Millionenprojekt: Planfeststellungsbeschluss für Straßenbahn ins Feld liegt vor weiter
Millionenetat: Ausbildungsförderung soll finanziell und strukturell deutlich verbessert werden weiter
Millionenspende: Dietmar Hopp und Klaus Tschira Stiftung machten Bau des Analysezentrums III möglich weiter
Urnengang
Neue Mitglieder in Senat und in die Fakultätsräte entsandt weiter

 

Karriere
Angebot des Career Service weiter

 

Ruperto Carola wieder vorn weiter

 

Neues Graduiertenprogramm weiter

 

Fürs Deutschlandstipendium weiter

 

Deutschlandstipendien im Aufwind weiter

 

Karrieren und soziale Herkunft weiter

 

Monitor Lehrerbildung (pdf) weiter

 

Heinrich-Behr-Stipendium (pdf) weiter

 

DLR sucht studentische Ideen weiter

 

Das Falling Walls Lab (Englisch) weiter

 

Im Film
Neueste Marsilius-Vorlesung weiter

 

SWR-Beitrag zum Abzug weiter

 

Für ein Leben ohne Krebs weiter

 

HAI-Clip auf YouTube (Englisch) weiter

 

Die Angst vor der Penetranz des Wirklichen weiter

 

Das vermisste Zuhause weiter

 

Die Form oder wie etwas in die Welt tritt weiter

 

Das weiß Michael Schredl vom Zentralinstitut in Mannheim weiter

 

"Quarks & Co" über Borderline weiter

 

Happy-Video der Neckarstädter weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Neues Spektrometer für Praktika in der Organischen Chemie weiter

 

Chor des ISZ in Riga erfolgreich weiter

 

Historiker hoben neuen Arbeitsbereich aus der Taufe weiter

 

Aus dem Bibliotheksbestand des Südasien-Instituts weiter

 

Auswertung der Gerontologie weiter

 

Referenzzentrum mit Mitteln der Mannheimer Fakultät weiter

 

Bei Posttraumatischer Belastungsstörung ins ZI (pdf) weiter

 

Das Gehirn wird erforscht (pdf) weiter

 

Es geht um das Gedächtnis (pdf) weiter

 

Studie zur Depression (pdf) weiter

 

Podcasts
Zwei Studenten haben einen Online-Lotsen entwickelt (mp3) weiter

 

Prof. Ulrich Platt über die diesjährige HCE-Sommerschule (mp3) weiter

 

Campus-Report-Interview mit Prof. Johannes Eurich (mp3) weiter

 

Reaktive Metabolite untersucht Prof. P.P. Nawroth (mp3) weiter

 

Prof. Walter Haefeli zu Problemen mit Arzneimitteln (mp3) weiter

 

"Sprechstunde" des DLF aus dem Universitätsklinikum Heidelberg weiter

 

Gespräch mit Preisträger Prof. Stefan Hell vom DKFZ (mp3) weiter

 

Dr. Barbara Alm bei Deutschlandradio Kultur (mp3) weiter

 

NDR-Radio-Visite mit ZI-Prof. Michael Schredl weiter

 

WR-Vorsitzender Manfred Prenzel im Deutschlandfunk weiter

 

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Magazin der Metropolregion weiter

 

Kooperationen fördern, Vernetzung stärken (pdf) weiter

 

Das aktuelle Journal des Deutschen Studentenwerks (pdf) weiter

 

Jüngstes Mitarbeitermagazin der Heidelberger Medizin weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 6/14 vom 29. Juli 2014
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Montag, 20.11.2017

16:15
Uhr

Claudio Timpano, SAP, Walldorf

17:00
Uhr

Prof. Dr. Alexander Proelß, Universität Trier, Institut für Rechtspolitik

18:15
Uhr

Dr. Philipp Löffler, Universität Heidelberg, Anglistisches Seminar
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Angerichtet
Was gibt es heute zu essen ... weiter

 

Mensen jetzt "vegan friendly" (pdf) weiter

 

Anlaufstellen
Von den Beauftragten für Behinderte bis zur Zentralen Studienberatung weiter

 

Termine & Tipps
Sogar die Cafeteria hat auf weiter

 

Kursprogramm der ZSB weiter

 

Zahnklinik sucht Probanden weiter

 

In der Bibliothek im Feld weiter

 

Essaywettbewerb für Studierende weiter

 

Kunst in der Mannheimer Medizin weiter

 

Die Justiz zeigt Plakate weiter

 

Hautkrebsrisiken vermeiden weiter

 

Benefizregatta sucht Viererteams weiter

 

Der Notfalldienst für Kinder weiter

 

Internationales
Infos der Ruperto Carola weiter

 

Erasmus+ macht mehr möglich weiter

 

Programm Studium+M am Start weiter

 

Laut Studie zu Studiengebühren weiter

 

... und finanzielle Effekte (pdf) weiter

 

Aktuelle Zahlen und Fakten zur Internationalität (pdf) weiter

 

P.R.I.M.E. erleichtert die Rückkehr weiter

 

Mehr Zuwanderung gefordert weiter

 

640 Teilnehmer aus aller Welt weiter

 

Die Summer Science School weiter

 

Aus der Forschung
Größere Galaxien fressen kleinere weiter

 

Gesundheit, Qualifikation und Motivation entscheidend weiter

 

Rauchfreieres Heim weiter

 

Umweltökonomen untersuchten weiter

 

Die Vogelarten im Himalaya weiter

 

Treibhausgas aus Aminosäure weiter

 

Auf atomarer Ebene weiter

 

Nachweis universeller Skalierung weiter

 

Stabiler Goldcarbenkomplex weiter

 

Geschichte der Landesministerien in der NS-Zeit (pdf) weiter

 

Blick zurück
Ruperto Carola Sommerparty weiter

 

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im DKFZ weiter

 

Präventionskampagne für Radler weiter

 

Stärkere Kooperation von Bund und Ländern in der Bildung geplant weiter

 

German U15 begrüßt Lockerung des Kooperationsverbots weiter

 

Erinnerung an Dr. José Rizal weiter

 

Weniger Notfälle in Mannheim während der WM-Spiele weiter

 

Und drei erfolgreiche Herz-OPs an einem Abend weiter

 

Ursula-Kühner-Stiftung spendete weiter

 

Die Siegerplakate des DSW-Wettbewerbs (pdf) weiter

 

Nexus
Engagierte Hochschulen (pdf) weiter

 

Enorme Verpflichtung:

Begegnungen außerhalb der Komfortzone

Von Ute von Figura (Text und Foto)

Theresa Lanzl

Theresa Lanzl, Jurastudentin an der Universität Heidelberg, und Alina T.*, Hauptschülerin an der Heidelberger Waldparkschule, sind sich beim „Speed-Dating“ im Zuge eines Kennenlernspiels der Initiative „Rock Your Life!“ zum ersten Mal begegnet. Fünf Minuten saßen sich die 21-Jährige und die 15-Jährige beim sogenannten „Matching“ gegenüber – ein Zusammentreffen im Zeitraffer. Anschließend wählte Alina Theresa als ihren Coach aus. Seitdem arbeiten die beiden gemeinsam an der Zukunft der Schülerin.

Mit 15 Jahren bereits einen Beruf aussuchen? Theresa Lanzl findet, dass Hauptschülern mit dieser Entscheidung sehr viel abverlangt wird. „Ich selbst habe in diesem Alter noch nicht gewusst, was ich beruflich machen will.“ Auch nach dem Abitur war sie sich nicht sicher – Studium, das ja, aber welches Fach? Von ihrer Heimatstadt Memmingen zog es sie zunächst ins Ausland: Erfahrungen sammeln, eine neue Sprache lernen. Sie buchte einen Flug nach Santiago de Chile und einen zehnwöchigen Spanisch-Kurs, den Rückflug sechs Monate später. Für die Zeit dazwischen hatte Lanzl keine konkreten Pläne. Sie reiste durch Chile, Argentinien und Bolivien und schließlich nach Peru, wo sie in den letzten Wochen vor ihrer Rückkehr in einem Heim für Straßenkinder arbeitete. weiter


Erhebliche Verbesserung:

Breiter Hoffnungsschimmer am Finanzhimmel

Turm Alte Uni

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Finanzminister Nils Schmid haben die Eckpunkte für die künftige Hochschulfinanzierung des Landes Baden-Württemberg skizziert. Diese sehen eine deutlich bessere Finanzausstattung für die Jahre 2015 bis 2020 vor, insbesondere durch eine jährliche Anhebung der Grundfinanzierung um drei Prozent. Außerdem ist ein Bausonderprogramm geplant. Der Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel, sprach von einem „klaren Gewinn“ und einem „erfreulichen Signal angesichts der bedrohlichen Finanzsituation, in der sich die neun Landesuniversitäten befinden“ (Foto: Werschak).

In diesem Zusammenhang dankte Eitel der Ministerin für ihren großen Einsatz. „Im Vordergrund steht für uns jetzt, wie der neue Hochschulfinanzierungsvertrag in den Detailverhandlungen für die Universitäten ausgestaltet wird.“ Theresia Bauer und Nils Schmid hatten die Eckpunkte des neuen Vertragswerks mit dem Titel „Perspektive 2020“ in einem Pressegespräch am 23. Juli in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. weiter


Immense Wertschöpfung:

Aus jedem Euro machen die Universitäten 2,30

Von Oliver Fink und Tina Schäfer

Prof. Johannes Glückler

Von einer verbesserten Grundfinanzierung der Universitäten profitiert das Land Baden-Württemberg auch in ökonomischer Hinsicht. Das zeigt eine Studie des Heidelberger Geographen Prof. Dr. Johannes Glückler (Foto: privat), die sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Landesuniversitäten befasst. Johannes Glückler ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographie und war Fellow des Marsilius-Kollegs an der Ruperto Carola. Zuvor war er Professor für Wirtschaftsgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Nach dem Studium der Geographie, Psychologie und Soziologie an den Universitäten Würzburg, Salamanca und der London School of Economics hatte Glückler an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main promoviert. Er sammelte Praxiserfahrung in der internationalen Strategieberatung und arbeitete als Gutachter für das bayerische Wirtschaftsministerium, verschiedene Industrie- und Handelskammern und Branchenverbände. Zudem gehört er dem wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie sowie für Raumforschung und Raumordnung an.

Herr Glückler, warum ist es allein aus ökonomischen Gründen sinnvoll, den Universitäten eine angemessene Grundausstattung zur Verfügung zu stellen? weiter


Hochgelegene Beschäftigung:

Spitzenforschung unterm Sternenzelt

Von Dagmar Albrecht (Text und Foto)

Dr. Andreas Kaufer

2600 Meter hoch liegt das Observatorium Paranal der Europäischen Südsternwarte (ESO) in der chilenischen Atacama-Wüste – der Arbeitsplatz des Heidelberger Astronomen Dr. Andreas Kaufer, der auch James-Bond-Darsteller Daniel Craig faszinierte. Trotz der dünnen Luft kommt Kaufer bei der Führung über das Gelände nie aus der Puste. Seine Begeisterung für die Arbeit der Wissenschaftler im Observatorium ist ansteckend. Seit 2006 leitet der Mittvierziger als Direktor die beiden ESO-Observatorien Paranal und La Silla. Er ist dauernd unterwegs: zwischen den Observatorien, seinem Dienstsitz in Santiago de Chile und der ESO-Zentrale in Garching bei München.

Dass Kaufer einmal als Astronom in Südamerika arbeiten würde, war lange Zeit nicht abzusehen. Zwar faszinierten ihn schon als Schüler die Sterne, die er von der Sternwarte in Heppenheim an der Bergstraße aus beobachtete – aber nur als Hobby. In Heidelberg studierte er zunächst Physik, erst am Ende des Studiums spezialisierte er sich auf Astrophysik: „Ich habe ein Praktikum an der Landessternwarte auf dem Königstuhl gemacht, und da habe ich das Beobachten richtig gelernt.“ 1993 schrieb er dort seine Diplomarbeit in Astrophysik, danach studierte er Astronomie mit Studienziel Promotion und erhielt 1996 seinen Doktortitel. weiter


Große Anerkennung:

„Manchmal rasen wir bergab, schreiend vor Begeisterung“

Maximilian Probst

Für sein Essay „Der Drahtesel. Die letzte humane Technik“ (in: „Die Philosophie des Radfahrens“, Mairisch Verlag 2013) hat Maximilian Probst (Foto: Julia Krüger) den mit 10 000 Euro dotierten Clemens Brentano Preis für Literatur der Stadt Heidelberg erhalten. Probst nahm die Auszeichnung Mitte Juli aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner im Palais Prinz Carl entgegen. Die Jury würdigte in ihrer Begründung die kreative und gewagte Auseinandersetzung Probsts mit der Philosophie des Radfahrens: „Der Autor zeigt im ironischen Spiel mit der Sprache eine andere Haltung zur Welt in Fragen der Technik und Umwelt frei assoziierend auf.“

Der Heidelberger Clemens-Brentano-Förderpreis wird seit 1993 jährlich im Wechsel in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die mit ihren Erstlingswerken bereits die Aufmerksamkeit der Kritik wie des Lesepublikums auf sich gelenkt haben. Der Preis ist deutschlandweit einmalig, da die Jury sowohl mit professionellen Literaturkritikerinnen und -kritikern als auch mit Studierenden des Germanistischen Seminars der Ruperto Carola besetzt ist. weiter


Ausgedehnte Pflanzungen:

Von Kakao bis Kohl, von Farn bis Fleischfresser

Von Tina Schäfer

Ceratostema rauhii

Forschung, Lehre und öffentliche Bildungsarbeit sind die zentralen Aufgaben des Botanischen Gartens Heidelberg der Ruperto Carola. 6000 Pflanzenarten mit 70 000 Individuen haben hier ihren Platz. Für die wissenschaftliche Arbeit zählt vor allem die Dokumentation der Gewächse, die alle in einer Datenbank verzeichnet sind – ein wesentliches Merkmal, das den Garten von einem Park unterscheidet.

Im „Farnhaus“ des Botanischen Gartens lässt sich „Ceratostema rauhii“ (Foto: Botanischer Garten) entdecken: ein Heidegewächs, das der Wissenschaftliche Leiter Dr. Andreas Franzke als „ein lebendes Urmeter“ bezeichnet. Gleich mehrere Exemplare mit lang herabhängenden Stängeln, schuppenartig angeordneten Blättern und glockenförmigen fünfblättrigen Blüten in dunklem Rosa stehen in dem Gewächshaus. Der Name weist auf eine besondere Verbindung dieser Pflanze zum Botanischen Garten hin – dessen Kernbestand geht größtenteils auf die rege Sammeltätigkeit von Werner Rauh zurück, der von 1960 bis 1982 Direktor der Einrichtung war. Von seinen Forschungsreisen, vielfach nach Südamerika und Madagaskar, brachte er zahlreiche Pflanzen nach Heidelberg. weiter