on Hirst not published by the artist himself or under his influence. In this academic study, Ulrich Blanché also gives a compact overview of the Young British Artists in London in the 1990s. [weitere Informationen]


Dieter Lammers: Kloster Lorsch – Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Klostermauer, Spittelsberg, Klausurgebäude, KlostergeländeDieter Lammers
Kloster Lorsch – Die archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016. Klostermauer, Spittelsberg, Klausurgebäude, Klostergelände

Die UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch steht seit langem im Blickpunkt der Archäologie. Erstmals werden in einem auf drei Bände angelegtem Werk die Ergebnisse neuester Forschungen  zusammengetragen und so die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses einzigartigen Ortes nachgezeichnet. Das Kloster Lorsch ist nicht nur wegen seiner weltberühmten Torhalle von überragender kunsthistorischer Bedeutung. Umfangreiche Arbeiten zur Umgestaltung des Klostergeländes haben in den letzten Jahren zu archäologischen Untersuchungen durch das Institut für Europäische Kunstgeschichte geführt, deren Ergebnisse ein völlig neues Bild auf die Entwicklung des Klosters werfen. Der erste Band liegt nun vor. [weitere Informationen]


Henry Keazor (Hrsg.): Film Plakat Kunst. Dietrich Lehmann und der Heidelberger Filmclub der 50er JahreHenry Keazor (Hrsg.)
Film Plakat Kunst. Dietrich Lehmann und der Heidelberger Filmclub der 50er Jahre

In den 50er Jahren schuf der Medizinstudent Dietrich Lehmann (1929-2014) handgemalte Filmplakate für den studentischen Filmclub Heidelberg, dessen Wirken über Heidelberg hinaus eine beachtliche Strahlkraft in das bundesrepublikanische Nachkriegsdeutschland hatte. Der die gleichnamige Ausstellung des Universitätsmuseums Heidelberg begleitende Katalog ordnet die Plakatschöpfungen Lehmanns innerhalb der Entwicklungsgeschichte des Filmplakats ein und setzt sich in Beiträgen mit der Geschichte des Heidelberger Filmclubs wie der Filmclubs in Deutschland generell auseinander. Darüber hinaus werden Hintergründe zur nationalen und lokalen Kinogeschichte beleuchtet und die Persönlichkeit Dietrich Lehmanns vorgestellt. [weitere Informationen]

 

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Letzte Änderung: 02.04.2020
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