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Veranstaltungen

Do, 24.06.2021

18:15 Uhr

Die Eidechse am Schloss in Objekten der Goldschmiedekunst aus Goa (16. Jh.)

Prof. Dr. Urte Krass, Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte

Alle Termine & Veranstaltungen

Institut für Europäische Kunstgeschichte (IEK)

Institutssprecherin

Prof. Dr. Rebecca Müller

Adresse

Seminarstraße 4
69117 Heidelberg
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Kontakt

Tel.: +49 (0) 6221 / 54 - 2423

 

 

Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften

Herzlich Willkommen

Schließung des Instituts & aktuelle Regelungen

Das Institut für Europäische Kunstgeschichte ist seit Dienstag, 17. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Weiterführende Informationen und Ansprechpartner sowie die geltenden Verhaltensregeln finden Sie hier.
Institutsbibliothek öffnet wieder am 11. März 2021:
Die Institutsbibliothek ist entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung ab 11. März 2021 wieder unter Auflagen geöffnet. Eine vorherige Terminreservierung ist zwingend erforderlich. Bitte beachten Sie dazu folgende Hinweise.

24. Juni 2021 | Orientierungstage: Studieninformation

Die Online-Informationsveranstaltung zum Studium der Europäischen Kunstgeschichte im Rahmen der Orientierungstage 2021 findet am 24. Juni 2021 von 15-16 Uhr statt. Zur Teilnahme verwenden Sie bitte folgenden Link: https://audimax.heiconf.uni-heidelberg.de/hfcw-nvaw-zauu-q2gf

24. Juni 2021 | Potentiale der Goldschmiedekunst

Prof. Dr. Urte Krass: Die Eidechse am Schloss in Objekten der Goldschmiedekunst aus Goa (16. Jh.)Prof. Dr. Urte Krass, Universität Bern
Die Eidechse am Schloss in Objekten der Goldschmiedekunst aus Goa (16. Jh.)
24. Juni 2021, 18 Uhr c.t.

Die Veranstaltung findet online statt; Die Veranstaltung findet online statt; zur Teilnahme registrieren Sie sich bitte unter folgendem Link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_chrCnPcfS5i91VNdcaLURg.

Elena Treiber erhält Willibald-Sauerländer-Preis

Elena TreiberFrau Elena Treiber, die im Rahmen des IMKM im WS 19/20 ihren Masterabschluss am IEK gemacht hat, ist eine der beiden Preisträgerinnen des Willibald-Sauerländer-Preises 2021 des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München. Der Preis wird ihr für die Masterarbeit „Das Bild als Subjekt. Horst Bredekamps ‚Bildakt‘ zwischen Anwendung, Kritik und Weiterentwicklung“ verliehen. In dieser Arbeit untersucht Frau Treiber eine Systematisierung der verschiedenen Ausprägungen bildaktiver Phänomene, die Horst Bredekamp im Rahmen seiner 2010 veröffentlichten bildwissenschaftlichen Theorie des Bildakts vorgenommen hat, indem sie diese anhand gattungsübergreifende Bildbeispiele der Kunstgeschichte und Populärkultur von der Antike bis in die heutige Zeit erörtert. Sie nimmt dabei auch eine Weiterentwicklung dieses Ansatzes vor, indem eine Verschränkung der von ihm definierten und isoliert voneinander betrachteten Manifestationen des Bildakts belegt werden kann. Der Preis wird an eine/einen Graduierte/n vergeben und besteht in einem dreimonatigen Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Die Preisverleihung wird am 16.6. um 18:30 Uhr via Zoom stattfinden.

Vortragsreihe im SoSe 2021 | Potentiale der Goldschmiedekunst

Vortragsreihe: Potentiale der GoldschmiedekunstDie Vortragsreihe stellt aktuelle Ansätze und Projekte vor, die Potentiale der Goldschmiedekunst in unterschiedlichen kulturellen Kontexten bis in die Frühe Neuzeit hinein neu ausloten: Als häufig transkulturelle und vielfach veränderte Objekte, als Komposita aus Materialien, deren naturwissenschaftliche Analyse ebenso zum Verständnis beitragen kann wie ein materialikonologischer Ansatz, als wirkmächtige Dinge mit spezifischen Programmen, Inschriften, Materialien, Formen. [Poster] [Veranstaltungstermine]

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Die Kunst der Goldschmiede war von herausragender Bedeutung für die Stiftungspraxis und die Repräsentation weltlicher Fürsten und des hohen Klerus. In Liturgie und Reliquienverehrung dienten die Objekte mit ihrem kostbaren und potentiell semantisch aufgeladenen Material und vielschichtigen Bildprogrammen als Medien des Heils und gehörten als Kelch, Patene und Altarkreuz zu den vasa sacra; als Krone vermittelten sie ein oft sakral konnotiertes Herrschertum; am Tisch des Fürsten kommentierten sie höfische Ideale und waren Ausweis von Reichtum. Als Schatzobjekte wurden sie verschenkt, geraubt, thesauriert, umgearbeitet, verpfändet und eingeschmolzen, um Material für Neues zu liefern.
Umwertungen in der Materialhierarchie in Neuzeit und Moderne haben Edelmetalle als Material einer als autonom verstandenen Kunst abgewertet, und gerade der Gebrauch der Objekte hat im Zuge ihrer Musealisierung zu der problematischen Kategorisierung als ‚Kunstgewerbe‘, ‚decorative arts‘, ‚arts mineurs‘ etc. geführt. Entgegen dem ursprünglich hohen Stellenwert spielten sie in der kunsthistorischen Forschung eine untergeordnete Rolle, prägende Fachdiskurse kamen ohne sie aus. Seitdem das Material auch „gebrauchter“ Kunst und künstlerische Techniken große Beachtung erfahren, die Mobilität von Künstlern und Werken im Fokus stehen und Objektbiographien erforscht werden, steht auch die Untersuchung der Goldschmiedekunst unter neuen Vorzeichen.
Organisation: Rebecca Müller, Tobias Frese, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg.

Presse | Statement: Architektur als Prozess

"Die Moderne heute in der Denkmalpflege – eine Alternative?" Statements u.a. von Brigitte Sölch im Rahmen der Online-Ausstellung "StilBRUCH? Die Moderne im Wiederaufbau von Schloss Charlottenburg" der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Presse | Architectural Histories. The open access journal of the EAHN

10.05.2021.Berlin has experienced a recent spate of major civic construction projects. This review comprises critical assessments, by three different authors, of three of those recently completed projects: the Berlin Palace and Humboldtforum (Brigitte Sölch), the redesign of the Kulturforum (Elke Nagel), and the new Berlin-Brandenburg Airport (Max Hirsh) [Article]

Presse | "Das Wahre ist auf der Straße"

SWR 2 Journal am Mittag, 24.04.2021. Originell ohne Original? Banksy in Heidelberg ausschließlich mit Reproduktionen.
Martina Senghas sprach mit dem Street Art-Experten Ulrich Blanché von der Universität Heidelberg. [Podcast]

Mannheimer Morgen, 09.04.2021. Eine Schau über den Streetart-Star Banksy wird ab 30. April in Heidelberg zu sehen sein. Graffiti-Forscher Ulrich Blanché sieht das unautorisierte Projekt auch mit Skepsis. [Artikel]

Presse | Wer oder was ist Banksy?

Bayern 1, 30.03.2021. Bayern 1 Moderator Marcus Fahn sprach mit dem Street Art-Experten Ulrich Blanché von der Universität Heidelberg.  [Podcast]

Presse | Street-Art ohne Straße

dpa, 17.03.2021. Streetart ist Kunst für die Straße – doch im Fall des britischen Weltstars Banksy wandern die Werke meist in Galerien oder Museen. Ist das absurd oder unausweichlich? Die dpa sprach mit Experten wie Ulrich Blanché von der Universität Heidelberg. [Stuttgarter Nachrichten] [Rhein-Neckar-Zeitung]

Matthias Untermann in Kommission für geschichtliche Landeskunde

Prof. Untermann ist von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer MdL, am 21. Februar 2021 zum ordentlichen Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde berufen worden.

Henry Keazor erhält Auszeichnung

Prof. Dr. Henry Keazor erhält – u. a. für seine Publikationen zu Nicolas Poussin und Jean Nouvel – den "Prix du Rayonnement de la langue et de la littérature françaises" der Académie française, der französischen und ausländischen Persönlichkeiten verliehen wird, die sich in besonderem Maße um die französische Sprache und Literatur verdient gemacht haben. In seiner Rede betont Direktor Michael Edwards die innovativen Forschungsansätze des Preisträgers.

Presse | War Banksy in Dortmund?

Ruhr Nachrichten, 19.01.2021. Ein Graffiti sorgt für Aufsehen. Der Stil des Bildes erinnert an Banksy. War der berühmte Street-Art-Künstler in Dortmund? Experten wie Ulrich Blanché haben das Graffiti analysiert. [Artikel]

Neueste Publikation | Henry Keazor: Raffaels Schule von Athen

Henry Keazor: Raffaels Schule von Athen. Von der Philosophenakademie zur Hall of FameHenry Keazor
Raffaels Schule von Athen. Von der Philosophenakademie zur Hall of Fame

Interpretiert, imitiert, adaptiert, parodiert – was hat »Die Schule von Athen« zu einem zentralen Bild der Renaissance werden lassen? Raffaels um 1510/11 gemaltes Fresko »Die Schule von Athen« in der Stanza della Segnatura des Vatikan zählt zu den berühmtesten Werken der Kunstgeschichte. Aber wieso hat es die Darstellung einer Versammlung von Philosophen über-haupt zu einer solchen Popularität gebracht? Warum wurde und wird gerade dieses Bild immer wieder diskutiert, ausgedeutet und vor allem im Laufe der Geschichte in den unterschiedlichsten Zusammenhängen, auch jenseits von Philosophie und Kunstgeschichte, rezipiert? Wieso konnte es in Kunst und Populär-kultur adaptiert und ebenso gut parodiert werden? Henry Keazor zeigt, dass es Raffael mit dem Fresko auf geniale Weise gelungen ist, die abstrakten philosophischen Disziplinen sowie ihre Geschichte und Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Das hierfür entwickelte künstlerische Konzept erwies sich als so tragfähig, dass es bis heute erfolgreich auch auf gänzlich andere Themen und Figuren angewendet werden kann. Der Autor beleuchtet die Entstehungsbedingungen der Schule von Athen, um dann in einem verblüffenden Parcours durch die Kunstgeschichte zu führen: nach Italien, Frankreich, England, Deutschland. Und er landet am Ende bei Künstlern wie Cy Twombly oder Vereinnahmungen durch Musikvideos, Werbung, Lego und Hollywood. [Weitere Informationen]

Presse:

Neueste Publikation | Rebecca Müller (Hg.): Vom Wort zur Kunst

Rebecca Müller (Hg.): Vom Wort zur Kunst. Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur GegenwartmHelen Barr, Dirk Hildebrandt, Ulrike Kern
und Rebecca Müller (Hg.)
Vom Wort zur Kunst. Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart

Für die kunsthistorische Forschung liefern Textquellen wichtige Indizien zur Erschließung von Artefakten und ihren Entstehungskontexten. Aussagen der Künstler*innen gelten dabei traditionell als hochgradig authentisch: Wer sollte ihr Werk besser kennen und erklären können als sie selbst? Die Beiträge machen Vorschläge für einen quellenkritischen Umgang mit Künstlerzeugnissen, um diesen methodisch zu reflektieren und zu erweitern. Rhetorische Strategien, Konventionen der jeweiligen Textgattung, Sprech- und Schreibmotivationen sowie die Entstehungskontexte sind relevante Aspekte, die in diesem Band vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart verfolgt werden. Mit dem einleitenden Abriss über Textgattungen und Genres, in denen Künstler*innen seit dem Frühmittelalter gesprochen und geschrieben haben, liegt erstmalig ein chronologischer Überblick von Künstlerselbstaussagen vor.
Mit Beiträgen von Helen Barr, Johannes Endres, Johanna Függer-Vagts, Heidi C. Gearhart, Dirk Hildebrandt, Henry Keazor, Antje Krause-Wahl, Christine Ott, Bruno Reudenbach, Berit Wagner, Iris Wien und Andreas Zeising.

Keine Idee für eine Abschlussarbeit? Wir helfen!

Die Künstlernachlässe Mannheim bewahren seit 15 Jahren Nachlässe von Künstler*innen, die die Stadt Mannheim geprägt und zu deren kulturellen Identität beigetragen haben. In Kooperation mit den Künstlernachlässen können Studierende unterschiedliche Themen für Bachelor- und Masterarbeiten bearbeiten, die am IEK dann betreut werden. Weitere Infos unter https://moodle.uni-heidelberg.de/course/view.php?id=4971#section-7.

Miradas: Dritte und vierte Ausgabe sind erschienen

Miradas: Vierte Ausgabe

Die dritte und vierte Ausgabe der elektronischen Zeitschrift Miradas sind erschienen. Miradas (dt. Blicke) lädt dazu ein, den Blick auf die Kunst- und Kulturgeschichte der iberischen Halbinsel und der Amérikas zu richten, diese aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und zu kontextualisieren. [Miradas lesen]

Call for Papers: Miradas No. 5
Miradas 5 soll als Heft zum Thema der Körper-/Moden in den Amérikas im August 2021 erscheinen. Es sind alle Vorschläge für Artikel willkommen, die sich mit einem Aspekt von Kleidung, Textil und Körpern sowie deren Sichtbarwerdung in Kunst und visueller Kultur beschäftigen und in besonderer Weise transkulturelle Schnittpunkte in den Blick nehmen. [weitere Informationen]

Neueste Publikation | Henry Keazor: We are all astronauts

Henry Keazor: We are all Astronauts. The Image of the Space Traveler in Arts and Media.Henry Keazor (Hrsg.)
We are all Astronauts. The Image of the Space Traveler in Arts and Media

The twelve contributions in this book by authors from the fields of literature, music, politics, history, the visual arts, film, computer games, comics, social sciences, and media theory track the development, changes and dynamics of this symbol by analyzing the various images of the astronaut and the cosmonaut as constructed throughout the different decades of space exploration, from its beginning to the present day. [weitere Informationen]

Presse:

Ausstellung | Show & Tell.
Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme

Ausstellung: Show & Tell. Studierende bieten Zu den Tätigkeiten von KunsthistorikerInnen gehört es, einer Öffentlichkeit ausgewählte Kunstwerke zu präsentieren. Üblicherweise besteht erst im Berufsleben die Möglichkeit, die entsprechenden Erfahrungen zu machen und so die notwendigen Fertigkeiten zu erlernen.
In einem Seminarprojekt des Instituts für Europäische Kunstgeschichte bekamen die teilnehmenden Studierenden demgegenüber einmal die sonst seltene Möglichkeit, bereits im Studium eine eigene Ausstellung zu organisieren: Sie konnten aus der Privatsammlung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme frei Kunstwerke auswählen und zu einer in der Universitätsbibliothek gezeigten Ausstellung zusammenstellen. Damit ergaben sich für die Studierenden Fragen wie z.B.: Welches Profil der Sammlung möchte und kann man so vermitteln? Wie präsentieren die Studierenden diese sowie den Sammler? Anschauliche Antworten auf diese und weitere Fragen liefert diese Ausstellung.

Ausstellung: Webseite der Ausstellung | Vernissage
Katalog: Show & Tell. Studierende bieten Einblick in die Privatsammlung Erik Jayme
Heidelberg University Publishing, 2019
Erschienen in der Reihe "Einsichten - Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg"
Presse:

Fotothek | Bild des Monats

Interessantes, spannendes und kurioses aus der Fotothek. Wechselnde Einblicke in das umfangreiche Bild- und technische Material der institutseigenen Fotothek biete die neue Rubrik „Bild des Monats“. Einmal monatlich wird die Geschichte hinter einem Objekt aus der fotografischen Studien- und Lehrsammlung beleuchtet. Die Texte entstanden u.a. in Lehrveranstaltungen zum Fototheksbestand.
[Bild des Monats]

 

Seitenbearbeiter: Webadministrator
Letzte Änderung: 22.06.2021
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