Career Service - Berufsfeld Bildung

Lehramt Gymnasium, historisch-politische Bildung, Weiterbildung und Schulbucharbeit

Ungefähr die Hälfte aller Studierenden am Historischen Seminar strebt ein Staatsexamen in Geschichte an. Gleichzeitig sind die Stellenangebote für das gymnasiale Lehramt starken Schwankungen unterlegen, sodass die Zahlen der Neueinstellungen von Referendaren stark begrenzt sein können. Neben einer geschickten  Fächerkombination bietet sich deshalb eine Orientierung jenseits des verbeamteten Schuldiensts für Lehramtsstudierende an.

Berufsfeld Bildung
 

Öffentliche und private Bildungsträger bieten Staatsexamens-, aber auch Bachelor/Master-Studierenden, zahlreiche Möglichkeiten im Berufsfeld Bildung. Bund, Länder und Kommunen finanzieren etwa die Bundeszentrale für politisch Bildung, Landeszentralen für politische Bildung und Volkshochschulen. Privatschulen, Familienbildungswerke, Stiftungen (Stiftungen) und Bildungswerke sind Möglichkeiten um sich im privaten Sektor der Bildungsarbeit zu orientieren.

Neben der Lehrtätigkeit vor Klassen, Kursen und Workshopgruppen kann sich die Arbeit von konkreten Bildungsprojekten bis hin zu redaktioneller Tätigkeit für Lehrbücher, Schulbucharbeit (Verlag) und online-Weiterbildungsangebote erstrecken.

Für Studierende des Fachs Geschichte kann es hilfreich sein, im Studium bereits einen Schwerpunkt in Pädagogik (als Beifach oder Erweiterungsfach) zu wählen, der später den Zugang zu verschiedenen Berufen öffnet und auch Historiker/innen mit Staatsexamen zur Weiterbildung oder Erwachsenenbildung qualifiziert. Weiter sind Praktika an Schulen und einschlägigen Institutionen hilfreich. Sich bereits im Studium für Bildung und Jugendarbeit zu engagieren, birgt weiterhin ein großes Erfahrungspotential (wie etwa „Rock your life“, Leitung von Jugendgruppen, Nachhilfe und Tutoriumsarbeit).

Aktuelle Zahlen und Informationen finden Sie beim Zentrum für Lehrerbildung und der Universität Heidelberg:
http://www.uni-heidelberg.de/studium/zlb/


Gefragte Kompetenzen:

Pädagogik und Didaktik – präsentieren und moderieren – Erfahrung mit Gruppendynamiken – Einfühlungsvermögen – Kommunikation in Sprache und Schrift – abstrakte Inhalte zielgruppenorientiert vermitteln – Geduld und Menschenkenntnis


 


Stimmen aus der Praxis:

„In der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es die verschiedensten Tätigkeitsfelder, neben redaktioneller Arbeit im Print- und Onlinebereich und Veranstaltungsmanagement ist  noch viel mehr möglich. Unser gemeinsames Ziel ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.  Unsere Zielgruppe ist darum breit gefächert: Vom Vorschul- bis zum Rentenalter möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Mit diesen Leitlinien sollte man sich identifizieren können, Freude an der Entwicklung kreativer Ideen und Formate haben und ein fundiertes politisches und zeitgeschichtliches Wissen mitbringen - dann ist man bei der bpb richtig. Einen guten Berufseinstieg nach der Uni bilden die insgesamt 14 Volontariate in den verschiedenen Fachabteilungen in Bonn und Berlin."

Nina Schillings, Referentin im Fachbereich Print der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

Übersicht Berufsfelder

 

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Seitenbearbeiter: Raffael Rogger
Letzte Änderung: 23.06.2014
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