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Offene Bühne Heidelberg
Vorerst findet das Format der Offenen Bühne unter Vorbehalt nur im TiK (Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof) statt. Nähere Informationen, etwa zur Teilnahme, finden Sie auf der folgenden Website des TiK:
 

Kalender

 Kommende Veranstaltungen

 

JULI

13., 14., 16., 17., 18., 19., 20., 21.

 

Alle Aufführungen beginnen um 20 Uhr mit Ausnahme der Veranstaltung am 19. Juli, die bereits um 16 Uhr beginnt.

 

Eintritt: 10 EUR bzw. 8 EUR (ermäßigt)

 

Karten unter: www.idefixtheater.de

IDeFix mit neuem Programm

 

Alles nur Theater!

 

Die internationale Theatergruppe IDeFix lädt unter dem Motto „Alles nur Theater!“ zu einem humorvollen Streifzug durch die Geschichte des Theaters ein: vom ersten Stück im antiken Athen bis zum digitalen Theaterdonner bei Instagram und Co.

 

Die Reise beginnt im antiken Athen, wo die Zuschauer des ersten jemals gezeigten Stücks erst einmal lernen, was Theater überhaupt ist, und die ersten Theatermacher sehr trickreich agieren mussten, um die Gunst der Zuschauer zu erlangen. Es sollte die ewige Aufgabe der Theaterwelt bleiben, das Publikum bei Laune zu halten. Ein Spagat, den besonders die Dichter über die Jahrhunderte meistern mussten – oft unter Schmerzen, wie bei William Shakespeare, den seine Verlegerin zu Kürzungen eines neuen Stücks mit dem Titel „Hamlet“ bewegen will, ist es doch viel zu lang. Eine zeitlose Anleitung für die Kunst, das Publikum zu gewinnen, liefert Johann Wolfgang von Goethe in seinem berühmten „Vorspiel auf dem Theater“, das IDeFix um eine in die heutige digitale Medienwelt transformierte Fassung ergänzt. Dass nicht nur die Schauspieler auf der Bühne die Kunst des Spiels beherrschen, zeigt das Stück „Die Begabten Zuschauer“ - auch im Publikum sitzen Talente, die jede Aufführung erst lebendig werden lassen. Großes Theater wird auch im Gerichtssaal dargeboten, wie eine wortgewandte Rechtsanwältin in einem Monty-Python-Sketch eindrucksvoll demonstriert. Natürlich fehlt auch das Fernsehen nicht: Am Beispiel der Erfolgsserie „Die Odenwaldklinik“ erleben die Zuschauer, welche Magie eine Soap Opera ausstrahlt und wie sie Einzug in das wirkliche Leben hält – und umgekehrt. Weitere überraschende Stationen auf dem Streifzug durch die Theatergeschichte stehen auf dem Programm, wobei sich IDeFix mit 13 kleinen Dramen an Goethes bewährtes Rezept hält: „Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken, solch ein Ragout, es muss Euch glücken!“

 

 

 

AUGUST

Fr 31.7., Sa 1.8., So 2.8.

 

Eintritt frei

Spenden erwünscht

Dauer: ca. 2 Stunden 

 

Reservierung per E-Mail erbeten: ensemble.heidelberg.paris@web.de

 
 
 
 

Die Verschwörung des Fiesco zu Genua

 

von Friedrich Schiller (1783)

 

Genua 1547. Es brodelt in der italienischen Hafenstadt. Der beliebte und umsichtige Herzog Andreas Doria ist 80 Jahre alt und soll von seinem launischen Neffen Gianettino abgelöst werden – zum Unmut der genuesischen Edelleute und Senatoren. Darunter: die mit allen Wassern gewaschenen Patrizier Sacco und Calcagno, der beherzte und frisch verliebte Jungspund Bourgognino, der prinzipientreue Republikaner Verrina. Für ihren republikanischen Widerstand gegen das Herzogshaus versuchen sie, auch den prominenten Grafen Fiesco von Lavagna zu gewinnen – doch der ergeht sich lieber in rauschenden Festen, ästhetischen Genüssen und seinen Flirt-Fantasien mit Gianettinos Schwester Julia. Fiescos unpolitisches Betragen verärgert nicht nur aus politischen Gründen: Sein einstiger Freund Verrina vermisst im Grafen einen früheren Seelenverwandten, und auch seine Ehefrau Leonore beginnt über das undurchsichtige Verhalten ihres Mannes zu verzweifeln. Derweil werden Gianettinos Herrschaftsansprüche immer gewaltsamer…

 

 

Ensemble Heidelberg-Paris setzt sich zusammen aus theaterbegeisterten Hobby-Schauspieler*innen und Musiker*innen aus Heidelberg, Paris und anderen Städten in Deutschland, Frankreich und Italien. Der Fiesco (Fr 31.7., Sa 1.8., So 2.8.) ist unser erstes Bühnenprojekt und entstand aus einer mehrseitig geteilten Begeisterung für den Autor und sein zweites großes Drama, das zwischen den bekannteren Titeln (Die Räuber, Don Karlos, Wallenstein) allzu häufig untergeht. Die Inszenierung von Ensemble will das Stück in gekürzter, aber originalgetreuer Fassung auf die Bühne bringen und behutsam für die Gegenwart modernisieren, um die Frage aufzuwerfen, wie die im Stück thematisierten Gewaltakte, Machtkämpfe und demagogischen Ambitionen mit unserer heutigen Zeit zusammenhängen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 10.07.2026
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